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Konflikt mit Spätkauf in Berlin-Friedrichshain geht in die nächste Runde

Veröffentlicht am 08.12.2011 Kategorien: ,
Nachdem der Besitzer des Spätkaufs „Mumbai Corner“ bislang alle Angebote für eine gütliche Einigung seitens der FAU Berlin abgelehnt hat und stattdessen weiter juristisch gegen seinen ehemaligen Angestellten Daniel R. und ZeugInnen vorgeht, wird der Druck nun durch die Basisgewerkschaft weiter erhöht. Damit sollen die Forderungen von Daniel R., der drei Jahre auf Minijobbasis im Spätkauf gearbeitet, real aber weitaus mehr Stunden als vereinbart geleistet hat, durchgesetzt werden. Diese Forderungen beinhalten eine angemessene Lohnnachzahlung, ein ordentliches Arbeitszeugnis, sowie die Rücknahme sämtlicher juristischer Maßnahmen gegen Daniel R., ZeugInnen und Onlineportale wie Trend-Infopartisan und Labournet.

Zu diesem Zweck bereitet die FAU Berlin momentan gemeinsam mit anderen Gruppen verschiedene Veranstaltungen und eine Kundgebung vor. Die erste Veranstaltung wird am morgigen Freitag, den 9.Dezember um 20 Uhr im FAU-Lokal in der Lottumstraße 11 stattfinden, wo ein Zwischenfazit zum Thema „Prekarisierungsdruck durch Hartz IV“ gezogen werden soll. Damit soll auf einen Hintergrundaspekt des Konfliktes im „Mumbai Corner“ hingewiesen werden, denn auch Daniel R. bezieht ALG II. Verschiedene ReferentInnen werden vor Ort die Entwicklung der letzten Jahre im Bezug auf die Themenbereiche Leiharbeit, Mini-Job, Aufstockung und Beschäftigungsindustrie nachzeichnen. Am Donnerstag, den 15.Dezember wird es dann im Café Vétomat in Friedrichshain konkret um den Konflikt rund um den „Mumbai Corner“ gehen. Am darauf folgenden 16. Dezember wird ab 18Uhr eine Kundgebung vor dem Laden unter dem Motto „Gegen Ausbeutung und Selbstausbeutung in Spätkäufen!“ organisiert. Später am Abend lädt die „Anarchosyndikalistische Jugend Berlin“ zu einer Veranstaltung unter dem Motto „Jung und billig“, wo sie über die Situation junger Mini-JobberInnen aufklären wird.

Dazu Florian Wegner, Sekretär der FAU Berlin: „Das Ziel unserer Aktivitäten in dieser Sache ist nicht nur die Durchsetzung der berechtigten Forderungen des Betroffenen. Wir möchten auch über die schwierigen Arbeitsverhältnisse in den für Berlin so typischen Spätkäufen aufklären und damit anderen Betroffenen den ersten Schritt zur Gegenwehr erleichtern.“

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