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Solidarität: #freedeniz

Veröffentlicht am 23.02.2017 Kategorien: ,
Die Mediensektion der FAU Berlin erklärt sich solidarisch mit dem verhafteten Journalisten Deniz Yücel, der für einige Mitglieder ein direkter Kollege ist.
Schon lange beobachtet die Mediensektion der FAU Berlin die Angriffe auf die Pressefreiheit und unsere KollegInnen in der Türkei. Seit dem Putschversuch im Sommer letzten Jahres wurden dort über 100 JournalistInnen verhaftet und fast 200 Medienhäuser geschlossen. Von einer freien Presse kann schon lange nicht mehr die Rede sein. Staatspräsident Erdogans Regierung versucht damit, die letzten kritischen Stimmen mundtot zu machen, die dem Umbau der Türkei in ein autoritäres System im Wege stehen könnten.

Der diplomatische Druck der EU und Deutschlands - das sich u.a. mit einem fragwürdigen "Flüchtlingsdeal" von der Türkei abhängig gemacht hat - fällt bescheiden aus. Kundgebungen und Solidaritätserklärungen sind weitestgehend zahnlos. Und doch bleibt es notwendig, eben diese Solidarität zu üben und die Stimme gegen autoritäre Entwicklungen diesseits und jenseits der deutschen Grenzen zu erheben. Nicht nur, weil es unsere KollegInnen und GenossInnen etwa in der Türkei trifft, sondern auch, weil es uns hier betrifft. Dass sich die autoritären Kräfte in den verschiedenen Ländern gegenseitig bestärken, ist schon lange offensichtlich.

Mit Deniz Yücel befindet sich nun erstmals ein deutscher Journalist in türkischem Polizeigewahrsam. Und natürlich wird dem Türkei-Korrespondenten der Zeitung Die Welt vorgeworfen, den Terrorismus zu unterstützen - das momentane Standardverdikt gegen alle unliebsamen Stimmen. Deniz teilt damit das Schicksal vieler JournalistInnen in der Türkei. In seinem Fall fühlen wir uns auch besonders gefordert, Solidarität zu üben, da er als linker Journalist in Berlin - bei der Jungle World und der taz - ein Kollege von einigen von uns gewesen ist. Die Mediensektion ruft daher auf, die Solidaritätskampagne für Deniz zu unterstützen und sich an entsprechenden Aktionen zu beteiligen. Sein Fall kann so vielleicht helfen, eine breitere Öffentlichkeit zu mobilisieren - damit der Faschisierung der Türkei nicht mehr länger stillschweigend zugesehen wird.

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