
Die Beschäftigten aus Landwirtschaft, Gartenbau, Umwelt- und Forstberufen erleben täglich, wie ausbeuterisch und zerstörerisch das bestehende Wirtschaftssystem ist. Jedes Jahr sterben Menschen bei dieser Arbeit. Viele kämpfen mit unsicheren Verträgen, Lohndumping und Diskriminierung, besonders unsere migrantischen Mitstreiter:innen. Während in anderen Regionen der Welt Landarbeiter:innen Hunger, Gewalt und Vertreibung erfahren, landen die Früchte dieser Verhältnisse in unseren Supermärkten.
Doch wir wissen: Diese Missstände sind kein Zufall. Sie sind Ergebnis eines Systems, das Profite über Mensch und Natur stellt. Agrarindustrie und Politik verschärfen die Krisen – Klimazerstörung, Artensterben und Umweltvergiftung – anstatt sie zu lösen. Gleichzeitig werden unsere Lebens- und Arbeitsbedingungen durch Militarisierung, Kürzungspolitik und Reallohnverluste weiter verschlechtert.
Wir wollen das ändern. Gemeinsam mit Basisinitiativen und solidarischen Landwirtschaften setzen wir uns für Ernährungssouveränität, ökologische Gerechtigkeit und ein gutes Leben für alle ein. Millionen Menschen weltweit kämpfen für denselben Wandel: eine solidarische, demokratische und ökologische Wirtschaftsweise.
Darum rufen wir in Solidarität mit der Initiative Grüne Gewerke (IGG) der FAU dazu auf, sich am Samstag, den 17. Januar 2026, der „Wir haben es satt!“-Demonstration anzuschließen.
Kommt mit uns in den antikapitalistischen Block – gegen Ausbeutung und Umweltzerstörung, für Solidarität, Gerechtigkeit und Systemwandel!
Wann: Sa. 17.01.2026 – 12 Uhr
Wo: Brandenburger Tor – Antikapitalistischer Block
Nach der Demo findet außerdem ein Vernetzungsabend statt um 19:30 Uhr in der Prinzenallee 58. Stoßt gerne dazu!
Hier gehts zum Aufruf der IGG: Wir haben es satt! Landarbeiter:innen für Ernährungssouveränität und Systemwandel! (Update 9.1.) – Initiative Grüne Gewerke
