Der März im FAU-Lokal steht im Zeichen der Geschichte des Anarchosyndikalismus. Ein Vortrag beleuchtet die Berliner Jahre von Rudolf Rocker, ein weiterer die Anfänge der Freie Arbeiter-Union Deutschlands von 1918 bis 1923 – geprägt von Bürgerkrieg, Kapp-Putsch, Hyperinflation, der Prinzipienerklärung des Syndikalismus und der Gründung der Internationalen Arbeiter-Assoziation 1922 in Berlin. Regelmäßige Treffen der AGs und Sektionen sowie anwaltliche Beratungsangebote ergänzen das Programm. Hinzu kommen ein ganztägiges Seminar zu Tarifverträgen und das Gründungstreffen der IGG Berlin-Brandenburg. Geschichte verstehen, Gegenwart organisieren, Zukunft aufbauen – im FAU-Lokal, Grüntaler Str. 24.
Räterevolutionär in München und Wobbly in Mexiko – Die verschlungenen Wege des Weltautors B. Traven
Der Publizist Ralf G. Landmesser begibt sich in Wort und Bild auf die Spur des geheimnisvollen Schriftstellers B. Traven. Er ist eine der faszinierendsten Figuren der politischen und literarischen Moderne. Vom Münchner Revolutionär Ret Marut, der 1919 nur knapp dem
Geschichte der FAUD Berlin, Teil 1: Die Ursprünge der FAUD und ihre Entwicklung 1918 bis 1923

In den frühen zwanziger Jahren hatte die Freie Arbeiter-Union Deutschlands zeitweise 150.000 Mitglieder und spielte im Berliner Raum eine wichtige Rolle bei Arbeitskämpfen und im politisch-kulturellen Leben. Wir verfolgen ihre Ursprünge in der Freien Vereinigung deutscher Gewerkschaften und zeichnen die Jahre bis 1923 nach, die von Bürgerkrieg, rechtem Kapp-Putsch und der Hyperinflation geprägt waren. In jene Zeit fielen die Verabschiedung der von Rudolf Rocker verfassten Prinzipienerklärung des Syndikalismus als Grundlage für den Aufbau einer freien Gesellschaft, die Gründung der Internationalen Arbeiter-Assoziation 1922 in Berlin und der Versuch, die revolutionäre Bewegung erneut zu entfachen.




