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Sfizy Veg: Ein veganes Paradies, die Hölle für Arbeiter

Veröffentlicht am 31.12.2015 Kategorien: , ,
Das Restaurant hat sich einen linken und veganen Ruf erarbeitet – aber die Realität ist davon weit entfernt. Die Chefs wollen mit dir über Politik und Veganismus reden, aber wenn du deine Recht einforderst und Solidarität übst, bedrohen sie dich und schmeißen dich raus. Eine/r der gefeuerten Beschäftigten war in der Vergangenheit politisch aktiv, was vermuten lässt, dass der Chef die Person aus diesem Grund so schnell gefeuert hat. Wir wollen unsere Rechte zurückerlangen, unsere Ehre und Würde.

Der Vorfall in der Sfizy Veg Vegan-Pizzeria in Neukölln wirft erneut ein Schlaglicht auf die prekären Arbeitsbedingungen in Berliner Restaurants: Der Chef kündigte impulsiv und ohne Begründung zwei ArbeiterInnen außerordentlich. Die Service-Kräfte in diesem Restaurant haben ein übergroßes Arbeitsaufkommen: Sie arbeiten allein und neben dem Bedienen der KundInnen gehen sie ans Telefon und spülen Geschirr – und dazu haben sie auch noch mit einem Chef zu tun, der weithin als launisch angesehen wird. Am 16. November 2015 kam der Chef plötzlich in den Betrieb und behauptete, er habe mehrmals im Restaurant angerufen und niemand sei ans Telefon gegangen. Dazu muss man wissen, dass sein Partner (das Restaurant hat zwei Chefs) dem Service-Personal gesagt hatte, dass sie nicht ans Telefon gehen müssen, wenn sie zu tun haben. Der Chef sagte auch, dass er die ArbeiterInnen durchs Fenster beobachtet habe, und behauptete, sie würden ihre Arbeit nicht korrekt erledigen. Unter diesem Vorwand feuerte er die Bedienung. Er ging dann in die Küche und drohte, weitere ArbeiterInnen zu feuern, wenn sie sich nicht benehmen. Die geschasste Arbeiterin war verständlicherweise aufgewühlt und konnte ihre Schicht nicht zu Ende machen. Der Pizza-Bäcker rief den Chef an und erbat Anweisungen, denn ohne Kellnerin konnte er seine Arbeit nicht machen. Der Chef kam zurück ins Restaurant und feuerte auch ihn. Das Restaurant hat sich einen linken und veganen Ruf erarbeitet – aber die Realität ist davon weit entfernt. Die Chefs wollen mit dir über Politik und Veganismus reden, aber wenn du deine Recht einforderst und Solidarität übst, bedrohen sie dich und schmeißen dich raus. Eine/r der gefeuerten Beschäftigten war in der Vergangenheit politisch aktiv, was vermuten lässt, dass der Chef die Person aus diesem Grund so schnell gefeuert hat. Wir wollen unsere Rechte zurückerlangen, unsere Ehre und Würde. Unglücklicherweise (für die Chefs) gilt:

Ein Angriff auf einen ist ein Angriff auf alle!

 


Kommt zum Protest bei Sfizy Veg, Treptower Straße 95, 12059 Berlin
am Samstag, den 2. Januar um 19 Uhr

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