
Ende 1918 kehrte Rudolf Rocker nach einem Vierteljahrhundert im Exil (Frankreich und hauptsächlich England) nach Deutschland zurück. Nicht in seine Geburtsstadt Mainz, sondern nach Berlin, wo in der im November 1918 ausgerufenen Republik auch die syndikalistische und anarchistische Bewegung einen Aufschwung erlebte. Der Vortrag zeichnet u.a. Rockers Engagement im Auf und Ab der libertären Bewegungen dieser Jahre nach. Genannt seien hier u.a. Organisationen wie die FVdG/FAUD, die FKAD und die 1922 gegründete IAA. Vermittelt werden Einblicke in sein publizistisches Schaffen, seine Vorträge zu aktuellen, historischen sowie literarischen Themen inklusive seines Einsatzes für die Gilde freiheitlicher Bücherfreunde, sein Verhalten bei Kontroversen innerhalb der Bewegung, sowie seine Beziehungen zu Emma Goldman, Alexander Berkman und anderen Aktiven des internationalen Anarchismus. Selbstverständlich erfährt auch seine Lebens- und Kampfgefährtin Milly Witkop eine gebührende Würdigung.
Wann: Freitag, 18. September, 19.30 Uhr
Wo: FAU-Lokal, Grüntaler Str. 24
Sprache: Deutsch
Die Veranstaltung wird organisiert von der AG Geschichte und Zukunft der FAU.
