Vom Samstag, den 26.09. bis Sonntag, den 27.09. wird unser nächstes deutschsprachiges Organisertraining stattfinden. Start an beiden Tagen ist jeweils um 9Uhr, Ende spätestens 17Uhr.
Verpflegung, auch Frühstück, ist an beiden Tagen eingeplant. Es fallen keine Kosten für euch an.
Termine: Juli–September
Arbeitsrechtsseminar – How To: Gerichtliche Klagen schreiben

Im Seminar beschäftigen wir uns mit der Frage, wie eine Klage aufgebaut wird und worauf es dabei inhaltlich und formell ankommt. Außerdem behandeln wir die örtliche Zuständigkeit und den Instanzenzug sowie die Fristen, einschließlich Ausschlussfristen und werfen einen kurzen Blick darauf, wie sich der richtige Klagegegner ermitteln lässt und auf die Vollstreckung von Ansprüchen.
Das Seminar richtet sich an Mitglieder mit Interesse an Beratungstätigkeit oder Mitarbeit im Konflikt-Pool.
2. Anarchokaraoke im offenen Lokal
Vortrag: Rudolf Rocker „Die Berliner Jahre“ (1919 bis 1933)

Ende 1918 kehrte Rudolf Rocker nach einem Vierteljahrhundert im Exil (Frankreich und hauptsächlich England) nach Deutschland zurück. Nicht in seine Geburtsstadt Mainz, sondern nach Berlin, wo in der im November 1918 ausgerufenen Republik auch die syndikalistische und anarchistische Bewegung einen Aufschwung erlebte. Der Vortrag zeichnet u.a. Rockers Engagement im Auf und Ab der libertären Bewegungen dieser Jahre nach. Genannt seien hier u.a. Organisationen wie die FVdG/FAUD, die FKAD und die 1922 gegründete IAA.
Anti-Autoritarismus und Krieg

Filmvorführung und Diskussion: Anti-Authoritarians at War in Anwesenheit des Regisseurs Nico Dix. Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte des anti-autoritären Widerstands gegen die Invasion Russlands in der Ukraine und beleuchtet dabei die Erfahrungen, Motivationen und Kämpfe von Anarchist:innen und Antifaschist:innen, die sich entschieden haben, der Aggression Widerstand zu leisten.
Internationale Solidarität zahlt sich aus: Die FAU Berlin feiert den Sieg der CNT Barcelona gegen NH Hotels

Seit 2024 kämpften die Beschäftigten der CNT Barcelona bei NH Hotels für bessere Arbeitsbedingungen, darunter faire Löhne, eine Barausgleichszulage und kostenlose Parkplätze. Die Unternehmensleitung reagierte mit Einschüchterung und der Entlassung aktiver Gewerkschaftsmitglieder.
Am 11. Mai 2026 erklärte das Arbeitsgericht die Entlassungen schließlich für nichtig und verurteilte NH Hotels wegen Verletzung des Grundrechts auf Vereinigungsfreiheit. Der Sieg signalisiert dem Unternehmen, dass vereinte Arbeitnehmer*innen niemals besiegt werden können.



