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Berlin: Für die Wiedereinstellung bei Chung Hong

Veröffentlicht am 03.09.2012 Kategorien: ,
Soli-Kundgebung bei der IFA-Messe. Am Samstag, den 1. September, veranstaltete die FAU Berlin eine Protestkundgebung vor der Internationalen Funkausstellung IFA, die sich an den Hersteller LG richtete. Hintergrund ist, dass 25 ArbeiterInnen des LG-Zulieferers Chung Hong in Polen im Zuge eines Arbeitskampfes entlassen wurden. Gekämpft hatten sie für die Verbesserung ihrer Löhne und Arbeitsbedingungen, die im Zuge der Krise verschlechtert worden. Gestreikt hatten sie aus Solidarität mit einem gefeuerten Gewerkschaftsaktivisten.

Auf dem weitläufigen Platz vor dem Nordeingang der Messe versammelten sich etwa 20 Mitglieder der Basisgewerkschaft FAU Berlin, um die Besucherinnen und Besucher über die Vorgänge im Nachbarland zu informieren. Einer der Slogans lautete: "Neue Fernseher, schlechte Arbeitsbedingungen!"

Viele Passanten nahmen die angebotenen Informationen entgegen, andere winkten ab. Insbesondere was die Arbeitsbedingungen in der Elektronikindustrie betrifft, dürfte einem Großteil der Bevölkerung der Fall des Apple-Zulieferers Foxconn noch in Erinnerung, das Problembewusstsein dürfte also da sein. Im Fall von ChungHong gilt es, dieses LG-Subunternehmen zum Einlenken zu bewegen und dessen gefeuerte ArbeiterInnen bis dahin zu unterstützen. Die Anzeichen dafür mehren sich: So berichtet die Inicjatywa Pracownicza, ChungHong habe einzelnen der 25 Gechassten die Wiedereinstellung angeboten - diese bestanden jedoch auf einen kollektiven Lösung. So ist es richtig! Solidarität.

Die FAU Berlin hofft, mit der Kundgebung am Weltfriedenstag einen kleinen Beitrag dazu geleistet zu haben, den Druck auf ChungHong zu erhöhen, so dass die Firma schließlich nachgibt.

Weitere Informationen

Die taz berichtet am 3.9. unter dem Titel "Neue Technik, alte Ausbeutung" über die Aktion. Das Neue Deutschland berichtet am 7.9. unter dem Titel "Schön bunt, aber..." über den Fall (vollständiger Artikel hier).

Wie das Handelsblatt berichtet, protestierte auch Verdi anlässlich der IFA:"Proteste am Stand der Telekom".

Das verteilte Flugblatt findet sich, zu Dokumentationszwecken, hier als PDF.

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