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[Mall of Shame] Ex-Generalunternehmer erwirkt einstweilige Verfügung gegen FAU Berlin

Veröffentlicht am 16.01.2015 Kategorien: , ,
Zum Heutigen Tag wurde gegen die Freie ArbeiterInnen Union (FAU) Berlin durch Andreas Fettchenhauer eine einstweilige Verfügung erwirkt. Ohne mündliche Anhörung der FAU erfolgte die Entscheidung durch das Landgericht Berlin. Der FAU droht ein Ordnungsgeld in Höhe von 250.000 Euro, ersatzweise Ordnungshaft bis zu sechs Monaten für SekretärInnen der FAU Berlin.

„Einstweilige Verfügungen sind ein gängiges Mittel gegen Gewerkschaften. Die FAU wird auf diese Weise sogar ohne mündliche Anhörung durch Zwangsmittelandrohung zum Schweigen gebracht, ohne eine abschließende Prüfung der Tatsachen“ so Nina Matzek, Sekretärin der FAU Berlin. „Es geht jetzt auch mal wieder um die Gewerkschaftsfreiheit“. Die FAU Berlin muss nun als ersten Schritt zur Selbstzensur greifen, prüft aber die Möglichkeiten des Widerspruchs.

Währenddessen arbeitet der Investor der „Mall of Berlin“ allem Anschein nach weiterhin mit dem ehemaligen Generalunternehmer bei einem anderen Projekt von Harald Huth’s HGHI zusammen: Dem Einkaufszentrum LIO in Lichterfelde. Während die Fettchenhauer Controlling & Logistic (FCL) GmbH Insolvenz angemeldet hat und der Investor sich öffentlich von der FCL getrennt hat – in der Berliner Zeitung vom 11.12.2014 sagte er, dass die Zusammenarbeit im Nachhinein „sicher ein Fehler gewesen“ sei –  ist es erstaunlich, dass beim LIO Lichterfelde Andreas Fettchenhauer mit einer anderen Firma, der FCL Fettchenhauer Construction GmbH, beim Bau mitwirkt, inklusive eines eigenen Büros vor Ort.  „Das ist doch eine riesige Show!“  äußerte sich Matzek zur öffentlichen Trennung des Investors vom Generalunternehmer bei der Mall of Berlin.

Die einstweilige Verfügung ist auf Nachfrage beim Pressesekretariat erhältlich.


Berlin den 15.01.2015

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