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[Mall of Shame] Neuigkeiten

Veröffentlicht am 16.03.2015 Kategorien: ,
+++ Klagen eingereicht +++ Kundgebung vor Metatec in Kreuzberg +++ Erneute Demo angedacht +++ Mall-Anwalt will Namen unserer Anmelder +++ BSS-Prozess in Frankfurt +++ Chronik online +++

Die Klagen:

Nach langer Vorbereitung und den vergeblichen Versuchen die Verantwortlichen zu außergerichtlichen Einigungen zu bewegen wurden nun am Freitag per Fax die Klagen gegen die openmallmaster GmbH eingereicht. Sollte diese Firma nicht zahlen, greift die Klage auf die insolvente ex-Generalübernehmerin FCL und die HGHI durch.

Die Klagen werden heute (Montag) um 11 Uhr in Anwesenheit von Mall-Arbeitern und unserer Anwälte beim Arbeitsgericht eingeworfen.

Metatec-Ausbeuter: Bezahlt die Arbeiter!

Nochmals wird die FAU Berlin an diesem Mittwoch in der Prinzissenstraße 8, von 14 Uhr bis 16 Uhr am Firmensitz von Metatec in Kreuzberg protestieren. Auch gegen Metatec werden in Kürze Klagen vor dem Arbeitsgericht eingereicht werden.

Mall of Shame - Pay the Workers: Vol. 2 geplant

Die FAU Berlin erwägt eine erneute Demonstration rund um die Mall of Shame. Angesichts der Tatsache, das die Mall nichts für die Ausbezahlung der Arbeiter und der Aufklärung der Ausbeutungsvorwürfe geleistet hat - wir denken, die Gründe dafür sind offensichtlich - wird es Zeit erneut an diesem Symbol für die Ausbeutung migrantischer ArbeiterInnen vorbeizuziehen. Wir wollen den Verantwortlichen die Hoffnung nehmen den Konflikt einfach auszusetzen, zumal selbst die "Verurteilungen" aus der Politik zahnlose Sprechblasen blieben.

Dafür zieht die FAU Berlin eine zweite Demo ernsthaft in Betracht.

Mall-Anwalt will Namen unserer Anmelder

Mall-Anwälte haben Mitte Februar bei der Versammlungsbehörde ein Auskunftsersuchen auf die Namen unserer Anmelder gestellt, mit dem Hinweis auf angestrengte juristische Schritte. Der FAU Berlin ist von all dem bisher nichts bekannt. Ebenso passiert dies nicht etwa zu Beginn der Proteste. Nein, man wartete bis die Berichterstattung abebbte um nun mit diesem Einschüchterungsversuch weitere Proteste der FAU Berlin zu unterbinden. Die FAU Berlin hat dagegen juristische Mittel eingelegt.

BSS-Prozess in Frankfurt

Die FAU Berlin stieß bereits früh in Recherchen auf die Firma Beton-System-Schalungsbau (BSS) GmbH. Diese war vor Fettchenhauers FCL mit 99% Anteilen an der "Arbeitsgemeinschaft Leipziger Platz" als Generalübernehmerin beteiligt. Die BSS ging 2013 insolvent. Auch in dieser Firma war Fettchenhauer als Gesellschafter, "Assistent" - und später als "Mitglied der Geschäftsführung" tätig. Für die BSS trat er an der Mall of Berlin auch schon hier als Pressesprecher auf. Gegen seinen Mitgesellschafter und Geschäftsführer der BSS, Peter Kories, wird nun neben sieben weiteren Angeklagten in Frankfurt der Prozess gemacht. Die BSS stand im Fokus mehrjähriger Ermittlungen. Die Vorwürfe gegen Kories und Co.: Hinterziehung von Steuern und Abgaben, Vorenthaltung von Arbeitsentgelt, Bestechlichkeit und Betrug. All diese Vorwürfe wurden medial auch bei der Mall of Berlin aufgeworfen. Wundern tut uns das nicht...

Die FAU Berlin konnte eine Prozessbeobachtung organisieren und hofft eventuelle Rückschlüsse auf den Fall der Mall of Berlin ziehen zu können.

Chronik Online:

Die Chronik zum Lohnkampf rund um die Mall of Shame ist nun online.

 

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