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Betriebsgruppe Lieferando

Die Betriebsgruppe der Lieferando-Mitarbeiter*innen in Berlin wurde 2020 gegründet. Wir sind eigentlich eine Betriebsgruppe vom "TakeAway"-Konzern. Die ehemaligen Mitarbeiter*innen von Foodora sind genauso willkommen wie die Mitarbeiter*innen von TakeAway.com und TakeAway Express und Lieferando. Wir werden von ehemaligen "Deliverunion"-Angestellten unterstützt und setzen ihre "#deliverunion"-Kampagne fort.

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Unsere Ziele

Kontakt zur Betriebsgruppe:
Durch regelmäßigen Austausch innerhalb der Betriebsgruppe wollen wir sicherstellen, dass wir unsere gemeinsamen Interessen als Gruppe vertreten können. Arbeiter*innen von Wolt, Velogista, Mister Subs, Stadtsalat, REWE, DurstExpress und anderen Lieferunternehmen sind ebenfalls willkommen. Wir wollen mehr werden, indem wir mehr Arbeiter*innen ansprechen und einbeziehen. Auf diese Weise wollen wir die Arbeitsbedingungen aller Beschäftigten kontinuierlich verbessern.  Wir wollen uns gegenseitig durch Wissen und Handeln unterstützen, um unsere Probleme gemeinsam zu lösen. Egal, woher wir kommen oder wohin wir wollen, egal, ob wir nur für ein halbes Jahr in Deutschland sind oder ob wir diese Arbeit für mehrere Jahre machen, wir wollen von unserer Arbeit leben können und nicht unsere Gesundheit ruinieren. Wir wollen uns vor allem vor der Willkür von Lieferando schützen und unsere Arbeitsplätze sichern.

Unsere Mittel

Am Anfang steht der Austausch untereinander. Gemeinsam entwickeln wir Lösungen für unsere Probleme. Diese teilen wir mit anderen Arbeiter*innen in Diskussionen, über Infoflyer oder Social-Media-Kampagnen. Wir arbeiten darauf hin, dass Lieferando uns gleichberechtigt behandelt, unsere Schichten gerecht verteilt, unsere Fahrräder ordentlich repariert und unsere Löhne genau ausbezahlt. Wir werden von den Strukturen der Freien Arbeitergewerkschaft (FAU) unterstützt. Zum Beispiel hilft uns die Foreigner-Sektion, andere FAU-Mitglieder, Journalisten und Anwälte.

Über Dich

Du bist Rider, Dispatcher oder anderweitig bei Lieferando (TakeAway) oder einem anderen Lieferdienstleister beschäftigt? Du kannst dir vorstellen, dass deine Arbeit Spaß machen und weniger stressig sein kann? Du willst eine menschliche Behandlung, sichere Ausrüstung und eine faire Bezahlung? Du hast andere Vorstellungen und Ideen von unserer Arbeit? Du willst dich für etwas einsetzen? Dann komm zu unseren regelmäßigen Treffen!

Über Lieferando (TakeAway)

Lieferando gehört zur "TakeAway.com"-Gruppe. TakeAway ist weltweit im (Lebensmittel-) Lieferservice Geschäft. Im Jahr 2018 hat TakeAway zusammen mit DeliveryHero (Deutschland) gekauft und damit auch Foodora und dessen Betriebsräte. Im Jahr 2019 zog sich Deliveroo übereilt und auf Kosten der Beschäftigten aus Deutschland zurück. Einige Fahrer*innen haben sich im Rahmen der Kampagne #deliverunion organisiert und vor Gericht für hohe Auszahlungen gekämpft. Seit 2019 sind TakeAway und seine Tochtergesellschaft Lieferando in Deutschland ein Quasi-Monopolist. TakeAway vermarktet diese Geschichte als kontinuierlichen Erfolg. Die Beschäftigten von Lieferando, Deliveroo und vor allem Foodora erleben sie als anhaltende Willkür der Führungsebene und ständige Verschlechterung ihrer Arbeitsbedingungen. Zu Beginn der Ausbreitung des Corona-Virus waren die Aktionen von Lieferando langsam, willkürlich und intransparent. Die Arbeiter*innen von Lieferando reagierten und starteten eine Petition für bessere Arbeitsbedingungen.

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Fahrradbotendienst in der Gig-Economy – Prekäre Beschäftigung 2.0

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(06.06.2018)
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Critical Workers: What's Happening to Delivery Persons in Europe's Food Tech

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[Aktionstag] Freitag, der 13.: Demonstration «Deliveroo, shame on you!»»

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Breaking: Deliveroo gewinnt Arbeitsunrecht-Abstimmung, für Union Busting und Missachtung von Arbeiter*innenrechten! Immer, wenn der Freitag auf den 13.… » Weiterlesen

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Wütende Fahrer*innen der Essenslieferanten Foodora und Deliveroo

(26.01.2018)
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Foodora-Fahrer demonstrieren für mehr Rechte und Geld

(26.01.2018)
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Protest mit Schrott

(26.01.2018)
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Wenn die Klasse kämpft

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Zarte Ansätze

(27.11.2017)
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Italy's Foodora Cyclists take gig economy to court

(27.11.2017)
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Verhandlungen zwischen Gewerkschaft und Foodora vorerst gescheitert

(27.11.2017)
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Bei Foodora bekommen Fahrradkuriere unter dem Strich weniger als den Mindestlohn

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(15.11.2017)
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(15.11.2017)
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(15.11.2017)
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Foodora: Verhandlungen um bessere Arbeitsbedingungen wohl gescheitert

(12.11.2017)
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Pink ist die Hoffnung

(12.11.2017)
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Behandelt Foodora seine Mitarbeiter fair?

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Verhandlungen mit Foodora sind gescheitert - Jetzt geht der Arbeitskampf auf der Straße weiter!

(07.11.2017)
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Am vergangenen Freitag ging auch die zweite Verhandlungsrunde mit Foodora ergebnislos zuende. Foodora war schlecht vorbereitet und hatte ihren Fahrer*innen… » Weiterlesen

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Verhandlungen zwischen Gewerkschaft und Foodora vorerst gescheitert

(06.11.2017)
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Die kämpferische Gewerkschaft

Einfach ausfüllen und abschicken: Hier geht's zum MitgliedsantragDie FAU Berlin ist eine un­abhängige Basis­gewerkschaft. Sie ist bundesweit in der Gewerkschaftsföderation FAU organisiert. Tretet bei, bringt euch ein, werdet aktiv.

#coronafaq

COVID-19 FAQ

Einstieg und Beratung
Infoveranstaltung: FAU – Wie funk­tioniert das? Findet bis auf Weiteres nicht statt.
Offenes FAU-Lokal: Findet bis auf Weiteres nicht statt.
Gewerkschaftliche Beratung: immer am 2. und 4. Freitag im Monat, 18.30 Uhr – 19.30 Uhr.
Bitte zuerst lesen!
MieterInnenberatung: Findet bis auf Weiteres nicht statt.
Offene Beratung für Kollektivbetriebe: Siehe die Beratungs-Seite der union coop // föderation.
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