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Francesc Ferrer i Guàrdia: Die Moderne Schule

Wann: 08.12.2014 19:00 Wo: FAU-Gewerkschaftslokal, Lottumstr. 11, 10119 Berlin (U2 Rosa-Luxemburg-Platz oder U8 Rosenthaler Platz)
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Veranstaltung zu libertärer Pädagogik mit Iu Tusell (Wirtschaftswissenschaftler und Mitglied des “Instituts für Ökonomie und Selbstverwaltung”)

Termindetails

Wann

08.12.2014
von 19:00 bis 21:00

Wo

FAU-Gewerkschaftslokal, Lottumstr. 11, 10119 Berlin (U2 Rosa-Luxemburg-Platz oder U8 Rosenthaler Platz)

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(versión en castellano abajo)

Die erste „escuela moderna“ (Moderne Schule) wurde 1901 in Barcelona durch den Pädagogen Francesc Ferrer i Guàrdia gegründet. 1906 existierten in Spanien bereits mehrere Dutzend dieser Einrichtungen, die sich auf die in seinen Schriften dargelegten libertären Bildungskonzepte stützten. Mehrere tausend SchülerInnen lernten dort (nicht nur) lesen und schreiben. Die Bildung in den Modernen Schulen basierte auf wissenschaftlichen und rationalen Erkenntnissen. Die Solidarität wurde als das höchste moralische Prinzip vermittelt und dem Konkurrenzprinzip entgegengestellt. Diese revolutionäre Pädagogik war ein Affront gegen die katholische Kirche, welche ein Monopol auf die Erziehung der Bevölkerung und die alternativlose Vermittlung ihrer Dogmen beanspruchte. Über 50% der spanischen Bevölkerung konnten zu diesem Zeitpunkt weder lesen noch schreiben.

Durch den Erfolg seiner antiklerikalen Pädagogik und seine Berufung auf anarchistische Ideale wurde Ferrer i Guàrdia zum herausragenden Feindbild der politischen Klasse Spaniens. Im Oktober 1909 führte dies zu seiner Ermordung. Die Modernen Schulen wurden verboten, was ihre weitere Verbreitung auf internationaler Ebene aber nicht aufhalten konnte.

Iu Tusell wird diese Geschehnisse und die pädagogische Praxis der Modernen Schulen vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Verhältnisse im damaligen Spanien beschreiben. Er ist Wirtschaftswissenschaftler und Mitglied des “Instituts für Ökonomie und Selbstverwaltung” (span.: ICEA), welches der CNT-IAA nahe steht. Die Veranstaltung findet auf Spanisch mit deutscher Übersetzung statt.


Francesc Ferrer i Guàrdia: La Escuela Moderna

La primera „Escuela moderna“ fue fundada el 1901 en Barcelona por el pedagogo Francesc Ferrer i Guàrdia. En 1906 ya existían unas docenas de éstos centros, los cuáles seguían la linea pedagógica libertaria. Más de mil alumnos y alumnas aprendieron allí (no sólo) a leer y escribir. La educación en la Escuela moderna estaba basada en el conocimiento de la ciencia y el racionalismo. La solidaridad fue impartida como el primordial principio moral, cómo oposición al concepto de competencia. Este método pedagógico revolucionario fue un ofensa para la iglesia católica, la cuál poseía el monopolio de la educación del pueblo y negaba cualquier alternativa a sus dogmas. Alrededor del 50% del pueblo español no sabía, por aquél entonces, ni escribir ni leer.

A causa del impacto que repesentó su pedagogía anticlerical y su vocación anarquista, Ferrer i Guàrdia se convirtió en el enemigo por excelencia de la clase política española. En octubre de 1909 se cometió su asesinato. La Escuela moderna fue prohibida, pero su repercusión a nivel internacional fue imparable.

Iu Tusell nos relatará estos eventos y las prácticas pedagógicas de las escuelas modernas en el contexto de la sociedad española de la época. Él es economista y miembro del Instituto de Ciencias Económicas y de la Autogestión (ICEA), cercano a CNT-IAA. La ponencia se realizará en español con traducción al alemán.

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