Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Sektionen
Sie sind hier: Startseite / Presse / Pressemitteilungen / Aktionswoche gegen prekäre Beschäftigung bei der Heinrich-Böll-Stiftung (HBS)

Aktionswoche gegen prekäre Beschäftigung bei der Heinrich-Böll-Stiftung (HBS)

Veröffentlicht am 06.08.2013 Kategorien: , ,
Arbeitskampf statt Wahlkampf: Freie ArbeiterInnen Union verweist auf grüne Widersprüche in der HBS

Mit einer Aktionswoche vom 29. Juli bis zum 2. August machte die Gewerkschaftsföderation FAU bundesweit auf die prekären Arbeitsverhältnisse in der Grünen-nahen HBS aufmerksam. Seit langem werden Beschäftigte des Technik- und Servicepersonals über Drittfirmen geliehen, wodurch die Stiftung Tarife und grüne Mindestlohnforderungen untergräbt. Über 20 Aktionen fanden in mehreren deutschen Städten statt.

Die Beschäftigten hatten sich vor Monaten an die FAU Berlin gewandt, die seitdem für ihre Festanstellung kämpft. Mittlerweile sind mehrere Klagen auf Festanstellung anhängig. Die KollegInnen aus dem Bereich der Veranstaltungsassistenz waren zum Teil seit Jahren dort beschäftigt. "Zum Dank erhielten wir einen Kuchen, das war's" entrüstet sich der Betroffene Michael Rocher.

Die HBS reagierte auf die gewerkschaftlichen Aktivitäten mit der kalten Kündigung: Der Drittfirma, über die die KollegInnen angestellt waren, wurde der Vertrag nicht verlängert. Für die Beschäftigten war innerhalb der Aktionswoche der letzte Arbeitstag. Bei den Aktionen stellten die GewerkschafterInnen der FAU mehrfach fest, dass die angeprangerten Zustände in der HBS auch bei Grünen für Unmut sorgten. Eine Petition der FAU Berlin an die HBS hat bereits über 350 UnterzeichnerInnen -- darunter auch Grüne.

Die HBS moniert nach wie vor, dass es lediglich um 97 Cent mehr Lohn ginge und eine Neuausschreibung erforderlich war. "Erforderlich war nicht die Neuausschreibung, sondern die umgehende Festanstellung der kalt gekündigten KollegInnen" äußert sich der Gewerkschaftssekretär Markus Weise, "den Beschäftigten dabei noch jeden Cent streitig zu machen ist einfach zynisch". Die FAU Berlin legte bereits eine deutlich höhere tarifliche Eingruppierung zugrunde. "Wir führen unseren Protest fort", so Weise.

Berlin den 05.08.2013


Pressemitteilung mit Übersicht der Aktionen:

Download

 

Weiterführende Links:

Short-Link zur Petition: http://is.gd/vnJTGf

Infos zum Arbeitskampf: http://berlin.fau.org/boell

Die kämpferische Gewerkschaft

Einfach ausfüllen und abschicken: Hier geht's zum MitgliedsantragDie FAU Berlin ist eine un­abhängige Basis­gewerkschaft. Sie ist bundesweit in der Gewerkschaftsföderation FAU organisiert. Tretet bei, bringt euch ein, werdet aktiv.

#deliverunion

Deliverunion Banner

Einstieg und Beratung
Infoveranstaltung: FAU – Wie funk­tioniert das? Immer am 1. Freitag im Monat, 19.00 Uhr.
Offenes FAU-Lokal: Jeden Freitag, 17–20.00 Uhr.
Gewerkschaftliche Beratung: Immer am 2. und 4. Freitag im Monat, 17–18.00 Uhr. Anmeldungen bitte vorab per E-Mail an .
MieterInnenberatung: Immer am 4. Montag im Monat, 18–19.00 Uhr. In Kooperation mit Rechtsanwältin Carola Handwerg.
Offene Beratung für Kollektivbetriebe: Siehe die Beratungs-Seite der union coop // föderation.
Mall of Shame

Banner Mall of Shame

Petition: change.org
Alle Meldungen: berlin.fau.org/mall

Folge uns via...
Spenden willkommen

Konto-Inh.: Allgemeines Syndikat Berlin
IBAN: DE45 1605 0000 3703 0017 11
BIC: WELA DE D1 PMB
Verwendungszweck: Spende