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Veranstaltung und Kundgebung: Klassenkampf kennt keine Grenzen!

Veranstaltung am 28.4. und Kundgebung am 29.4. im Vorfeld des internationalen Aktionstags zum Thema Arbeit und Migration am 1. Mai. Wir werden über Arbeitskämpfe migrantischer Arbeiter*innen in der FAU berichten, ihre politische Bedeutung diskutieren und am nächsten Tag zusammen mit anderen Gruppen unseren Protest vor der Mall of Shame auf die Straße bringen.

Freitag 28.4. 19 Uhr: Veranstaltung zum Thema im FAU-Lokal

Samstag 29.4. 14:00 Uhr: Kundgebung vor der Mall of Shame am Leipziger Platz

Die Lohnarbeit migrantischer Arbeiter*innen in Europa ist oft unterbezahlt, illegalisiert, gefährlich für Leib und Seele und in besonders krassen Fällen als Folge von Menschenhandel schlicht und einfach moderne Sklaverei. Oft arbeiten Migrant*innen in Branchen, die gewerkschaftlich nur schwierig zu organisieren sind. Oft erschweren das Fehlen von Verträgen, soziale Spaltungen, Unsichtbarmachung oder ein ungesicherter Aufenthaltsstatus eine kollektive Organisierung.

Anstatt den sozialen Spaltungen nachzugehen, die nur den Kapitalismus am Leben erhalten, uns Lohnarbeiter*innen aber gegeneinander ausspielen wollen und an unserer Existenz kratzen, müssen wir solidarisch Widerstand leisten und gegen rassistisch legitimierte Ausbeutung kämpfen – in basisdemokratischen, kämpferischen und verlässlichen Strukturen.

Auf der Veranstaltung wollen wir über Arbeitskämpfe migrantischer Arbeiter*innen in der FAU berichten: Mall of Berlin, Rural Futures, Barist, European Business Academy und Sfizy Veg. Wir wollen auch diskutieren, was sie verbindet: Was ist das Besondere am Unrecht gegen migrantische Arbeiter*innen? Was können Kämpfe gegen solches Unrecht zum Kampf gegen Rassismus beitragen? Die Veranstaltung wird auf Englisch abgehalten.

Auf der Kundgebung wird es Beiträge zu Arbeitskämpfen und zur Situation migrantischer Arbeiter*innen in Berlin geben , u.a. von der Grupo de Acción Sindical, Berlin Migrant Strikers, Critical Workers und von Oficina Precaria. Die FAU Berlin wird über den aktuellen Stand der Lohnklage gegen den Bauherrn der Mall of Shame informieren. Das Wohn- und Einkaufszentrum am Leipziger Platz wurde durch den Arbeitskampf einiger Bauarbeiter aus Rumänien im Winter 2014 zu einem Symbol des Lohnraubs und der Ausbeutung migrantischer Arbeitskräfte. Musikalische Begleitung: Geigerzähler.

Am 3. Mai ist außerdem der Termin zur Verhandlung der ersten Lohnklage gegen Harald Huth (Bauherr der Mall of Shame) am Arbeitsgericht Berlin. Auch hier wird es eine Kundgebung und Prozessbegleitung geben.

Hier geht's zum internationalen Aufruf zum Aktionstag am 1. Mai zum Thema Arbeit und Migration: Arbeitskampf kennt keine Grenzen!

Die kämpferische Gewerkschaft

Einfach ausfüllen und abschicken: Hier geht's zum MitgliedsantragDie FAU Berlin ist eine un­abhängige Basis­gewerkschaft. Sie ist bundesweit in der Gewerkschaftsföderation FAU organisiert. Tretet bei, bringt euch ein, werdet aktiv.

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