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Heinrich-Böll-Stiftung geht auf Gesprächsangebot der FAU Berlin ein

Veröffentlicht am 20.09.2013 Kategorien: ,
Am 19. September nahm die Heinrich-Böll-Stiftung (HBS), kurz vor Auslaufen der durch die FAU Berlin gesetzten Frist, ein Verhandlungsangebot an. Damit reagiert die Geschäftsführung erstmals seit Langem auf ein Gesprächsangebot der Gewerkschaft.

Seit Monaten kämpft die FAU Berlin, zuletzt auch mit bundesweiter und auch internationaler Unterstützung durch Schwestergewerkschaften gegen prekäre Bedingungen in der Stiftung. Die FAU vertritt dabei die Interessen ihrer kalt gekündigten Mitglieder aus der Konferenzassistenz.

„Wir begrüßen, dass sich die Geschäftsführung endlich gesprächsbereit zeigt, und erwarten, dass nun auch Taten folgen“ meint der Sekretär der FAU Berlin, Florian Wegner. Am 5. September unterlag die Stiftung bereits vor Gericht einer Klage auf Festanstellung eines Mitglieds der FAU Berlin. Das Arbeitsgericht bestätigte damit illegale Leiharbeit in der Stiftung. Der Fall erlangte bundesweite Aufmerksamkeit.

Mehrere, auch bundesweite Medien berichteten über den Fall. Dabei wurden auch allgemein die umstrittenen Werkverträge beleuchtet. Eine SWR-Recherche ergab jedoch, dass in der HBS offenbar die prekärsten Bedingungen unter den parteinahen Stiftungen existieren.

Die FAU Berlin betont deutlich, dass der Konflikt vor Monaten hätte beigelegt werden können. Die FAU Berlin verzichtet nun im Rahmen von anstehenden Verhandlungen vorerst auf weitere Maßnahmen. Zu dem angenommen Verhandlungsangebot sagt der FAU-Sekretär: „Wenn die Stiftung die grünen Positionen ernst nimmt, dann sollte es auch möglich sein zu einer Einigung zu gelangen“.

 

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