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Am Ende der Nahrungskette

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Von Jonas Bickelmann | Tagesspiegel |
Als Arbeiter kam er nach Deutschland, baute mit an der glitzernden "Mall of Berlin", wurde nicht bezahlt. Heute lebt Nicolae Molcoasa auf der Straße.

Mit Klebeband hat er die Ritzen des Daches abgedeckt, weil es sonst reinregnet. Unten liegt Pappe gegen die Kälte im Boden. Hier schläft Nicolae Molcoasa, an einer verlassenen Bushaltestelle mitten in Potsdam, wo er zuletzt ein richtiges Dach über dem Kopf hatte. Um ihn herum hübsche Backsteinfassaden und beleuchtete Fenster. Sie gehören zu einer behaglichen, warmen Welt, die Molcoasa verschlossen bleibt.

„Ich möchte als Gleicher unter Gleichen anerkannt werden“, sagt er auf Rumänisch. Die meisten Menschen, die an ihm vorbeilaufen, sehen weg, als wäre er nicht da. Der 50-Jährige hat ein hartes Leben. Aber ein wenig Hoffnung ist da noch. Dass er in Deutschland als Mensch mit Rechten anerkannt wird. Dass er nicht bloß als billige Arbeitskraft herhalten muss, sondern auch Hilfe in der Not findet. Ein wenig Hoffnung, dass das europäische Versprechen von Zusammenhalten und Wohlstand kein leeres Gerede ist.

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