Gründungstreffen IGG Berlin-Brandenburg

Gründungstreffen IGG Berlin-Brandenburg

Arbeitest du im Garten- und Landschaftsbau, in der Baumpflege, im Gemüsebau oder einem anderen „grünen Beruf“ und bist FAU-Mitglied? Dann komm zu unserem ersten Präsenztreffen am 28.03. um 14 Uhr im FAU-Lokal in Berlin! Vernetze dich mit Kolleg:innen, tausche Erfahrungen aus und baue mit uns eine lokale IGG-Struktur auf. Schlafplätze bei Bedarf möglich.

Geschichte der FAUD Berlin, Teil 1: Die Ursprünge der FAUD und ihre Entwicklung 1918 bis 1923

Geschichte der FAUD Berlin, Teil 1: Die Ursprünge der FAUD und ihre Entwicklung 1918 bis 1923

In den frühen zwanziger Jahren hatte die Freie Arbeiter-Union Deutschlands zeitweise 150.000 Mitglieder und spielte im Berliner Raum eine wichtige Rolle bei Arbeitskämpfen und im politisch-kulturellen Leben. Wir verfolgen ihre Ursprünge in der Freien Vereinigung deutscher Gewerkschaften und zeichnen die Jahre bis 1923 nach, die von Bürgerkrieg, rechtem Kapp-Putsch und der Hyperinflation geprägt waren. In jene Zeit fielen die Verabschiedung der von Rudolf Rocker verfassten Prinzipienerklärung des Syndikalismus als Grundlage für den Aufbau einer freien Gesellschaft, die Gründung der Internationalen Arbeiter-Assoziation 1922 in Berlin und der Versuch, die revolutionäre Bewegung erneut zu entfachen.

Märztermine

Märztermine

Der März im FAU-Lokal steht im Zeichen der Geschichte des Anarchosyndikalismus. Ein Vortrag beleuchtet die Berliner Jahre von Rudolf Rocker, ein weiterer die Anfänge der Freie Arbeiter-Union Deutschlands von 1918 bis 1923 – geprägt von Bürgerkrieg, Kapp-Putsch, Hyperinflation, der Prinzipienerklärung des Syndikalismus und der Gründung der Internationalen Arbeiter-Assoziation 1922 in Berlin. Regelmäßige Treffen der AGs und Sektionen sowie anwaltliche Beratungsangebote ergänzen das Programm. Hinzu kommen ein ganztägiges Seminar zu Tarifverträgen und das Gründungstreffen der IGG Berlin-Brandenburg. Geschichte verstehen, Gegenwart organisieren, Zukunft aufbauen – im FAU-Lokal, Grüntaler Str. 24.

Zwischen Syndikalistischem Frauenbund und humanitärer Hilfe: Milly Witkop-Rocker in Berlin 1919-1933

Zwischen Syndikalistischem Frauenbund und humanitärer Hilfe: Milly Witkop-Rocker in Berlin 1919-1933

Im Berlin der zwanziger Jahre liefen bei Milly Witkop und Rudolf Rocker viele Fäden der internationalen und deutschen anarcho-syndikalistischen Bewegung zusammen. Eng verbunden waren sie mit Emma Goldman sowie Zenzl und Erich Mühsam. Milly engagierte sich sehr für den syndikalistischen Frauenbund, dessen innerstädtische Berliner Gruppe sie zeitweise leitete. Ab 1926 war sie Sekretärin der Berliner Gruppe des „Hilfskomitees der Internationalen Arbeiter Assoziation für inhaftierte Anarchisten und Anarcho-Syndikalisten in Russland“. Wir zeichnen in diesem Vortrag ihr Engagement nach und lassen sie selbst mit ihren Artikeln und Aufrufen zu Wort kommen.