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Mitteilung der Bildungssektion zur ver.di-Kampagne „Für die gute Sache! Aber zu welchem Preis?“

Veröffentlicht am 21.01.2020 Kategorien: , ,
Die Bildungssektion der Freien Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union (FAU) Berlin begrüßt ausdrücklich die Forderung von ver.di Bildung, Wissenschaft und Forschung nach einem Branchentarifvertrag und einer faire Honorarordnung für Bildungsarbeiter*innen und Berater*innen in Berlin
Unter dem Motto „Für die gute Sache! Aber zu welchem Preis?“ startete letztes Jahr eine Kampagne um die Arbeitsbedingungen der Angestellten und Honorarkräften in staatlich geförderten Bildungs-, Ausbildungs-, Weiterbildungsprojekten zu verbessern.

Die Forderungen beinhalten u.a. für die Angestellten ein Ende der Kettenbefristungen, ein Gleichstellungsgebot zu den Tarifverträgen des öffentlichen Dienstes, mehr Mitbestimmung in den Betrieben und die korrekte Eingruppierung nach realer Tätigkeit.

Bei den Freiberuflichen soll die Honorarordnung sowie die Honorartabellen des Landes grundsätzlich reformiert werden, um sie den aktuellen ökonomischen Umständen anzupassen. Außerdem soll es Honorarfortzahlungen im Krankheitsfall, Regelungen für Ausfallhonorare sowie eine Zahlung der halben Beiträge zur Sozialversicherung von Seiten der Arbeitgeber*innen geben. Die Implementierung einer Interessenvertretung ist ein ebenfalls überfälliger Schritt.

Die FAU Berlin hat bereits 2017 ähnliche Forderungen an den Vorstand des Bildungswerkes des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg (BLSB e.V.) gerichtet und ist damit in Haustarifverhandlungen gegangen.

Erfolgreiche Bildungs- und Beratungsarbeit bedarf personeller Kontinuität und keiner turnusmäßigen Kündigungen!
Nur als Team kann eine Weiterentwicklung der professionellen Arbeit umgesetzt werden. Dafür braucht es mehr Mitbestimmung im Betrieb!
Der Mut Diskriminierungsfälle und Übergriffe transparent zu machen bedarf Arbeitsplatzsicherheit und konkreten Anlaufstellen!
Die aktuelle prekäre ökonomische Lage vieler Freiberufler*innen kann nur durch einen grundsätzlichen Sinneswandel und Umstrukturierung der Honorarordnung gelingen!
Die Verlagerung vieler Tätigkeit von Angestellten zu schlechter bezahlten und strukturell benachteiligten Honorarkräften muss aufhören!

Wir können es nur gutheißen diese Forderungen in einem breiten Branchentarifvertrag umgesetzt zu sehen und rufen unsere Mitglieder zur Unterstützung der Kampagne auf!

Nähere Infos zur Kampagne:
http://gute-sache-welcher-preis.de/

Nähere Infos zum Arbeitskampf beim BLSB des LSVD Berlin:

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