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Solidarität: Streik im Kunst-Projektraum okk

Veröffentlicht am 09.06.2015 Kategorien: ,
Der Projektraum okk in Berlin-Wedding ist Ende April in einen unbefristeten Streik getreten. Dieser richtet sich vor allem gegen die verschärften Aufnahmebedingungen in die Künstlersozialkasse (KSK), die nun Preisgelder und Stipendien nicht mehr als Einkommen akzeptiert. Die KSK ignoriert damit den Fakt, dass gerade solche Einkünfte die Haupteinkommensquellen vieler schaffenden Künstler*innen darstellen.

Die Mediensektion der FAU Berlin begrüßt den Vorstoß, als freiberufliche Kunstschaffende in den Arbeitskampf zu gehen und stellt sich solidarisch. Wir wissen aus eigener Erfahrung, was es heißt, kreativ prekär zu sein. Wir kennen die Schwierigkeit der Organisation als Selbstständige, die Probleme mit der KSK und die Jobcenter-Schikane.

Unzählige Kunstschaffende in Berlin leisten jeden Tag Arbeit, die dem Status Berlins als Kulturmetropole zuträglich ist, aber den schaffenden Künstler*innen nicht ermöglicht über die Runden zu kommen. Das muss sich ändern.

In der FAU Berlin bearbeiten wir aktuell die gleichen Fragen: Wie kommen wir in die KSK? Wie können wir als Selbstständige die strukturelle Vereinzelung überwinden und uns kollektiv organisieren? Wie können Arbeitskämpfe von Kunstschaffenden auf einer breiteren Ebene geführt werden? Es gibt noch viel zu tun. Mit dem Streik geht der okk-Projektraum einen wichtigen Schritt.

Solidarisch,
Die Mediensektion der FAU Berlin

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