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Film: Kann bio fair sein? Ausbildung in einem Gartenbaubetrieb in Brandenburg

Veröffentlicht am 20.03.2013 Kategorien: ,
Filmvorführung bei der Globale am Donnerstag, 11. April um 18:45 Uhr im Kino Eiszeit, Zeughofstr. 20 (U Görlitzer Bahnhof), mit anschließender Diskussion.
Aktuell gibt es viele Skandale in der Bio-Branche. In Mittelpunkt stehen große Biobetriebe, und die Frage ob Bioprodukte tatsächlich gesünder oder besser für die Unwelt sind. Nie erwähnt werden dagegen die Arbeitsbedingungen in der Bio-Branche. Gibt es allgemein die Erwartung, dass sie besser sind als in der traditionellen Landwirtschaft? Ist das überhaupt möglich?

Um eine Debatte darüber anzuregen betrachten wir den Fall der Auszubildenen Conchita L.: Sie arbeitet in einem Gartenbaubetrieb für 1,30 Euro netto die Stunde. Als ihr Chef, ein Bezirkspolitiker der Grünen, ihr anbietet sie in Naturalien zu bezahlen, geht sie zur Rechtsberatung der Gewerkschaft FAU, die sie in der Folge bei einem Arbeitskampf unterstützt. - Der Film dokumentiert den Arbeitskampf, wirft ein Schlaglicht auf die Produktionsbedingungen in kleinen Biobetrieben und auf ein spezielles Wechselverhältnis zwischen Ideologie und Ausbeutung.

Wir zeigen den Film (with english subtitles) mit anschließender Diskussion am Donnerstag, 11. April 2013 um 18:45 Uhr im Kino Eiszeit, Zeughofstr. 20 (U Görlitzer Bahnhof), im Rahmen des Film-Festivals Globale.

Wir zeigen den Film (with english subtitles) in Anwesenheit der FAU Berlin und der Filmemacherinnen: Freitag, 22. März 2013 um 21h bei B-Books, Lübbener Str. 14, 10997 Berlin. English text below.

 

Can bio be fair? An apprenticeship at an organic farm in Brandenburg

There are currently lots of scandals happening in the organic food sector. The focus of attention lies with large organic farms and the question of whether organic products are actually healthier or better for the environment. But nobody mentions the working conditions within the organic sector. Is there generally an expectation that it's better than traditional agriculture? Is that actually possible?

To stimulate debate on this topic, we consider the case of Conchita, an apprentice with an organic farm who earns 1,30 euros an hour. When her boss, a local Green politician, offered to pay her in vegetables, she went to get advice from the FAU union, who supported her in her subsequent struggle.

This film documents that struggle and throws a spotlight on the production conditions in small organic companies and a special relationship that exists between ideology and exploitation.

We are showing and discussing the film 11th april 2013 at 6:45 pm at Kino Eiszeit, Zeughofstr. 20 (subway Görlitzer Bahnhof). The presentation is part of the film festival Globale.

We are showing the film with a panel including representatives of FAU and the film-makers. 22nd March 2013 at 9pm at B-Books, Lübbener Str. 14, 10997 Berlin.

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