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Bildungswerk

Beschäftigte des Bildungswerkes des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg (BLSB e.V.) hatten sich in einer Betriebsgruppe zusammengeschlossen und forderten die Entfristung der Beschäftigungsverhältnisse unter Maßgabe der Projektfinanzierung sowie einen Tarifvertrag für die Belegschaft.

Das BLSB ist eigentlich ein sozialer Träger, der sich gegen Ungerechtigkeiten und Diskrimminierung positioniert und auf eine harmonischere Gesellschaft hinarbeitet. Innerhalb des Betriebs sieht es allerdings anders aus.

In regelmäßigen Abständen werden die meisten Mitarbeitenden „turnusgemäß“ gekündigt. Dies bedeutet, dass es seit langem nur Jahresverträge gibt, die zum Ende des Jahres allesamt zusätzlich gekündigt werden und somit zu fragwürdigen Kettenbefristungen führen.

Doch den Mitarbeitenden liegen die Projekte am Herzen. Anders lassen sich die teilweise bis zur Erschöpfung geleisteten Überstunden nicht erklären. Das Ergebnis dessen sind Ausfälle durch Krankheit und Überlastung. Auch Fehlen einer externen Beschwerdestelle bei Diskriminierungsfällen wird von den Angestellten immer wieder kritisiert.

Doch lange Zeit hat sich nichts getan und die Frustration der Mitarbeitenden über die Missstände stieg ins Unermessliche. Daher hat die Mehrheit der Belegschaft sich im Sommer 2017 entschlossen, eine Betriebsgruppe zu gründen und sich dem Allgemeinen Syndikat der Freien Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union Berlin (FAU) anzuschließen.

Ziel ist es, einen Haustarifvertrag abzuschließen sowie eine Entfristung der Verträge unter Maßgabe der Projektfinanzierung zu erreichen.

Die Forderungen sind moderat, doch der Vorstand ließ die begonnen Verhandlungen platzen, da er nicht dazu bereit war, den Verbleib der Angestellten für die Dauer der Gespräche zu garantieren.

Zugleich behauptet der Geschäftsführer, dass die FAU nicht berechtigt sei, Arbeitskampfmaßnahmen durchzuführen und zweifelt damit das universelle Menschenrecht auf gewerkschaftliche Organisation an.

Wir fordern den Vorstand des BLSB auf, diese Angriffe auf Gewerkschaft und Angestellte einzustellen, stattdessen endlich die Missstände im Betrieb anzugehen und endlich über einen Tarifvertrag zu verhandeln.

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(09.02.2018)
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Arbeitskampf beim LSVD in Berlin eskaliert

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Arbeitgeber missbraucht befristete Arbeitsverträge als Druckmittel: Warnstreik im LSVD

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