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"Brücken bauen, wo andere Mauern errichten"

Veröffentlicht am 03.12.2016 Kategorien: ,
Seit einiger Zeit laufen in der FAU und einigen ihrer Schwestergewerkschaften Überlegungen und Diskussionen über eine neue internationale Zusammenarbeit anarchosyndikalistischer und revolutionär-syndikalistischer Gewerkschaften. Der Wunsch nach mehr konkreten gemeinsamen Projekten, intensiverem Austausch und praktischer Klassensolidarität - auch über die Grenzen des syndikalistischen Spektrums hinweg - prägen diese Diskussion.

Am letzten Novemberwochenende trafen sich nun Vertreter*innen verschiedener syndikalistischer Gewerkschaften aus Europa, Nord- und Südamerika im baskischen Barakaldo auf Einladung der spanischen Confederación Nacional del Trabajo (CNT) und ihres lokalen Syndikats zu einer Konferenz über die Neuformierung der syndikalistischen Bewegung.

Die Bundes-FAU war mit einer dreiköpfigen Delegation, darunter zwei Mitglieder des Berliner Syndikats, ebenso auf diesem Treffen vertreten. Das Berliner Syndikat beteiligt sich seit geraumer Zeit rege an den Diskussionen in der Gewerkschaftsföderation und setzt sich nicht zuletzt aufgrund ihrer positiven Erfahrungen und guten internationalen Vernetzung, gerade auch durch die Foreigner Section und die viele Besuche befreundeter Gewerkschaften, für einen undogmatischen und aktiven Internationalismus ein. Daher freut sich die FAU Berlin über diese Konferenz und begrüßt, dass diese auch nicht die letzte war und der Prozess weitergeht.

 

Wir dokumentieren im Folgenden eine Erklärung der gastgebenden CNT zur Konferenz:

 

Genossinnen und Genossen,

die CNT bedankt sich herzlich für die Teilnahme an der internationalen Konferenz von Barakaldo bei den Delegierten der IWW USA und Kanada, IWW Vereintes Königreich und Irland, bei der FAU und der IWW aus Deutschland, der IP aus Polen, der USI aus Italien, ESE und Rocinante aus Griechenland, CNT-GAP und CNT Vignoles aus Frankreich, der FORA aus Argentinien, sowie für den schriftlich übermittelten Zuspruch der Sociedad Obrera aus Paraguay, der FOB aus Brasilien und der CNT-STCPP aus Frankreich.

  • Text auf spanisch hier
  • Text auf englisch hier

Wir sind uns bewusst, welche Mühen ihr auf euch genommen habt, um an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Wir fühlen uns geehrt, dass wir auf eure Anwesenheit zählen konnten. Die Resonanz, die unsere Einladung bewirkt hat, wirkt sehr motivierend. Dafür bedanken wir uns bei euch.

Vielen Dank auch an alle, die uns aus verschiedenen CNT-Syndikaten heraus bei der Organisation unterstützt haben. Ohne Zweifel habt ihr dazu beigetragen, dass diese Konferenz ein Erfolg wurde.

Die Worte „historisches Ereignis“ waren während der Veranstaltung mehr als einmal zu vernehmen. Die Zeit wird zeigen, ob es so ist, oder nicht. Sicher ist auf jeden Fall, dass wir nur sehr selten das Privileg genießen dürfen, so viele Repräsentanten aus so vielen Teilen der Welt begrüßen zu können. Wir denken dies ist besonders wichtig in einem Moment in dem sich die weltweite Lage in die gegenteilige Richtung zu entwickeln scheint. Die letzten Ereignisse der internationalen Politik, vom Brexit bis zu den Wahlen in den USA, über die Restriktionen gegen die Migration in vielen europäischen Ländern, zeichnen ein Panorama von wachsendem Isolationismus, Fremdenfeindlichkeit und Chauvinismus. Entgegen dieser beunruhigenden Entwicklung  haben wir Anarchosyndikalisten und revolutionäre Syndikalisten aus vielen Teilen der Erde, uns dazu entschieden unser internationales und solidarisches Engagement zu verstärken. Die Konferenz von Barakaldo ist zweifelsohne der Beginn eines langen Prozesses. Ihre Schlussfolgerung ist: gemeinsam mit  euch werden wir Brücken bauen, wo andere Mauern errichten möchten. Wir werden Verbindungen knüpfen, während uns andere trennen möchten

Noch einmal: vielen Dank an alle!

Miguel Pérez für die CNT

 

 

 

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