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Unzulässige Leiharbeit in der Heinrich-Böll-Stiftung

Von Corinna Budras | Frankfurter Allgemeine Zeitung |
Die Parteistiftung der Grünen hat laut Arbeitsgericht einen Werkvertrag missbraucht. Das ist pikant, machen die Grünen doch Wahlkampf gegen diese Beschäftigungsform.

Aus dem Artikel:

"Das Arbeitsgericht Berlin hat ausgerechnet die Heinrich-Böll-Stiftung der Grünen wegen unerlaubter Arbeitnehmerüberlassung verurteilt. Geklagt hatte ein Mitarbeiter, der bei einem Unternehmen für Besucherservice angestellt ist. Seit mehreren Jahren wurde er bei der Heinrich-Böll-Stiftung für Umbauarbeiten zur Vorbereitung von Veranstaltungen in ihrem Konferenzzentrum eingesetzt. Dabei war er bei der Stiftung jedoch gar nicht angestellt, weder regulär noch als Leiharbeitnehmer. Vielmehr hatten beide Seiten einen Werkvertrag vereinbart, durch den der Dienstleister flexibler und kostengünstiger eingesetzt werden kann."

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