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Filmreihe: B. Traven - Zum 50. Todestag

Wann: 23.03.2019 18:45 Wo: Lichtblick-Kino, Kastanienallee 77, 10437 Berlin-Prenzlauer-Berg
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B. Traven - Zum 50. Todestag
Eine Filmreihe im Lichtblick-Kino. 23. März - 3. April
In Kooperation mit der »Internationalen B. Traven Gesellschaft«, der »FAU Berlin - Sektion Kultur und Medien« und der Wochenzeitung »Jungle World«.

Termindetails

Wann

23.03.2019 um 18:45 bis
03.04.2019 um 23:05

Wo

Lichtblick-Kino, Kastanienallee 77, 10437 Berlin-Prenzlauer-Berg

Termin übernehmen

B. Traven bleibt eine der rätselhaftesten Gestalten der Literaturgeschichte. Vieles seines sagenumwobenen Lebens ist heute aufgeklärt, einiges bleibt nach wie vor im Dunkeln. Aber soviel steht fest: Sein Leben war so spannend wie seine Bücher, in denen er Abenteuergeschichten mit beißender Gesellschaftskritik und revolutionärem Impetus verband, stets auf der Seite der Verstossenen und Ausgebeuteten. Sein Erfolg war enorm: Weltweit erreichte er eine Auflage von 30 Millionen und seine Bücher wurden vielfach verfilmt. Zu seinem 50. Todestag am 26. März zeigen wir 2 Dokumentarfilme und 4 Verfilmungen.

Die Filme und Termine

Im Busch von Mexiko – Das Rätsel B. Traven
D 1967, 128 min, Regie Jürgen Goslar
Eine abenteuerliche Suche nach B. Travens wahrer Identität. In dieser 5-Teiligen TV-Serie aus den 60er Jahren versuchen ein Regisseur, ein Archäologe und ein Reporter B. Traven in Mexiko auf die Spur zu kommen und machen dabei atemberaubende Entdeckungen. Immer mehr Theorien tauchen auf, und immer wieder Menschen, die behaupten, Traven zu kennen. Doch laufen viele Spuren ins Leere. Man gräbt sich durch eine Unmenge an Möglichkeiten wie z. B. jene, dass Traven das uneheliche Kind des letzten deutschen Kaisers sei. Wird es den drei abenteuerlustigen Männern aus Deutschland gelingen, die wahre Identität des Autors zu lüften, der sich niemals fotografieren ließ und selbst mit seinen Verlegern nur über Mittelsmänner und Postfächer kommunizierte?
Sa 30.03, 18:15 Uhr

Flüchtig – Das rätselhafte Leben des B. Traven
D/F 2012, 65 min, Regie: Xavier Villetard
Der akribisch recherchierte Dokumentarfilm versucht ebenfalls, das Geheimnis um B. Travens wahre Identität zu entschlüsseln.Dem Regisseur Xavier Villetard gelingt es, mit Hilfe von Zeugen und Indizien Licht in das Dunkel um den Autor zu bringen. Sie zeichnet den Weg dieses Mannes nach, dessen Flucht nach dem revolutionären Engagement seiner Jugend in Deutschland und dem Intermezzo der Münchner Räterepublik schließlich in Mexiko, genauer gesagt bei in Chiapas lebenden Indianern, endet. Das Leben B. Travens ist die Geschichte eines Rebellen, eines freien Menschen, der sich aus den Zwängen seiner Identität befreite, um sich selbst neu zu erfinden.
Sa 23.03., 18:45 Uhr / Mo 25.03., 19:15 Uhr / Di 26.03., 17:15 Uhr / Mi 27.03., 18:45 Uhr / Do 28.03., 17:00 Uhr / Mo 01.04., 19:15 Uhr / Di 02.04., 18:45 Uhr / Mi 03.04., 19:15 Uhr

Der Schatz der Sierra Madre
USA 1947, 125 min, Regie John Huston, mit: Humphrey Bogart, Walter Huston, Tim Holt , Tim Holt, Barton MacLane, Bruce Bennett
Drei Abenteurer treffen sich in dem mexikanischen Nest Tampico, um gemeinsam auf Goldsuche zu gehen. In der gottverlassenen Einöde der Sierra Madre finden die drei tatsächlich den gelben Schatz - aber er wird ihnen kein Glück bringen. Das Gold verändert sie. Vor allem Dobbs sät Misstrauen unter den Männern und verdächtigt die anderen zwei, ihn hereinlegen zu wollen. Am Ende sind zwei der drei Goldsucher tot und der Schatz vom Winde verweht.
»Der Schatz der Sierra Madre« ist ein Klassiker des Genres. John Huston erhielt zwei Oscars für Regie und Drehbuch, sein Vater einen als bester Nebendarsteller 
Sa 23.03., 20:00 Uhr / Mi 27.03., 22:15 Uhr / Di 02.04., 20:00 Uhr

Das Totenschiff
D/Mexiko 1959, 98 min, Regie: Georg Tressler, Regie: Horst Buchholz, Mario Adorf, Elke Sommer, Helmut Schmid, Werner Buttler
Der Matrose Philip Gale verpasst sein Schiff und bemerkt zudem, dass seine Papiere verschwunden sind. Der nunmehr Namenlose ohne Identität erkennt, dass er ohne Pass kein Mensch mehr ist, keine Rechte mehr hat. In der Hoffnung auf Arbeit reist er nach Marseille, wo die Seeleute es mit den Papieren nicht so genau nehmen sollen. Doch auch hier bleibt ihm nichts übrig, als auf einem dubiosen, heruntergekommenen Schiff anzufangen. Gale erkennt schnell, dass mit diesem Schiff etwas nicht in Ordnung ist.
Die packende Leidensgeschichte des glücklosen Seemanns fern der Heimat ist mit dem jungen Horst Buchholz in der Hauptrolle und dem grimmigen Mario Adorf in einer Nebenrolle als wortkarges Raubein ideal besetzt
So 24.03., 20:30 Uhr / Mi 03.04., 20:30 Uhr

Rebellion der Gehenkten
D/GB/A/I/CH/F 1987, 220 min, Regie: Juan Luis Buñuel, mit Uwe Ochenknecht, Günther Maria Halmer, Fernando Balzaretti, Elena-Sofia Ricci, Jean-Francois Stévenin, Manuel Ojeda 
Mexiko, 1908: seit bereits 30 Jahren regiert Diktator Díaz mit eiserner Hand. In seinem Auftrag sind Männer unterwegs, die sich am Volk bereichern. Einer von ihnen ist Don Gabríel. Die Einwohner des Indiodorfes Bujvilum erwarten den neuen Gesandten voller Angst und Schrecken. Nicht zu Unrecht. Gegen ihn sind die Indios fast chancenlos, selbst ihr Anwalt wandert ins Gefängnis. Da ist es nur absehbar, dass es eines Tages zur Rebellion kommen muss ... 
Bildgewaltig setzte Regisseur Buñuel das auf drei B.-Traven-Büchern (»Regierung«, »Der Marsch ins Reich der Caoba«, »Die Rebellion der Gehenkten«) basierende Drehbuch Hans W. Geissendörfers um.
So 31.03., 16:30 Uhr

Der Banditendoktor
D 1957, 41 min, Regie: Peter A. Horn, mit: Wolfgang Preiss, Alexander Golling, Heinz Schimmelpfennig
Ganz Mexiko sucht den »Banditendoktor«! Der Mann, der von Ganoven zu ihrem Leibarzt gemacht wurde, kann jedoch nie gefasst werden. Selbst der Polizeichef merkt nicht, wen er da vor sich hat, als der vermeintliche Mediziner auf den Zug zur rettenden Ausreise in die USA wartet... - Alles beginnt damit, dass ein Farmer von einigen Ganoven eines Nachts aufgesucht und unter vorgehaltener Pistole dazu gezwungen wird, einem kranken jungen Mann zu helfen. Trotz laienhafter medizinischer Kenntnisse kann er dem Kranken tatsächlich helfen. Ab diesem Moment ist der Farmer als »Arzt« für Ganoven tätig und bringt einigen Gangstern sogar Lesen und Schreiben bei. Ahnt er doch nicht, dass diese Fähigkeiten nur dazu verwendet werden, um Erpresser- und Drohbriefe zu schreiben…
Di 26.3., 18:30 Uhr in Anwesenheit von Ralf G. Landmesser (Internationale B.Traven-Gesellschaft)

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