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Outsourcing an der HU

Veröffentlicht am 21.06.2019 Kategorien: , ,
Outsourcing ist an der Humboldt-Universität (HU) grundsätzlich nichts Neues. Doch mit der Auslagerung von Jobs im Grimm-Zentrum geht die HU noch einige Schritte weiter. Unsere Betriebsgruppe wehrt sich: genug ist genug!
Outsourcing an der HU

Flyeraktion zur Information von Kolleg*innen und Besucher*innen während der "Langen Nacht der Wissenschaft" am 15.06.2019

Es ist nichts Neues, dass die Humboldt-Universität (HU) bspw. das für den Betrieb nötige Reinigungs- und Sicherheitspersonal ausgelagert hat, d.h. dass für diese nicht die Arbeitsbedingungen der öffentlichen Tarifverträge gelten. Doch die HU geht noch einige Schritte weiter.

Outsourcing im Grimm-Zentrum

Neben der 100%igen Tochterfirma - Humboldt Innovation - über die die HU Jobs aus dem Geltungsbereich der Tarifverträge TV-L und TV Stud auslagert und betriebliche Mitbestimmung einschränkt, ist das jüngste Beispiel dieses Wahnsinns die Auslagerung von Arbeitsverhältnissen im Grimm-Zentrum der HU. Nachdem ein Gerichtsurteil im Sommer 2018 die HU dazu zwang, studentische Beschäftigte in den Tarifvertrag der Länder und somit in bessere und enfristete Arbeitsverhältnisse zu überführen, nutzte die HU die Situation als Chance für Tarifflucht und einen Einsatz gegen gute Arbeitsbedingungen.

Sie ließ die Arbeitsverträge studentischer Beschäftigter ab Oktober 2018 auslaufen und lagerte die Arbeit ab Januar 2019 über die Firma Grohmann aus. Tatsächlich spart die HU hierdurch jedoch kaum Geld. Die Einarbeitung ständig wechselnder Angehöriger der Firma sowie die Integration dieses Personals in die bestehende Arbeitsorganisation der Bibliotheken führen zu steigenden Ausgaben und Überlastung. Mitten im Semester, einer eigentlich relativ arbeitskargen Zeit im Grimm-Zentrum, ist die Arbeitsbelastung spürbar gestiegen, und das obwohl selbst Festangestellte* der Verwaltung dauerhaft zur Mithilfe verpflichtet wurden.

Nach einer „Probezeit“ bis Ende April, die nicht sonderlich gut verlaufen war, wurde der Einsatz der Firma durch die HU verlängert. Bei den verbliebenen studentischen Beschäftigten bleibt der Eindruck, dass das Ziel ist, die ohnehin viel zu aufmüpfigen studentisch Beschäftigen* loszuwerden, statt bessere Arbeitsverhältnisse im Tarifvertrag der Länder herzustellen.

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Wir werden hier Zeug*innen davon, wie für eine „schlanke“ und neoliberale Hochschule öffentliche Mittel missbraucht werden und können einen Blick in die Zukunft der Arbeit an der HU werfen, die von Auslagerung, Ausbeutung und Lohndumping geprägt ist. Durch das Outsourcing wird künstlich eine Konkurrenzsituation geschaffen, die darauf ausgelegt ist, dass wir uns als verschiedene Beschäftigtengruppen gegeneinander ausspielen lassen. Diese Entwicklung ist aber keine Einbahnstraße - kollektiv können wir uns dagegen wehren und bessere Arbeitsbedingungen für alle erreichen.

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