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FAU Berlin: Aktuell (Newsfeed)

Die kämpferische Gewerkschaft: Artikel, Pressespiegel, Pressemitteilungen
Linie 206 bleibt! Demo am 26.9 um 17:00 Rosenthaler Platz
Augen auf beim Häuserkauf! Das Hausprojekt Linienstr. 206 in Berlin Mitte ist seit dem Verkauf im Juni 2008 in seiner Existenz bedroht. Die neuen EigentümerInnen T. Steinich und M. Mirhaj haben vor, uns rauszuschmeißen und das Haus zu sanieren. Durch die lächerliche Androhung, Eigenbedarf anzumelden, will er uns schnell rausklagen. Lächerlich ist die Drohung deshalb, weil zwei Personen Eigenbedarf für ein Mietshaus anmelden wollen, in dem zur Zeit 18 Menschen wohnen, drei Bands proben, sowie diverse Projektgruppen wirken. Außerdem wollen sie sich schnell Zugang zum Haus verschaffen und somit unser Zusammenleben (zer-)stören. Gleichzeitig bieten sie uns 40 000 Euro an, um uns los zu werden. Aber das können sie vergessen!!!
Termine Juli/August
Fr. 25.07.08 [20Uhr] Infoveranstaltung: Was ist Anarcho-Syndikalismus? Du wolltest schon immer wissen, was hinter dem Wort steckt, das sich nur in ausgewählten Wörterbüchern findet und schon so manchen einen Schiffbruch bei der Aussprache beschert hat? Welche sonderbare Bewegung verbirgt sich hinter jenem Etikett, dessen Anhänger am liebsten alles in schwarz-rot gestrichen sehen wollen, seltsame Dinge über Gewerkschaften und Anarchismus faseln, Kapital UND Staat dem Erdboden gleich machen wollen und sich dann auch noch über sogenannte "autoritäre Kommis" empören? [Veransstaltungsort: FAU-Lokal, Straßburger Str. 38, Berlin-P'berg, U2 Senefelderplatz]
Kampagne für Lohn
Die Berliner FAU startet eine Kampagne gegen Gratisarbeit und Dauerpraktikanteneinsatz Immer mehr Menschen hangeln sich von einem un- oder schlecht bezahlten Praktikum zum nächsten. Die Freie Arbeiter Union (FAU), eine kleine Gewerkschaft, hat deshalb eine Kampagne "Keine Arbeit ohne Lohn" gestartet, die sich der Bekämpfung der Gratisarbeit widmet. "Unser Schwerpunkt liegt auf der Selbstorganisierung der Beschäftigten. Dazu gehören natürlich auch die PraktikantInnen", sagt Mitinitiator Matthias Schneider. Auf der Webseite www.keine-arbeit-ohne-lohn.de können Beschäftigte, die keinen Lohn bekommen, Erfahrungsberichte abgeben.
Unbezahlte Arbeit nicht hinnehmen - Eine Kampagne will Strategien kollektiver Gegenwehr ausloten
Die Kampagne „Keine Arbeit ohne Lohn“ widmet sich der Organisierung von Praktikanten „Schuftest Du oder verdienst Du schon?“ Diese Frage stellen sich immer mehr Menschen, die sich von einem un- oder schlecht bezahlten Praktikum zum nächsten hangeln. Als Generation Praktikum sind sie schon in die Literatur und das Feuilleton eingegangen. Für Matthias Schneider vermittelt der Begriff allerdings die falsche Vorstellung, dass davon vor allem junge Leute im Kulturbereich betroffen seien. Besonders im Bereich der Gastronomie und dem Einzelhandel aber auch im Verlagswesen nehme die unbezahlte Arbeit in Form von Praktika und Probeschichten zu, so Schneider. So habe beispielsweise die Kunstbedarfskette Boesner Ende 2006 und Mitte 2007 auf seiner Internetseite Stellen im Verkaufsbereich ausgeschrieben. Jobsuchende, die sich daraufhin beworben hatten, seien zu einer zweitägigen Probearbeit ohne Lohn im Verkaufsbereich eingeladen worden. Doch am Ende winkte nicht die begehrte Festanstellung sondern das Angebot einer Teilzeitstelle auf 400 Euro Basis.
Arbeitnehmer gewinnt Arbeitsgerichtsprozess gegen „Neue Babylon Berlin GmbH“
Pressemitteilung 15. Juli 2008 * Gerichtsentscheid spricht entlassenem Arbeitnehmer Recht auf zwei Monatsgehälter zu Heute entschied das Arbeitsgericht Berlin, dass die „Neue Babylon Berlin GmbH“ verpflichtet ist dem ehemaligen und zu unrecht fristlos gekündigten Mitarbeiter Jason Kirkpatrick rückwirkend zwei Monatsgehälter auszuzahlen. Erst im Gerichtsverfahren selbst benannte die „Neue Babylon Berlin GmbH“ den offiziellen Grund für die fristlose Kündigung im Mai 2008. In der schriftlichen Kündigung zuvor war kein Grund angegeben worden. Sowohl für die Verteidigung als auch die Richterin überraschend wurde nun im Verfahren als Anlass ein offener Brief von Kirkpatrick an das Management und die Belegschaft des Kinos Babylon Mitte benannt, durch welchen das Betriebsklima des Kinos gestört worden sei. In dem offenen Brief hatte Kirkpatrick zum einen die Nichtverlängerung seines Arbeitsvertrages kritisiert, aber auch Vorschläge zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen gemacht.
Termine Mai/Juni
Di. 24.06.08 [20Uhr] Vortrag: Sam Dolgoff, die IWW und der Anarcho-Syndikalismus in den U.S.A Sam Dolgoff kam 1905 als Kind russisch-jüdischer Eltern in die U.S.A. Er wuchs in ärmlichen Verhältnissen im jüdischen Viertel in der New Yorker Lower-East-Side auf. Schon als Kind zur Lohnarbeit gezwungen, entwickelte er sich zum Rebellen. Seit seinem vierzehnten Lebensjahr bis zu seinem Tod mit 88 Jahren (1990), war er Anarchist und Aktivist der revolutionär-syndikalistischen Gewerkschaft "Industrial Workers of the World" (IWW). Sein Sohn Anatol Dolgoff wird die Lebensgeschichte des Revolutionärs skizzieren und uns gleichzeitig einen Einblick in die Geschichte der libertären Klassenkämpfe des 20. Jahrhunderts in den U.S.A. gewähren. [Veransstaltungsort: FAU-Lokal, Straßburger Str. 38, Berlin-P'berg, U2 Senefelderplatz]
boesner bosse böse? Proteste gegen die Künstlerbedarfskette Boesner
Am vergangenen Samstag, den 7. Juni, kam es in 5 Städten (Neben Berlin in Köln, Frankfurt, Wien und Graz) zu Protestaktionen vor Filialen der Künstlerbedarfskette Boesner. Aufgerufen hierzu hatte die IWW Köln, die in der Kölner Filiale eine Betriebsgruppe hat. Anlaß war die Verhinderung einer Betriebsratswahl durch die Geschäftsführung und die Einführung der Samstagsarbeit. An dem Protesttag beteiligten sich neben der IWW Gruppen und Mitglieder der FAU und der neugegründeten österreichischen Föderation der ArbeiterInnen-Syndikate (FAS). Es wurden Flugblätter an die Kundschaft verteilt, Redebeiträge gehalten, lautstark und sichtbar auf die Behinderung und Einschüchterung aktiver und kritischer ArbeiterInnen durch die Geschäftsleitung bei Boesner Köln hingewiesen. Nicht wenige Kundinnen und Kunden fühlten sich angesprochen und solidarisierten sich mit den Protestierenden.
Rebellion der Assistenten
Beschäftigte von »ambulante dienste e. V.« besetzen ihre Geschäftsstelle in Kreuzberg Von Jörg Meyer Der Lärm der Trommeln und Trillerpfeifen war ohrenbetäubend. Nach einer kurzen Demonstration vom Herrmannplatz besetzten gestern Vormittag 35 Beschäftigte des Vereins Ambulante Dienste (AD) die Geschäftsstelle ihres Arbeitgebers in Kreuzberg. Sie sind sauer, weil Neubeschäftigte 20 Prozent weniger verdienen sollen als die »Alten«. AD ist mit 550 Beschäftigen der deutschlandweit größte Anbieter von Assistenzdiensten für behinderte Menschen. Die Geschäftsführung stellte sich dem Gespräch.
1. Mai 2008: Redebeitrag der FAU Berlin
Nach monatelanger Eiszeit sind die Straßen der Stadt endlich wieder belebt. Die Menschen sitzen an einem Sonntag im April, bei angenehmen 20 Grad im Freien und trinken Café. Relaxen in der warmen Sonne. Genießen die wiedergewonnene Freiheit. Zwischen den Gästen, im Café an der Straße, bewegt sich Steffi von einem Tisch zum nächsten, nimmt Bestellungen entgegen, räumt Tische ab, kassiert. Seit fünf Stunden macht sie dies nun schon. Rücken und Füße schmerzen. Lieber würde sie im Park liegen, doch sie muss arbeiten. Ohne Lohn. Dies ist nun schon ihre sechste unbezahlte Probeschicht in den letzten Tagen. Die zweite in diesem Etablisement. Sie braucht diesen Job unbedingt, um das Geld für die Mai-Miete aufbringen zu können. Deshalb lässt sie sich ihre Müdigkeit nicht anmerken, arbeitet weiter bis die Schicht beendet ist und liefert ihr Trinkgeld beim Chef ab.
Heraus zum 1.Mai 2008!
9.00 Uhr DGB-Haus, Keithstraße 1-3, Ecke Kleiststraße: Gewerkschaftsdemonstration 14.00 Uhr, Boxhagener Platz: Mayday-Parade - be.Streik.berlin 18.00 Uhr, U-Bhf. Kottbusser Tor: Revolutionäre 1.Mai-Demo Straßburger Str. 38, Berlin-P'berg, U2 Senefelderplatz: After Demo Lounge im FAU-Lokal. ab 18Uhr ist die Lounge geöffnet, als Ziel oder Zwischenstopp, mit Bierchen und Grill (auch vegetarisch), revolutionärer Musik und netten Genossen und Genossinnen. Wir sehen uns bei den schwarz-roten Fahnen!
Die kämpferische Gewerkschaft

Einfach ausfüllen und abschicken: Hier geht's zum MitgliedsantragDie FAU Berlin ist eine un­abhängige Basis­gewerkschaft. Sie ist bundesweit in der Gewerkschaftsföderation FAU organisiert. Tretet bei, bringt euch ein, werdet aktiv.

Wir kommen wieder!

Die FAU Berlin befindet sich gerade in einer Neustrukturierungsphase! Das bedeutet, dass wir einige unserer öffentlichen Aktivitäten herunterfahren, um uns auf die künftige Strategiefindung zu konzentrieren. Während dieser Zeit werden wir unsere Mitglieder selbstverständlich weiterhin unterstützen. Wenn du als Mitglied Hilfe brauchst, dann kannst du dich gern an deine Sektion/Betriebsgruppe wenden - oder du schaust einfach freitags im offenen Lokal vorbei!

Einstieg und Beratung
Für die Einführung von Neumitgliedern sind die Sektionen oder Betriebsgruppen verantwortlich – fragt dort nach!
Immer am 4. Freitag im Monat gibt es Einführungen für Mitglieder, die keiner Sektion oder Betriebsgruppe angehören. Anmeldung unter .
Offenes FAU-Lokal: Freitags, 17.00–20.00 Uhr.
Gewerkschaftliche Beratung: immer am 2. und 4. Freitag im Monat, 18.30–19.30 Uhr.
Bitte zuerst lesen!
Offene Beratung für Kollektivbetriebe: Siehe die Beratungs-Seite der union coop // föderation.
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