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[Mall of Shame] Blick zurück nach vorn

Veröffentlicht am 14.02.2015 Kategorien: ,
Das Jahr ist noch jung, doch die FAU Berlin mobilisierte auch nach dem großem Medienrummel im letzten Jahr zu Aktionen rund um das Thema „Mall of Shame“. Noch immer kämpfen wir um die ausstehenden Löhne der Arbeiter aus Rumänien, die sich der FAU Berlin anschlossen und die am Bau des Konsumtempels „Mall of Berlin“ beteiligt waren. Trotz einstweiliger Verfügung, gegen die die FAU Berlin bereits Widerspruch eingereicht hat, setzt die Basisgewerkschaft ihre Aktivitäten fort. In den letzten Wochen hat die FAU Berlin in diesem Zusammenhang mehrfach protestiert um Verantwortungen zu markieren. Hier eine kurze Chronologie des Protests im neuen Jahr.

15. Januar - Aktion beim LIO Lichterfelde

Öffentlich hat sich Investor Harald Huth von der Fettchenhauer Controlling & Logistic (FCL) GmbH getrennt. Die Zusammenarbeit sei im Nachhinein „sicher ein Fehler gewesen“, so Huth in der Berliner Zeitung vom 11.12.2014. Anscheinend war diese Aussage in keinsterweise auf den alleinigen Geschäftsführer der FCL, dem Geschäftsmann Andreas Fettchenhauer gemünzt. Denn dieser ist mit einer anderen FCL-Firma, der FCL Fettchenhauer Construction GmbH, beim Bau des Einkaufzentrums LIO Lichterfelde (Huth ist auch hier Investor) munter beteiligt, als hätte es das von Medien skizzierte Desaster um Baumängel, Brandschutz, nicht bezahlten Firmen nie gegeben. Die FCL Fettchenhauer Construction GmbH, deren Geschäftsführer und Namensgeber abermals Andreas Fettchenhauer ist, ist beim LIO inklusive eines eigenen Büros vor Ort. Wundern tut uns das nicht.

15. Januar - Aktion beim LIO LichterfeldeAm 15.01. fand daher eine kleinere Aktion mit ca. 10 AktivistInnen beim LIO Lichterfelde statt, PassantInnen und BauarbeiterInnen wurden mit Flyern und in Gesprächen über den Fall der „Mall of Berlin“ informiert. Eine Wirkung hatte die Aktion auf jeden Fall: Auf sehr unangenehme Weise und inklusive ungefragtem Fotografieren wurden die FAU-GewerkschafterInnen gedrängt den Besuch zu beenden.

22. Januar - Besuch bei Metatec in Kreuzberg

Die Ausbeuter des Subunternehmens Metatec-Fundus GmbH sollten nicht denken, dass wir sie vergessen haben. Denn seit Anbeginn des Konflikts existieren noch offene Lohnforderungen der Bauarbeiter gegenüber diesem Subunternehmen, welches am Bau der „Mall of Berlin“ beteiligt war. Deswegen statteten wir dem sich seriös inszenierenden Unternehmen mit Sitz in Kreuzberg einen Besuch ab. Über 35 Aktive aus FAU, ASJ und solidarischen Menschen versammelten sich in der Prinzessinnenstraße und machten lautstark auf sich und die ausstehenden Löhne der Arbeiter aufmerksam. Leider waren die Verantwortlichen erneut nicht zu einem Gespräch zu motivieren. Spätestens bei den anstehenden Gerichtsprozessen, die von der FAU Berlin vorbeireitet werden, werden aber auch sie sich nicht länger verstecken und sich ihrer Verantwortung entziehen können.

29. Januar - Hallo Mall of Shame, wir sind wieder da!

29. Januar - Hallo Mall of Shame, wir sind wieder da!Über die Jahreswende war es ein wenig ruhiger – zu ruhig? - vor und in der Mall of Berlin geworden. Das Einkaufsgeschäft schien seinen gewohnten Gang zu nehmen. Doch Ende Januar protestierten die um ihren Lohn geprellten Arbeiter wieder gemeinsam mit weiteren KollegInnen der FAU Berlin vor der Mall of Shame und informierten KundInnen und PassantInnen über den laufenden Arbeitskampf.

In den letzten Wochen des Jahres 2014 organisierte die FAU Berlin viele Aktionen sowohl vor der Mall, welche eine große Medienauferksamkeit erlangten, als auch in der Mall, wo wir mit den Angestellten diverser Geschäfte ins Gespräch kamen und den Unmut im Center nahezu flächendeckend erfahren konnten. Auch bei der ersten Aktion vor der Mall of Shame im Jahr 2015 war die Botschaft der knapp 20 Protestierenden eindeutig: „Pay the workers!“

04. Februar - „Gegen die Ausbeutung migrantischer ArbeiterInnen!“

04. Februar - „Gegen die Ausbeutung migrantischer ArbeiterInnen!“Unter diesem Motto rief die FAU Berlin zu einer Kundgebung am Potsdamer Platz nahe des Büros der FCL auf. Zur Erinnerung: Andreas Fettchenhauer, alleiniger Geschäftsführer der FCL, erwirkte vor kurzem eine Einstweilige Verfügung gegen die FAU Berlin. Dass wir uns davon nicht unterkriegen lassen und dass wir weiterhin für die ausstehenden Löhne unserer Genossen kämpfen werden, darauf machten am 04.02. ca. 15 Menschen mit Transparenten, Megaphon und erneut vielen Flyern aufmerksam. Auch wenn die Kundgebung merklich unter Beobachtung einer gewissen Firma stand, war die Botschaft an diesem Tag eindeutig: Still not loving FCL!

12.Februar – Huth am Ku‘damm? FAU am Ku‘damm!

Zuletzt besuchte die FAU Berlin mit einem Dutzend FAU-Aktiven ein weiteres Projekt des Mall-Investors Harald Huth mit einer Kundgebung vor Karstadt am Kudamm. Die FAU wollte damit auch hier KundInnen, PassantInnen und BauarbeiterInnen über die Situation der rumänischen Kollegen und Harald Huths Rolle beim Arbeitskampf mit der Mall of Shame informieren.

 

Mall of Shame - Bezahlt die Arbeiter!

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