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10,25€/h statt Tariflohn? Outsourcing an HU Bibliotheken erreicht neuen Tiefpunkt

Veröffentlicht am 05.07.2019 Kategorien: , , ,
Über Outsourcing untergräbt die Humboldt-Universität (HU) geltende Tariflöhne in den Bibliotheken. So arbeiten dort nun Mitarbeiter*innen für weit unter 11€/h. Unsere Betriebsgruppe fordert einen Stopp des Outsourcings und eine Übernahme der Kolleg*innen in den TV-L.
10,25€/h statt Tariflohn? Outsourcing an HU Bibliotheken erreicht neuen Tiefpunkt

Leiharbeit, u.a. im Grimm-Zentrum untergräbt die Humboldt-Universität Tariflöhne

Derzeit eskaliert an der Humboldt-Univerisität (HU) Berlin ein Konflikt um Jobs in den Universitätsbibliotheken. Die Humboldt-Universität ließ seit Oktober 2018 die Verträge von zahlreichen studentischen Beschäftigten auslaufen, statt sie - entsprechend geltenden Rechts - in den Tarifvertrag der Länder (TV-L) und damit in besser bezahlte und entfristete Arbeitsverhältnisse zu überführen. Stattdessen griff sie zum Outsourcing.

Die neu über die Firma Grohmann eingestellten Kolleg*innen wurden dabei über den Personaldienstleister GVO Personal rekrutiert. Diese wirbt gezielt Studierende für 10,25€/h an. Das heißt, dass der angemessene Tariflohn im TV-L - mindestens eingruppiert in die Entgeltgruppe 5, inkl. Jahressonderzahlung bis zu 14,17€ Stundenlohn - und sogar der alte Tarifvertrag für studentische Beschäftigte - TV Stud II: 10,98€/h - deutlich unterschritten werden. Statt mit öffentlichen Geldern bessere Arbeitsbedingungen zu schaffen, verschwendet die HU über das Outsourcing Geld auf eine Situation, von der nur die beauftragten privaten Unternehmen profitieren.

Unsere Betriebsgruppe fordert daher:

1) Eine schnellstmögliche Eingruppierung der verbliebenen studentischen Beschäftigten mit nicht-wissenschaftlichen Tätigkeiten an der HU in den Tarifvertrag der Länder, mindestens in der Entgeltgruppe 5.

2) Eine Übernahme der Studierenden aus der Leiharbeitsfirma auf gleichartige Stellen in den Tarifvertrag der Länder, mindestens in der Entgeltgruppe 5. Dies soll noch vor dem Ende der Testphase/"Wirtschaftlichkeitsprüfung" zum 30.09.2019 geschehen.

3) Eine sofortige Überprüfung der Eingruppierung der hauptamtlichen Mitarbeiter*innen (FaMis) in den Bibliotheken der HU Berlin, da auch hier in vielen Fällen die tatsächlich ausgeübten Tätigkeiten Höhergruppierungen begründen.

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