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„Wir sind keine gesichtslosen Leiharbeiter!“

Veröffentlicht am 29.06.2013 Kategorien: , ,
50 Menschen folgten dem Aufruf der FAU Berlin zu einer Kundgebung gegen prekäre Beschäftigung in der grünen Heinrich-Böll-Stiftung. Die „grüne Ideenagentur“ behauptet derweil, die derzeitigen Arbeitsbedingungen seien im Moment alternativlos.

Seit einigen Wochen kämpft die FAU Berlin aktiv gegen die prekären Beschäftigungs­verhältnisse ihrer Mitglieder und Sympathi­santInnen bei der grünen Heinrich-Böll-Stiftung. Die Geschäfts­führung hat im Betrieb offene Debatten über diese Arbeits­bedingungen immer wieder verhindert oder erschwert, verweigert sich bisher direkten Verhand­lungen mit der FAU und will nun das Auslaufen bestehender Outsourcing-Verträge für Konferenza­ssistenz nicht etwa zur Schaffung fester Stellen nutzen, sondern lediglich einen neuen Personal­dienst­leister beauftragen. Damit wären die KollegInnen in diesem Bereich ihren Job los.

Dagegen protestierte die FAU mit einer Kund­gebung am 27.06.2013 vor dem Haus der Stiftung in Berlin. „Die KollegInnen kommen sich vor wie alte Möbel­stücke, die kaputt sind und nun ersetzt werden“ sagte einer der Betroffenen vor den 50 TeilnehmerInnen der Kundgebung. Und: „Es tut gut, sich endlich zu wehren!“ Gefreut haben wir uns auch darüber, dass TeilnehmerInnen einer parallel in den Räumen der Stiftung stattfindenden Konferenz zu Protest­kultur und Repression in Osteuropa sich über unser Anliegen informierten und sich solidarisch zeigten.

Die Geschäfts­führung verbreitet unterdessen, sie könne bei der Ausschreibung von Dienst­leistungen aus rechtlichen Gründen keine besseren Bedingungen verlangen, achte aber darauf, dass nach Tarif bezahlt würde, wenn es einen gibt. Der Tarif, der in der Stiftung sonst üblich ist, wird allerdings seit Jahren deutlich unterboten. Wenn das Vergaberecht keine Tarifbindung zulässt, meinen wir, muss man die KollegInnen eben selbst beschäftigen, wenn man Wert legt auf eine angemessene Bezahlung.

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