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Noch keine Wende zu Midsommar

Veröffentlicht am 20.06.2014 Kategorien: , , ,
FAU Berlin verteidigt weiter ihre Mitglieder, die von der Schwedischen Schule in Berlin entlassen wurden. Eltern sind noch immer im Unklaren, wer ihre Kinder nach den Sommerferien unterrichtet.

Der Arbeitskonflikt an der Schwedischen Schule Berlin geht weiter. Am 20. Juni war noch keine der acht Kündigungen zurückgenommen worden und niemand weiß, wer die Kinder im neuen Schuljahr ab August unterrichten wird. Zwei Wochen nach der Eröffnung des Konflikts ist die Schulleitung noch immer nicht gewillt, mit der Freie ArbeiterInnen Union (FAU) Berlin zu verhandeln – und zwar entgegen anderslautender Einlassungen gegenüber der schwedischen Presseagentur TT. Vielmehr kündigte die Geschäftsführerin der Schule, Lena Brolin, am 16. Juni an, dass es keine Wiedereinstellungen geben könne, bevor nicht die Frist zur Einreichung von Kündigungsschutzklagen abgelaufen wäre.

Deshalb veranstaltete die FAU Berlin am Freitag, zum traditionellen schwedischen Mittsommerfest eine weitere bunte Kundgebung vor dem Schul- und Kirchengebäude. Die Kundgebung gestaltete sich als fröhliche alternative Midsommar-Feier. „Wir haben die BesucherInnen über die empörende Personalpolitik der Schule informiert“, berichtet Nina Matzek. Die Sekretärin der FAU Berlin erklärt weiter: „Dazu gehört auch, dass die KollegInnen auffordert wurden, auf ihr gutes Recht zu verzichten und keine Klage einzureichen – die Entlassenen sollen offenbar glauben, ihnen bleibt nur demütiges Betteln. Das machen wir nicht mit.“

Unterstützung erhält die FAU Berlin nicht nur aus Teilen der besorgten Elternschaft, sondern auch von der schwedischen Basisgewerkschaft SAC, die am 15. Juni bei der Bischofskonferenz in Uppsala gegen die Massenentlassung protestierte. Der Fall stieß auch in der schwedischen Öffentlichkeit auf reges Interesse. Um zusätzlichen Druck aufzubauen, hat die FAU Berlin am 17. Juni rechtliche Schritte gegen die Schule eingeleitet. Die FAU Berlin ist bereit, die Klagen zurückzuziehen, falls die Schule – wie von der Berliner Basisgewerkschaft gefordert – die Kündigungen zurücknimmt.

Die FAU Berlin befindet sich seit Anfang Juni in einem Arbeitskonflikt mit der Schwedischen Schule in Berlin, die zu den schwedischen Auslandsschulen gehört. Grund ist die Kündigung aller acht LehrerInnen an der Schule, unter denen sich auch Mitglieder der FAU Berlin befinden. Am 6. Juni gab es eine erste Kundgebung bei einem Schulfest, gespielt wurde dort der auch der beliebte Pop-Song „Kom igen Lena“ („Komm schon Lena“).

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