Aktuell
Soli-Kundgebung für ArbeiterInnen und Erwerbslose aus Polen
Am Dienstag, 18. Juni 2013, fand eine Soli-Kundgebung im Rahmen der IAA-Aktionswoche zum Thema Erwerbslosigkeit statt. Ort der Kundgebung war das Polnische Institut in Berlin. Mitglieder der Sektion Hartz-4-Komplex der FAU Berlin und der polnischen Schwestergewerkschaft ZSP informierten über die schlechten Arbeits- und Lebensbedingungen in Polen.
Dasselbe in Grün: Böll-Stiftung hält an prekären Arbeitsverhältnissen fest
Die FAU Berlin informiert MitarbeiterInnen und BesucherInnen der Heinrich-Böll-Stiftung über die prekären Arbeitsverhältnisse im Betrieb. Trotz vieler Kritik an der aktuellen Beschäftigungspraxis will die Geschäftsführung bisher nicht auf die günstigen und flexiblen Arbeitsverhältnisse verzichten.
MinijobberInnen haben auch Rechte!
Am Freitag, den 7.6 kam es zu einer ersten Aktion vor Party Rent Berlin in einem Gewerbegebiet in Berlin-Wedding. Solidarische GewerkschafterInnen der FAU Berlin unterstützten einen Mitarbeiter des Verleihers von Veranstaltungszubehör, der getreu dem Unternehmensmotto "We create atmosphere" die Atmosphäre für MinijobberInnen im Betrieb verbessern wollte.
Syndikalismus statt Shitstorm
Bereits seit einigen Jahren wird die FAU Berlin immer wieder über das Internetprojekts syndikalismus.tk (auch anarchosyndikalismus.de.vu) heftig kritisiert. Die Grenze dessen was an Kritik hingenommen werden muss, wurde dabei spätestens überschritten, als einzelne Mitglieder unserer Gewerkschaft wiederholt namentlich im Netz genannt, verbal angegriffen und mit Verleumdungen, Schmähungen und Schmutzkampagnen überzogen wurden. In diesem Zusammenhang kam es auch mehrmals zu Gewaltandrohungen. Zuletzt hatte sich die Situation erneut zugespitzt, als abermals offene Gewaltaufrufe auf der Seite zu finden waren. Wir sehen uns deshalb gezwungen, uns hiermit kollektiv von diesem „syndikalistischen“ Internetportal zu distanzieren.
Prekäre Arbeit gibt’s auch in Grün
Die Heinrich-Böll-Stiftung ist die parteinahe Stiftung von Bündnis 90/Die Grünen und orientiert sich nach eigenen Angaben an dem Grundwert Gerechtigkeit. Weniger gerecht sind allerdings die prekären Beschäftigungsverhältnisse, unter denen einige KollegInnen in der Stiftung derzeit arbeiten: Seit Jahren beschäftigt die Stiftung im größeren Stil Arbeitskräfte, die nicht direkt bei ihr angestellt sind und dadurch zum Teil deutlich weniger verdienen als ihnen bei Entlohnung nach Tarif zustünde. Viele verdienen nicht einmal den von den Grünen im aktuellen Wahlkampf geforderten Mindestlohn von 8,50 EUR!
Veranstaltungsprogramm der FAU Berlin für Juni 2013
Von der FAU, den Wahlen, den Alten und der Armee in Schulen und Unis.
Der 1. Mai mit der FAU Berlin
Auch am diesjährigen 1. Mai beteiligten sich GewerkschafterInnen der FAU Berlin an den verschiedenen Aktionen des Arbeiterkampftags, von Anti-Nazi-Aktionen in Schöneweide über die Gewerkschaftsdemonstration bis zur 18 Uhr Demo, die zum ersten Mal nach Mitte ans Ziel kam.
Stahlwerk Ilva in Taranto: „Lieber Krebs als Arbeitslos“?
Mit dieser Losung auf ihrem Transparent haben ArbeiterInnen am 2. August letzten Jahres im süditalienischen Taranto für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze im Stahlwerk Ilva demonstriert. Ist die Situation wirklich so aussichtslos? Gibt es nur die Möglichkeit entweder an Krebs zu erkranken oder arbeitslos zu werden?
WMD 2013: Hürden für eine menschengerechte Arbeitswelt
Am 28.4. 2013 versammelten sich über 30 Lernende und Auszubildende, ArbeiterInnen, Erwerbslose und Freelancer auf den Aufruf der ASJ und FAU Berlin hin vor dem Neuköllner Rathaus, um den weltweiten Opfern der Lohnarbeit zu gedenken und im Kampf für die Lebenden nach vorne zu blicken. "Remember the dead - fight for the living!", so lautet auch das Motto des Workers Memorial Day. Nachfolgend findet Ihr die Rede der FAU Berlin zu den Hürden auf dem Weg zu einer menschengerechten Arbeitswelt.
Workers’ Memorial Day und Erster Mai
Die FAU Berlin beteiligt sich am Sonntag, 28 April an der Kundgebung zum Workers' Memorial Day, anschließend Austausch zum Thema Arbeitsschutz im FAU-Lokal.
Am 1. Mai rufen wir zur Gewerkschaftsdemo auf – wir sehen uns bei den schwarz-roten Fahnen.





