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Leiharbeit abschaffen - auch bei der Heinrich-Böll-Stiftung

Veröffentlicht am 28.06.2013 Kategorien: , ,
Basisgewerkschaft FAU Berlin protestiert vor der Heinrich-Böll-Stiftung (HBS)

Gestern Abend nahmen rund 50 Personen an einer Kundgebung gegen Leiharbeit und prekäre Beschäftigung vor der HBS in Berlin Mitte teil. Anlass ist der Kampf von KollegInnen um eine Festanstellung bei der Stiftung. Viele ArbeitnehmerInnen sind bei der Grünen-nahen Stiftung derzeit über Drittfirmen beschäftigt, wodurch Tariflöhne umgangen und selbst grüne Mindestlohnforderungen unterboten werden.

Auf den Protest reagiert die Geschäftsführung nun mit einer Umstrukturierung – Aufträge werden an neue Personaldienstleister ausgeschrieben, die derzeitigen KollegInnen erhalten eine kalte Kündigung. "Die KollegInnen kommen sich vor wie alte Möbelstücke, die kaputt sind und nun ersetzt werden" äußerte sich Michael Rocher, ein betroffenes FAU-Mitglied auf der Kundgebung.


Derzeit versucht die HBS die Kritik abzuwiegeln, indem sie die Beschäftigungsbedingungen, dem Zuwendungs- und Vergaberecht geschuldet, als unausweichlich darstellt. Fakt ist: Die HBS ist nicht gezwungen, Dienstleistungen überhaupt an Drittfirmen zu vergeben. Eine Festanstellung der jetzigen Beschäftigten würde die Leiharbeit beenden und wäre eine saubere Lösung.

 

Statt derzeit 8 Euro, fordert die FAU Berlin eine tarifliche Eingruppierung, wonach den Beschäftigten über 10 Euro Stundenlohn zustehen. Das Argument der "Wirtschaftlichkeit" lässt die FAU Berlin nicht gelten: Es gibt ebenso Beispiele, in denen die geforderten Standards bei vergleichbarer Arbeit in einer öffentlich geförderten politischen Stiftung erfüllt werden.

 

"Wenn die Geschäftsführung meint weiterhin auf Leiharbeit setzen zu müssen, werden wir sie mit den Widersprüchen konfrontieren", so Florian Wegner, Sekretär der FAU Berlin. Die FAU Berlin wird sich weiterhin für die Festanstellung der KollegInnen einsetzen und gegen die Auswüchse von Leiharbeit vorgehen. Eine Klage auf Festanstellung ist bereits anhängig.

 

Berlin den 28.06.2013

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