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Ein Medienkonzern macht Hochschulpolitik

Veröffentlicht am 09.02.2007 Kategorie:
Enough Is Enough! Aktion gegen das Symposium des Centrum für Hochschulbildung! Treffpunkt Montag 12.02. um 13 Uhr am Roten Café.

Das derzeit in immer mehr Bundesländer Studiengebühren erhoben werden haben wir nicht zuletzt dem Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) zu verdanken. Über seine Mitarbeit in diversen Bildungs- und Hochschulkommissionen von Landesregierungen und Stiftungen, über seine berüchtigten manipulativen Umfragen, über Preisverleihungen und seine Hochschulrankings ist es dem CHE in den letzten zehn Jahren gelungen, eine echte inhaltliche, öffentliche Debatte über die Reform des Hochschulwesens zu vermeiden und durch kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit die Entdemokratisierung und die Einführung marktwirtschaftlicher Prinzipien an den Hochschulen anzuschieben. Dabei handelt das CHE im Interesse und mit medialer Unterstützung des Bertelsmann-Konzerns, eines der größten Medienimperien der Welt. Denn Hauptgeldgeber und Initiator des CHE ist die Bertelsmann Stiftung. Diese ist wiederum Haupteigentümerin des Konzerns und zudem personell eng mit ihm verwoben. Im übrigen spart der Konzern durch die Stiftung deutlich mehr Steuern, als die „gemeinnützige“ Stiftung für ihre neoliberale Reformpropaganda à la CHE wieder reinvestiert.

Am 12. und 13. Februar veranstaltet das CHE ein Symposium im Ludwig Erhard Haus Berlin. “Das Ludwig Erhard Haus ist das Kommunikations- und Servicezentrum der Berliner Wirtschaft. Hier treffen sich Unternehmer zum Gedankenaustausch, pflegen Kontakte, planen Geschäfte” - so die Selbstdarstellung auf der Ludwig Erhard Haus Homepage. Die Beschreibung ist treffend es geht um Geschäfte! Nämlich darum einen Bildungsmarkt zu schaffen. Hinter verschlossenen Türen - eine reguläre Symposiums-Eintrittskarte kostet 260,00€ - geht es um Reformen gegen uns!

"Für Beiträge und Diskussionen mit den TeilnehmerInnen konnten u.a. gewonnen werden: Georg Milbradt, Ministerpräsident des Freistaat Sachsen, die Wissenschaftsminister aus Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, Staatssekretär Jost de Jager aus dem Wissenschaftsministerium in Schleswig-Holstein sowie Staatssekretär Michael Thielen vom BMBF. (..) Die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz, Margret Wintermantel. Aldrik in t’Hout vom Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft der Niederlande, der Generalsekretär des DAAD, Christian Bode, sowie Nina Arnhold von der Weltbank, Washington, werden die Debatte in einen internationalen Kontext einordnen." (Quelle: CHE)

Wie die Homepage des CHE preisgibt ist Berlins Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung - Prof. Jürgen Zöllner - eines von 10 Mitgliedern im Beirat des CHE. Unter der Rubrik “Beruflicher Werdegang und politische Funktionen” auf Zöllners Homepage findet diese Information keine Erwähnung.

Enough Is Enough! Aktion gegen das Symposium des Centrum für Hochschulbildung! Treffpunkt Montag 12.02. um 13 Uhr am Roten Café..

Quelle: www.freie-bildung-berlin.de

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