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Warum ein 'FAU-Lauti' einen 'MLPD-Lauti' blockiert

Veröffentlicht am 28.09.2004 Kategorie:
Erklärung des Allgemeinen Syndikats Berlin FAU-IAA zur vorigen Montagsdemo (20.September 2004)

Hat die FAU den WASG, Attac, Ver.di-Leuten gegen die MLPD geholfen?
Im Prinzip ja.

Der Hergang:
Kurz vor Einbruch der Dunkelheit am 20.September 2004. Der 'FAU-Lauti' wird, als er die Wilhelmstraße fast überquert hat, durch Ordner der Demoleitung aufgefordert, nicht weiter zu fahren. Denn so lautet ein Mehrheitsbeschluss des öffentlichen Demovorbereitungstreffens vom vorherigen Dienstag: 'Keine Lautis auf der Abschlusskundgebung außer denen der Demoleitung.' Was die MLPD den von ihr mitgeführten 'Volks'-Massen aber vergisst mitzuteilen. Im Gegenteil wird ihnen suggeriert, es sein ihnen vorenthaltenes Recht, den MLPD-Lauti auf die Abschlusskundgebung zu schieben. Mittlerweile blockieren aber 3 'Gewerkschaftslautis' den Weg über die Wilhelmstraße:

Eine Einheitsfront von FAU- und DGB-Gewerkschaften?
Im Prinzip nein.

Hier haben Menschen in drei Lautis nach einer Bitte der Demoleitung kurzfristig verantwortungsvoll gehandelt. Keine Gruppe der FAU-IAA konnte dies herbeiführen oder verhindern, geschweige denn vorher beschließen.

Zum Konflikt insgesamt stellen wir fest:

1) Bedenkenlos ziehen beide Konfliktparteien den Staat mit seinen Gerichten und seiner Polizei als Schiedsrichter heran zur Klärung interner Konflikte einer sozialen Bewegung. Wir distanzieren uns entschieden von dieser würdelosen Praxis.

2) Auch wenn manche von uns den MLPD-Lauti lieber auf dem Mond statt auf einer Demo sehen würden, solidarisieren wir uns mit den Opfern der Polizeiübergriffe - wie einige von uns dies bereits ganz praktisch getan haben.

3) Wir sind weiterhin entschlossen, uns von keiner der Konfliktparteien instrumentalisieren zu lassen. Wir werden auf der nächsten Montagsdemo weiterhin mit schwarz-roten Fahnen und Lauti präsent sein - in größtmöglicher Distanz sowohl zu Attac und WASG - als auch zur MLPD.

4) Wir lehnen den 3.Oktober als Demotermin ab. Wenn Parteikommunisten sich den nationalistisch besetzten 'Tag der deutschen Einheit' zu eigen machen, sind das schon mindestens 2 gute Gründe, solchem Treiben fern zu bleiben.

Wir sehen uns bei den schwarz-roten Fahnen - nächsten Montag und am internationalen Aktionstag am 2.Oktober!

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