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[Mall of Shame] Kampf geht unbeirrt weiter

Published on Dec 28, 2014 Tags: ,
Als die Berliner Zeitung am 25. Dezember die Flops des Jahres 2014 kührte, war die „Mall of Berlin“ ganz vorne mit dabei. Mehr noch als ein Flop, ist sie ein Schandfleck, der für Ausbeutung steht, geleitet von einem Investor, dem das Schicksal der Bauarbeiter, die beim Bau seiner Mall für Hungerlöhne schufteten und ausgebeutet wurden, zuletzt offenbar scheißegal war. Die FAU Berlin wird ihre Forderungen Aufrecht erhalten, weiterhin mit Aktionen öffentlich wie auch juristisch die Subunternehmen, den ehemaligen Generalunternehmer und den Investor in die Pflicht nehmen.
[Dieser Beitrag musste aufgrund einer durch Andreas Fettchenhauer erwirkten einstweiligen Verfügung gegen die FAU Berlin zensiert werden]

Die „Mall of Berlin“ ist, mit all ihren Skandalen und Skandälchen, auch das in Stein gehauene Denkmal für Investor Harald Huth's Ignoranz gegenüber den berechtigten Forderungen der Arbeiter. Allem Anschein nach sieht er sich lieber smart lächelnd, umworben und umschwärmt von Medien und Politik, anstatt dafür zu sorgen, das eine Kleckersumme für geprelle Mall-Arbeiter gezahlt wird und die Umstände der Ausbeutung aufgeklärt werden. 

Wir werden diesem Schauspiel auch im neuen Jahr die simple Forderung entgegenhalten: Mall of Shame – Bezahlt die Arbeiter!

Doch jegliche verantwortliche Ebene bedient ein trauriges Klischee. Die Subunternehmen (Metatec aus Berlin-Kreuzberg und Openmallmaster aus Frankfurt am Main), die Ebene fürs Grobe und Dreckige, die Ebene des schlichten Betrügens und der offenen Gewaltandrohungen gegen die Arbeiter. Der ehemalige Generalunternehmer Andreas Fettchenhauer, die Ebene des gewieften Geschäftsmannes und der Investor, der über all dem mit einem Perlweiss-Werbelächeln thront und sich unwissend gibt. Doch das ist kein Film! Alle Ebenen haben ihr Geld gemacht – das Geld der Arbeiter fehlt bis heute.

Die FAU Berlin betonte zuletzt, das Spiel des „Verantwortungspingpong“ nicht mitzuspielen, in der jede Ebene mit dem Finger auf die andere zeigt. Sie zieht alle zur Verantwortung – politisch und moralisch jedoch ganz besonders Investor der sich nicht seiner Verantwortung stellt.

Wie bereits angekündigt, sind die Klagen gegen alle Beteiligten bishin zum Investor in letzter Vorbereitung. Auf eine letzte Geltendmachnung der FAU Berlin wurde nicht reagiert. Die Metatec-Fundus & Co. KG, die durch die Kanzlei Prof. Dr. Streich und Partner auch in weiteren Belangen vertreten wird, schickte die Forderungen kommentarlos zurück.

Für die Mall of Berlin und ihre Akteure wird das neue Jahr damit so starten, wie es geendet hat: in Auseinandersetzung um die simplen Lohnforderungen der Bauarbeiter mit der FAU Berlin.

Da wünschen wir doch schon mal ein frohes Neues!

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