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Zwischen nationaler Befreiung und grenzüberschreitender Solidarität

Wann: 12.02.2016 19:00 Wo: FAU-Gewerkschaftslokal, Grüntaler Straße 24, 13357 Berlin (S Bornholmer Str. & Bhf. Gesundbrunnen)
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Anarchismus und Syndikalismus in der Karibik um 1900

Um die Jahrhundertwende organisierten sich hunderttausende ArbeiterInnen in der Karibik – auf den Inseln der Großen und Kleinen Antillen, aber auch an den kontinentalen Küsten des karibischen Meers – in syndikalistischen Gewerkschaften oder schlossen sich anarchistischen Gruppen an. Sie streikten in den Tabakfabriken und auf den Zuckerrohrplantagen Kubas oder beim Bau des Panamakanals und stellten über Zeitungen und weitreichende Kontakte transnationale Solidarität für ihre Kämpfe her. Die Bandbreite der Organisierten reichte oft von ehemaligen SklavInnen und Schuldknechten über Industrie- und LandarbeiterInnen bis hin zu LehrerInnen und Handwerkern.

Termindetails

Wann

12.02.2016
von 19:00 bis 21:00

Wo

FAU-Gewerkschaftslokal, Grüntaler Straße 24, 13357 Berlin (S Bornholmer Str. & Bhf. Gesundbrunnen)

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In den anarchistischen Gruppen und Organisationen konnten ArbeiterInnen in der Abendschule Lesen und Schreiben lernen oder sich medizinisch versorgen lassen. Zahlreiche AnarchistInnen und SyndikalistInnen beteiligten sich auch an den Kämpfen gegen Kolonialismus und Imperialismus, etwa im Kubanischen Unabhängigkeitskrieg. Und selbst dort, wo die ArbeiterInnenbewegung nicht mehrheitlich anarchistisch geprägt war, spielte der Anarchismus häufig als Ideengeber eine wichtige Rolle, wie in den Gewerkschaften Puerto Ricos oder in der nationalen Befreiungsbewegung Augusto César Sandinos in Nicaragua.

 

Trotzdem sind diese Bewegungen heute mehrheitlich in Vergessenheit geraten. Neue Ansätze wie die „Entdeckung“ transnationaler Geschichtsschreibung und ein neues Interesse an einer alternativen Darstellung der Geschichte der ArbeiterInnenbewegung beleben aktuell die historische Debatte um Anarchismus und Syndikalismus in der (post-)kolonialen Welt. Der Vortrag gibt daher einen ersten Überblick über die Kämpfe, Organisationsformen und weltweiten Netzwerke der karibischen AnarchistInnen und SyndikalistInnen mit Fokus auf dem spanischsprachigen Raum. Er fragt nach den Erfolgen und Niederlagen der Bewegungen und zeigt auf, dass ArbeiterInnen um 1900 – freiwillig oder gezwungenermaßen – mobiler und über Grenzen hinweg vernetzter waren als oftmals angenommen.

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