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Simon Schaupp über Self-Tracking und die Zurichtung für die Zumutungen des Kapitalismus

Wann: 13.01.2017 19:00 Wo: FAU-Gewerkschaftslokal, Grüntaler Straße 24, 13357 Berlin (S Bornholmer Str. & Bhf. Gesundbrunnen)
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Auf der Veranstaltung wird auch die Frage gestellt ob in einer nichtkapitalistischen Gesellschaft kybernetischen Methoden zu emanzipatorischen Zwecken verwendet werden können. Aktuell aber müssen wir uns fragen, ob es nicht Zeit ist , den Self-Tracking-Methoden offensiv zu verweigern.

Termindetails

Wann

13.01.2017
von 19:00 bis 22:00

Wo

FAU-Gewerkschaftslokal, Grüntaler Straße 24, 13357 Berlin (S Bornholmer Str. & Bhf. Gesundbrunnen)

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Self-Tracking und das Quantified-Self-Movement sind zu einem schnell wachsenden Trend geworden. Immer mehr Menschen überwachen mittels tragbarer digitaler Geräte minutiös ihren Lebenswandel, von der Arbeit bis zum Schlaf, vom Sport bis zum Sex - und das freiwillig. Schaupp zeigt in dem Buch auf, dass Self-Tracking aktuell eine wichtige Rolle bei der Selbstzurichtung und Konditionierung des Subjekts für die Zumutungen des Kapitalismus spielt. Ein Potential, das von Wirtschaft und Politik schon längst erkannt wurde.  

»Im Self-Tracking verschmelzen Polizei und Verdächtiger zu einer Person zusammen, die sich selbst mit allen zur Verfügung stehenden technischen Mitteln ausspioniert. Jeder versäumte Jogginggrund, jede überzählige Kalorie, jede verträumte Minute Arbeitszeit wird registriert und angemahnt, um nicht vor sich selbst in den Verdacht zu geraten, das Kapitalverbrechen der Leistungsgesellschaft zu begehen: Nicht das Maximum aus sich herauszuholen«, fasst Schaupp die ökonomischen Zusammenhänge  zusammen.

Auf der Veranstaltung wird  auch  die Frage gestellt  ob in einer nichtkapitalistischen Gesellschaft kybernetischen  Methoden zu emanzipatorischen Zwecken verwendet werden können. Aktuell aber müssen wir  uns fragen, ob es nicht Zeit ist ,  den Self-Tracking-Methoden offensiv zu verweigern.

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