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Fr. 17.03.06 [20.00 Uhr] Infoveranstaltung:

Veröffentlicht am 23.01.2006 Kategorien: ,
"Eine Bewegung, die ihre Gefangenen vergißt, ist im Grunde politisch und
moralisch tot!". Das Gefangenen-Solinetzwerk "Anarchist Black Cross"
widmet sich der moralischen und materiellen Unterstützung und schafft
Öffentlichkeit für libertäre Inhaftierte. UnterstützerInnen von ABC Berlin
berichten über die aktuelle Situation und Hintergründe der
Anti-Repressionsarbeit.
[ Veranstaltungsort: FAU-Lokal, Straßburger Str. 38, Berlin-P'Berg, U2
Senefelderplatz ]

Es wird einen kurzen Vortrag zu "Knast als Feld politischer
Auseinandersetzung" geben. Es soll dabei vor allem um die
Funktionalität von Knast im globalisierten Spätkapitalismus
und eine grundsätzliche Knastkritik gehen. Darüber hinaus
sollen Möglichkeiten und Ansätze für Anti-Knast- und
Anti-Repressionsarbeit aufgezeigt werden. Wir würden uns
freuen, entstünde anschließend eine Diskussion. Tear down
the walls!


Seit Jahren steht die radikale Linke - und nicht nur die -
den immer offener um sich greifenden Repressionsinstrumenten
mehr oder weniger hilflos gegenüber. Auf allen Ebenen können
nicht nur Regierungen nahezu unwidersprochen neue
Überwachungs-, Kontroll- und Strafmechanismen einführen. Das
geht von privaten Sicherheitsdiensten, Kameraüberwachung,
Datenabgleich, Telefon- und Internetüberwachung, über
Raster- und Schleierfahndung, DNA-Analysen hin zu
elektronischen Fußfesseln, Sicherheitsverwahrung und immer
neuen Anti-Terrorgesetzen. Hinzu kommen immer härtere
Strafmaße, der Neubau und die Privatisierung von Knästen und
eine immer härtere Repressionswelle gegen linke Projekte,
Gruppen, Einzelpersonen und Häuser.
War Anfang der 1970er Jahre noch "Für eine Gesellschaft ohne
Knäste" eine zentrale linke Forderung, wurde mit der Zeit
erst die "Freiheit für politische und soziale Gefangene",
dann nur noch die "Freiheit für politische Gefangene" und
inzwischen mancherorts sogar nur noch die "Freiheit für
unschuldige Gefangene" gefordert. Grundsätzliche Kritik an
Knast und Strafen ist rar geworden. Oft herrschen
erschreckend bürgerliche Argumentationsmuster vor, wenn es
zu Diskussionen um Knast kommt. Damit wird Stück für Stück
von der Analyse gesellschaftlicher Konflikte Abschied
genommen. Doch es muss darum gehen, diese Konflikte wieder
in das Zentrum der Aufmerksamkeit zu rücken. Knäste sind ein
zentrales strukturelles Element, ohne das die Konstruktion
der "Kriminellen" kaum vorstellbar wäre (oder zur
Aufrechterhaltung der bestehenden Gesellschaftsordnung oder
zur Aufrechterhaltung der Herrschaft von Menschen über
Menschen).

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