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FAU Berlin: Aktuell (Newsfeed)

Die kämpferische Gewerkschaft: Artikel, Pressespiegel, Pressemitteilungen
Press Clip Kino-Mitarbeiter demonstrieren
Arbeitskampf auf der Berlinale - Protestkundgebung am 13. Februar vorm Kino Babylon Mitte
Beschäftigte des Kino Babylon kämpfen um bessere Arbeitsbedingungen. Geschäftsführung gibt sich uneinsichtig Bereits seit einiger Zeit macht das Kino Babylon Mitte aufgrund der Arbeitsbedingungen seiner Beschäftigten von sich reden. Das öffentlich mit mehreren hundertausend Euro im Jahr geförderte Filmtheater glänzt nach außen zwar mit einem guten Programm, schraubt bei der Behandlung seiner Mitarbeiter das Niveau allerdings gehörig herab. Befristete Arbeitsverträge, Stundenlöhne von 5,50 bis maximal 8 Euro brutto (für qualifizierte Vorführer), unsichere Schichtpläne und ein selbstherrlicher Führungsstil prägen das Betriebsklima.
Ausbeutung in »Omas Garten« sanktioniert
Berlin: Gericht weist Klage einer Praktikantin ab. Sie mußte Kindergruppe in Kita betreuen Von Holger Marcks Das Arbeitsgericht Berlin hat die Klage einer ehemaligen Praktikantin auf Entgeltnachzahlung abgewiesen, teilte die Freie ArbeiterInnen-Union (FAU) am Freitag mit. Die 23jährige Agnes M. war ab Ende März 2008 in der Kita »Omas Garten« in Berlin-Wedding als Praktikantin beschäftigt, 400 Euro monatlich bei 40 Stunden die Woche. »Ich mußte regelmäßig eine Gruppe von 23 Kindern allein betreuen und machte im wesentlichen die gleichen Arbeiten wie festangestellte Erzieherinnen«, berichtet die junge Neuköllnerin. Nachdem sie sich mehrfach bei der Leiterin der Einrichtung über diese Zustände beklagt hatte, wurde ihr nach drei Monaten gekündigt. Daraufhin zog Agnes M., unterstützt von der FAU, vor Gericht. Sie klagte für die Zeit ihrer Anstellung den branchenüblichen Erzieherlohn ein. Dafür mußte sie beweisen, erzieherische Arbeitsleistungen erbracht zu haben. Die ehemalige Chefin wies das vor Gericht zurück. Schriftliche Aufzeichnungen über die Tätigkeiten gibt es keine.
Relatives Recht
Berliner Praktikantin klagt vergeblich gegen ehemalige Arbeitgeberin Schon seit einiger Zeit ist das Thema Praktika in den Medien präsent. Einer breiten Öffentlichkeit ist deshalb mittlerweile bekannt, dass viele Menschen, die offiziell als PraktikantInnen geführt werden, in Wirklichkeit reguläre Tätigkeiten verrichten, wodurch zahlreiche Betriebe viel Geld sparen und sich die PraktikantInnen einem enormen Druck ausgesetzt sehen. Oft müssen diese noch nebenbei arbeiten, um Geld zum Leben zu verdienen. Da es sich hierbei um keine Einzelfälle, sondern um ein allgemeines Phänomen handelt, wurde in diesem Zusammenhang der Begriff "Generation Praktikum" geprägt. Zwischenzeitlich schienen jedoch wieder einzelne Sonnenstrahlen den wolkenverhangenen PraktikantInnen-Himmel zu durchbrechen. Verschiedene Urteile vor Arbeitsgerichten gaben zuletzt klagenden Praktikantinnen recht und verdonnerten die jeweiligen Firmen zu hohen Nachzahlungen.
Betriebsgruppe im Babylon
Im Kino Babylon haben sich Beschäftigte der FAU angeschlossen und eine Betriebsgruppe gegründet. Außerdem wurde aus den Reihen der Belegschaft ein Weblog eingerichtet.
Kundgebung für Kaiser's-Kassiererin Emmely
Heute fand um 16.30 Uhr am Kottbusser Tor in Berlin eine Kundgebung für Emmely, die gekündigte Kaiser's-Kassiererin statt. Emmely war vor ca. 1 Jahr fristlos gekündigt worden, weil sie angeblich Pfandbons im Wert von 1,30 Euro falsch eingelöst hatte – und das nach 31 Jahren im gleichen Arbeitsverhältnis. Emmely bestreitet die Vorwürfe. Tatsächlich war sie es, die den Einzelhandelsstreik 2007/2008 in ihrer Filiale für ver.di organisiert hat.
Öffentlich geförderter Betrieb auf Konfrontationskurs gegen Betriebsrat
Hinter den Kulissen das Filmtheaters Babylon Berlin Mitte wird um bessere Arbeitsbedingungen gerungen Guter Hoffnung, voller Optimismus und Tatendrang haben sich vor wenigen Wochen die Beschäftigten des Filmtheaters Babylon Berlin Mitte zusammengefunden, um mit der Wahl eines Betriebsrats einen großen Schritt in Richtung Verständigung mit der Betriebsleitung zu tun. Dies schien allen Beteiligten dringend nötig; auch in der Öffentlichkeit waren im vergangenen Jahr die schlechten Arbeitsbedingungen im beliebten Kino Babylon in Berlin Mitte bekannt geworden, denn im Arbeitsgerichtsprozess eines ehemals vom Babylon Berlin Mitte Beschäftigten wurde offenbar, wie die Geschäftsleitung nach Gutsherrenart mit den Beschäftigten umspringt:
Solidarität mit Emmely!
Die Kassiererin Emmely wurde nach 31 Jahren Lohnarbeit für die Supermarktkette Kaisers unter einem fadenscheinigen Vorwand fristlos entlassen. Der wahre Grund für den Rauswurf ist jedoch ihre aktive Rolle während des Einzelhandelsstreik in ihrer Filiale . Die FAU-Berlin solidarisiert sich mit Emmely und ruft zur Teilnahme an der Protestkundgebung am 23.1.09 16:30 Uhr vor dem Kaisers-Markt am Kottbusser Tor auf. Weg mit der Verdachtskündigung! Kundgebung: 23.1.2009 16:30 Uhr Kaisers am Kottbusser Tor Berlin Mehr Informationen: www.emmely.org
Kettenhunde des Jobcenters
FAU-Mitglied beim Berliner ABM-Träger ZIM gekündigt. FAU Berlin kämpft für Kündigungsrücknahme und gegen Sanktionen durch das Reinickendorfer Jobcenter. "Dann wollen wir Ihnen diese Zustände auch nicht länger zumuten...", waren die Worte, mit denen das Berliner FAU-Mitglied Oliver W. zum 22. Nov. von der ZIM gGmbH in Berlin-Reinickendorf vor die Tür komplimentiert wurde. Der gelernte Mediengestalter war im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme (ABM) zum Bau von Nisthilfen für Insekten beschäftigt. Hintergrund der Kündigung war, dass er sich bereits während seiner Probezeit über sicherheitsgefährdendes und für die professionelle Holzverarbeitung ungeeignetes Werkzeug beschwert hatte. Überdies hätte er den betrieblichen Frieden zusätzlich gestört, indem er einen Kollegen wegen rassistischer Äußerungen zurechtwies.
FAU Berlin setzt Kampagne zur Rücknahme der Kündigung gegen ABM-Kraft bei der ZIM gGmbH fort
Seit dem 22. November 2008 protestiert die Freie ArbeiterInnen-Union (FAU) Berlin gegen die Kündigung von Oliver W. bei der Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft ZIM gGmbH. Hintergrund der Kündigung ist, dass sich Oliver W. während seiner Probezeit als ABM-Kraft in einer Reinickendorfer Holzwerkstatt der ZIM kritisch zu fehlendem Arbeitsschutz geäußert und sich gegen rassistische Äußerungen positioniert hatte. Gegenüber dem Jobcenter gab die ZIM an, Oliver W. wäre wegen Zuspätkommens gekündigt worden. Gegenüber der Presse bezog sie sich lediglich auf ihr Recht, in der Probezeit ohne Angabe von Gründen kündigen zu können.
Termine November/Dezember
Fr. 12.12 [19.30 Uhr] Kulturabend: Allerlei von und über Joe Hill "Trauert nicht um mich, organisiert euch" waren eine der letzten Worte des 1915 in den USA hingerichteten Gewerkschaftsaktivisten und Liedermachers Joe Hill. Der Anarchist und IWW-Organizer wurde nach seiner Exekution zum Stoff von Legenden, seine Folksongs wurden überregional bekannt. Begleitet von Musik von und über den Arbeiteragitator gibt es eine Einführung und Bilderschau zu seiner Person. Im Anschluss folgt für alle unersättlich Interessierten noch der Spielfilm "Joe Hill" von Bo Widerberg (1971). [Veransstaltungsort: FAU-Lokal, Straßburger Str. 38, Berlin-P'berg, U2 Senefelderplatz]
Sei billig, sei belastbar, sei ambulante dienste!
Wir sind belastbar, flexibel, hilfsbereit und zuverlässig, immer einsatzbereit, natürlich auch nachts und am Wochenende, lesen Wünsche von Lippen ab, wir sind Haushälter, Krankenschwestern, Tierpfleger, Sekretärinnen, Chauffeure, Friseusen, Köche, Lebensberaterinnen und Kellner, wir sind Notnagel, Fußabtreter, Kummerkasten, wir sind BehindertenassistentInnen bei ambulante dienste e.V.
Klassenkampf im Blätterwald
Als Teil der FAU-Bundesföderation beteiligen sich Mitglieder der FAU Berlin seit langem und kontinuierlich an der Redaktionsarbeit der FAU-Zeitung, der "Direkten Aktion" (DA). Wie die Gewerkschaft selbst ist auch ihre Zeitung ein selbstorganisiertes Projekt, in dem KollegInnen ehrenamtlich arbeiten - mit all den Herausforderungen, die damit verbunden sind. Unter Mitwirkung von Berliner FAU-Mitgliedern entstand die folgende Broschüre ("Klassenkampf im Blätterwald. Grundlagen und Methoden des revolutionären Journalismus"), die es allen interessierten Leuten erleichten soll, sich als AutorInnen produktiv in die Zeitung einzubringen. Die DA ist eure Zeitung!
Weitere Proteste der FAU Lokalföderation Berlin gegen Entlassungen und Missstände bei der ZIM gGmbH
Am 25.11.2008 protestierte die Berliner FAU (Freie ArbeiterInnen-Union) gegen die Entlassung eines ihrer Mitglieder bei der gemeinnützigen Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft mbH ZIM in Berlin-Reinickendorf. 20 Aktivistinnen und Aktivisten versammelten sich vor dem Arbeitslosencafé der ZIM in der Antonienstrasse 68, um mit Flugblättern und Redebeiträgen die Wiedereinstellung ihres Kollegen zu fordern.
FAU demonstriert gegen Kündigung
Die gemeinnützige Beschäftigungsgesellschaft ZIM entlässt einen ABM-Mitarbeiter während der Probezeit. Der sieht darin eine Sanktion wegen seines kritischen Verhaltens - und organisiert eine Demo mit der Gewerkschaft FAU. Hausaufgabenhilfe, Spielplatzbetreuung, Unterstützung bei Wohnungsrenovierungen: die Palette der Dienstleistungen, die die "Gemeinnützige Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft mbh ZIM" anbietet, ist breit gestreut. Getätigt werden sie von ABM-Kräften, die dafür 900 Euro monatlich erhalten. Auch Oliver W. (Name ist der Redaktion bekannt) gehörte dazu. Er baute in einer Werkstatt Nistkästen für Vögel. Am 23. November wurde ihm gekündigt. Weil er sich noch in der Probezeit befunden hat, mussten keine Gründe genannt werden.
ZIM gGmbH entlässt Mitarbeiter wegen kritischer Äußerungen.
Am 08.11.2008 wurde dem Mitglied der Freien ArbeiterInnen Union Berlin (FAU) Oliver W. durch die ZIM - Gemeinnützige Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft mbh mitgeteilt, dass innerhalb einer Frist von zwei Wochen das Arbeitsverhältnis beendet wird. Als Vorwand für die Kündigung diente der Vorwurf, Oliver W. habe "jähzornige" Verhaltensweisen an den Tag gelegt. W. hatte sich im Vorfeld gegen rassistische Äußerungen eines Kollegen positioniert und das mangelhafte Werkzeug und Arbeitsmaterial, welches in der Firma genutzt wird, bemängelt. In der Folge wurde er sehr genau beobachtet und auch wegen geringster Versäumnisse - wie wenige Minuten verspätetes Erscheinen am Arbeitsplatz - durch seine Vorgesetzten angegangen. Auffälig dabei ist, dass diese geringen Versäumnisse nur bei Oliver W., nicht aber bei anderen Arbeitern in dieser Form beanstandet wurden. W. war im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme (ABM) in der Firma angestellt und bis zu der Kündigung mit der Herstellung von Nisthilfen (sog. Insektenhotels) beschäftigt. Als Konsequenz aus der Kündigung drohen ihm nun Sanktionen durch das Jobcenter.
eArbeitskampf im Web-Business
Individualisierte Arbeit und solidarischer Widerstand sind kein Widerspruch. FAU Berlin unterstützt gefeuerte IT-ArbeiterInnen. „Panfu ist eine freundliche, virtuelle Welt, in der Kinder Onlinespiele spielen, Spaß haben, spielend Englisch lernen und Freundschaften schließen können“, so stellt die Berliner Firma Young Internet GmbH ihr virtuelles Online-Spiel vor. Was Kinder und auch ihre Eltern ebenso lernen können, ist wie Kapitalismus funktioniert. Die Oberfläche ist freundlich und bunt, im Hintergrund arbeiten Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen ohne Vertrag und werden, falls sie nicht mehr rentabel erscheinen, von einer Minute auf die andere vor die Tür gesetzt.
Kein Kiez für Nazis - Wer wegschaut stimmt zu!
Samstag, 15.11., 14Uhr, S+U Bhf. Pankow. Seit Anfang 2008 haben im Berliner Stadtteil Pankow die gezielten Übergriffe und Drohungen gegen Antifaschist_Innen massiv zugenommen. Vermeintliche Antifaschist_Innen werden gezielt abgefangen, und gejagt, ihre Namen mit Drohungen an Hauswände gesprüht, ihre Eltern per Telefon terrorisiert. Dies ist eine Entwicklung, die sich bereits seit letztem Jahr abzeichnet. Bereits seit Mitte 2007 kam es immer wieder zu gezielten Angriffen auf die Wohnungen von Antifaschist_Innen oder zur Veröffentlichung von rechter Propaganda, auf denen ihre Adressen veröffentlicht wurden. Dabei ist dies nur die Spitze dessen, was überhaupt an Übergriffen und Bedrohungen ans Tageslicht gerät. All diejenigen, die nicht den Vorteil genießen, Kontakt zu Menschen zu haben, die sich nach Übergriffen um sie kümmern und/oder solch einen Vorfall eventuell öffentlich machen, finden kaum Erwähnung. Dabei sind sie es, die am meisten unter der permanenten Präsenz der Faschisten in Pankow leiden müssen.
Termine September/Oktober
Sa. 25.10.2008 [20.30 Uhr] Buchvorstellung und Diskussion: "FAU - die ersten 30 Jahre" Dieses Buch stellt die Geschichte und die Aktualität dieser ganz anderen Gewerkschaft, die in den letzten Jahren nicht zuletzt durch ihre Aktionen gegen die Hartz-Gesetze und durch ihre kreative Streikunterstützung (wie z.B. das "Strike Bike") viel Zuspruch und Zulauf erfahren hat, vor. Im Beisein des Autors Roman Danyluk wird die Geschichte der Freien ArbeiterInnen Union (FAU) vorgestellt und diskutiert. ab [22 Uhr] Tanz den Durruti! Vol. 3 - Soliparty für die FAU Berlin mit: scumdog [Drum´n´Bass/UNDERtheGROUND/AK44-Gießen] flower [Drum´n´Bass/Icon] .wlg [rumsbumsmusik/Leitkültür] monty cantsin [harsh D'n'B, Breakcore/angry brigade] [Veranstaltungsort: K9 , Kinzigstrasse 9, Berlin-Friedrichshain, U5 Frankfurter Allee]
Sich der Kontrolle entziehen!
Aufruf zum Widerspruch gegen zentrale Steuer-ID Seit dem 1. August werden die „Steueridentifikationsnummern“ von Bundeszentralamt für Steuern verschickt. Diese 11-stellige Steuer-ID, die jede/r BundesbürgerIn erhält, ist ein Leben lang, sogar 20 Jahre über den Tod hinaus, gültig. Darunter werden alle steuerrelevanten Informationen künftig nicht nur bei Finanzämtern, sondern auch bei anderen Behörden und Einrichtungen gespeichert und verwendet werden. Besorgniserregend ist dies insbesondere, da ähnliche Parallel-Projekte (z.B. Gesundheitskarte, elektronisches Abrechnungsverfahren) bereits in Arbeit sind und eine zentrale Zusammenführung dieser Datenströme zu befürchten ist. Die FAU Berlin ruft dazu auf, kollektiv Widerspruch gegen die zentrale Speicherung und Verwendung dieser Daten einzureichen und die Nummer nach Erhalt bestmöglich nicht zu verwenden.
FAU-Block bei Freiheit-statt-Angst-Demo am 11.10. in Berlin
Ausufernde Überwachung führt zum Abbau von Persönlichkeits- und Freiheitsrechten. In Staat und Wirtschaft wird zügellos spioniert und protokolliert. Lohnabhängige sind heute schon ständiger Überwachung an ihrem Arbeitsplatz ausgesetzt. Nicht selten dienen überwachende Maßnahmen den Chefs dazu, Kündigungsgründe zu konstruieren und dadurch unliebsame Beschäftigte loszuwerden. Genau wie im Staat findet in Unternehmen eine schleichende Einführung von Überwachungstechniken statt. Der Abbau von bisher garantierten Rechten wird so zur Gewohnheit. Dieser Entwicklung können wir nur gemeinsam etwas entgegensetzen! Deshalb wird es auf der "Freiheit Statt Angst"-Demonstration am 11. Oktober einen Block der FAU geben. Startpunkt 14 Uhr Alexanderplatz / Berlin Ansprechpartner: IT-Sektion: faub-it@fau.org
Zurück zu den Wurzeln! - Verein für Behindertenselbsthilfe operiert zunehmend unternehmerisch. Der Unmut unter den Beschäftigten wächst.
1981: Der Bundespräsident Karl Carstens nimmt in der vordersten Reihe des Saales Platz. Er ist erschienen, um die Fachmesse „Reha 81“ zu eröffnen, als sich ihm ein Mann nähert, der sich auf Krücken stützt. Mit den Worten: „Carstens, haben Sie denn aus den Dortmunder Ereignissen nichts gelernt? Sie sind ja schon wieder Schirmherr", schlägt Franz Christoph dem Herrn Bundespräsidenten seine Gehhilfe zweimal gegen das Schienbein. Die „Krüppelschläge“ Christophs zogen eine immense Medienresonanz nach sich. Wenige Wochen zuvor waren sich die beiden schon einmal begegnet, als eine anlässlich des „UNO-Jahres der Behinderten“ organisierte Festveranstaltung in der Dortmunder Westfalenhalle von Behinderten gestört wurde, die das Podium besetzten und eine Resolution gegen die Sonderbehandlungen von behinderten Menschen verlasen.
Buchtipp und Rundreise: FAU – Die ersten 30 Jahre
Als im Jahre 2004 eine Welle von Montagsdemonstrationen gegen die sogenannte Agenda 2010 und die unsozialen Hartz-Gesetze die Republik aufrüttelte, war in den bürgerlichen Massenmedien immer wieder von einer Organisation die Rede, die angeblich »Unfrieden stiften« würde. Der Name dieser Unruhestifter lautete: FAU. Was verbirgt sich hinter diesen drei Buchstaben? Ganz einfach eine wenig bekannte und kleine Basisgewerkschaft, deren Geschichte und Gegenwart in diesem Buch kenntnisreich und illustriert dargestellt wird: Was 1977 unter dem Namen Initiative Freie Arbeiter Union (I-FAU) als verwegenes, ja fast aussichtsloses Unterfangen begann, entwickelte sich in der Folge zur einzigen libertären Organisation in der BRD, die heute noch bundesweit aktiv ist. Dabei beziehen sich die Militanten der FAU auf die libertäre Tendenz in der internationalen Arbeiterbewegung – auf eine Tradition also, die von Anfang an in der organisierten proletarischen Bewegung rund um den Globus präsent und zeitweise sogar mehrheitsfähig war. In ihrem Eintreten für die Abschaffung von Herrschaft sowie die Überwindung kapitalistischer Ausbeutung, orientieren sich die FAU-GewerkschafterInnen am Konzept des Klassenkampfes und der alten proletarischen Losung, dass die Befreiung der ArbeiterInnen nur das Werk der ArbeiterInnen selbst sein kann. Buchvorstellung und Diskussion: Mo 13.10. Mannheim - Di 14.10. Frankfurt a.M. - Mi 15.10. Aachen - Do 16.10. Düsseldorf - Fr 17.10. Moers - Sa 18.10. Münster - So 19.10. Bielefeld - Mo 20.10. Hamburg - Die 21.10. Leipzig - Sa 25.10. Berlin
Prekäre Vorführung
Miese Arbeitsbedingungen in der Kinobranche. Der Fall einer Service-Kraft im Berliner Kino Babylon zeigt: Gegenwehr lohnt sich.
El camino se hace al andar - The road is made by walking
Die Organisierung illegaler LagerarbeiterInnen in Brooklyn / New York. Eine Veranstaltungs-Tour mit Stephanie Basile (IWW New York) vom 2.-15 September 2008 Die IWW im deutschsprachigen Raum organisiert, in Kooperation mit lokalen gewerkschaftlichen Gruppen und Initiativen, u.a. der FAU Bremen und der FAU Berlin, eine Reihe von Veranstaltungen in 9 Städten, um über den Kampf von New Yorker LagerarbeiterInnen zu informieren, Solidarität zu ermöglichen und einen Beitrag zur Debatte über selbstorganisierte gewerkschaftliche Strategien im Kampf gegen Ausbeutungsverhältnisse und rassistische Diskriminierung zu leisten. Es erwarten uns spannende Diskussionen: - über die Arbeits- und Kampfbedingungen der illegalen LagerarbeiterInnen - über die Situation der Gewerkschaften und sozialen Bewegungen in den USA - über das Konzept des "solidarity unionism" als Organisierungsansatz - Über die Möglichkeiten internationaler Solidarität und Gegenmacht der ArbeiterInnen.
Linie 206 bleibt! Demo am 26.9 um 17:00 Rosenthaler Platz
Augen auf beim Häuserkauf! Das Hausprojekt Linienstr. 206 in Berlin Mitte ist seit dem Verkauf im Juni 2008 in seiner Existenz bedroht. Die neuen EigentümerInnen T. Steinich und M. Mirhaj haben vor, uns rauszuschmeißen und das Haus zu sanieren. Durch die lächerliche Androhung, Eigenbedarf anzumelden, will er uns schnell rausklagen. Lächerlich ist die Drohung deshalb, weil zwei Personen Eigenbedarf für ein Mietshaus anmelden wollen, in dem zur Zeit 18 Menschen wohnen, drei Bands proben, sowie diverse Projektgruppen wirken. Außerdem wollen sie sich schnell Zugang zum Haus verschaffen und somit unser Zusammenleben (zer-)stören. Gleichzeitig bieten sie uns 40 000 Euro an, um uns los zu werden. Aber das können sie vergessen!!!
Termine Juli/August
Fr. 25.07.08 [20Uhr] Infoveranstaltung: Was ist Anarcho-Syndikalismus? Du wolltest schon immer wissen, was hinter dem Wort steckt, das sich nur in ausgewählten Wörterbüchern findet und schon so manchen einen Schiffbruch bei der Aussprache beschert hat? Welche sonderbare Bewegung verbirgt sich hinter jenem Etikett, dessen Anhänger am liebsten alles in schwarz-rot gestrichen sehen wollen, seltsame Dinge über Gewerkschaften und Anarchismus faseln, Kapital UND Staat dem Erdboden gleich machen wollen und sich dann auch noch über sogenannte "autoritäre Kommis" empören? [Veransstaltungsort: FAU-Lokal, Straßburger Str. 38, Berlin-P'berg, U2 Senefelderplatz]
Kampagne für Lohn
Die Berliner FAU startet eine Kampagne gegen Gratisarbeit und Dauerpraktikanteneinsatz Immer mehr Menschen hangeln sich von einem un- oder schlecht bezahlten Praktikum zum nächsten. Die Freie Arbeiter Union (FAU), eine kleine Gewerkschaft, hat deshalb eine Kampagne "Keine Arbeit ohne Lohn" gestartet, die sich der Bekämpfung der Gratisarbeit widmet. "Unser Schwerpunkt liegt auf der Selbstorganisierung der Beschäftigten. Dazu gehören natürlich auch die PraktikantInnen", sagt Mitinitiator Matthias Schneider. Auf der Webseite www.keine-arbeit-ohne-lohn.de können Beschäftigte, die keinen Lohn bekommen, Erfahrungsberichte abgeben.
Unbezahlte Arbeit nicht hinnehmen - Eine Kampagne will Strategien kollektiver Gegenwehr ausloten
Die Kampagne „Keine Arbeit ohne Lohn“ widmet sich der Organisierung von Praktikanten „Schuftest Du oder verdienst Du schon?“ Diese Frage stellen sich immer mehr Menschen, die sich von einem un- oder schlecht bezahlten Praktikum zum nächsten hangeln. Als Generation Praktikum sind sie schon in die Literatur und das Feuilleton eingegangen. Für Matthias Schneider vermittelt der Begriff allerdings die falsche Vorstellung, dass davon vor allem junge Leute im Kulturbereich betroffen seien. Besonders im Bereich der Gastronomie und dem Einzelhandel aber auch im Verlagswesen nehme die unbezahlte Arbeit in Form von Praktika und Probeschichten zu, so Schneider. So habe beispielsweise die Kunstbedarfskette Boesner Ende 2006 und Mitte 2007 auf seiner Internetseite Stellen im Verkaufsbereich ausgeschrieben. Jobsuchende, die sich daraufhin beworben hatten, seien zu einer zweitägigen Probearbeit ohne Lohn im Verkaufsbereich eingeladen worden. Doch am Ende winkte nicht die begehrte Festanstellung sondern das Angebot einer Teilzeitstelle auf 400 Euro Basis.
Arbeitnehmer gewinnt Arbeitsgerichtsprozess gegen „Neue Babylon Berlin GmbH“
Pressemitteilung 15. Juli 2008 * Gerichtsentscheid spricht entlassenem Arbeitnehmer Recht auf zwei Monatsgehälter zu Heute entschied das Arbeitsgericht Berlin, dass die „Neue Babylon Berlin GmbH“ verpflichtet ist dem ehemaligen und zu unrecht fristlos gekündigten Mitarbeiter Jason Kirkpatrick rückwirkend zwei Monatsgehälter auszuzahlen. Erst im Gerichtsverfahren selbst benannte die „Neue Babylon Berlin GmbH“ den offiziellen Grund für die fristlose Kündigung im Mai 2008. In der schriftlichen Kündigung zuvor war kein Grund angegeben worden. Sowohl für die Verteidigung als auch die Richterin überraschend wurde nun im Verfahren als Anlass ein offener Brief von Kirkpatrick an das Management und die Belegschaft des Kinos Babylon Mitte benannt, durch welchen das Betriebsklima des Kinos gestört worden sei. In dem offenen Brief hatte Kirkpatrick zum einen die Nichtverlängerung seines Arbeitsvertrages kritisiert, aber auch Vorschläge zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen gemacht.
Die kämpferische Gewerkschaft

Einfach ausfüllen und abschicken: Hier geht's zum MitgliedsantragDie FAU Berlin ist eine un­abhängige Basis­gewerkschaft. Sie ist bundesweit in der Gewerkschaftsföderation FAU organisiert. Tretet bei, bringt euch ein, werdet aktiv.

Wir kommen wieder!

Die FAU Berlin befindet sich gerade in einer Neustrukturierungsphase! Das bedeutet, dass wir einige unserer öffentlichen Aktivitäten herunterfahren, um uns auf die künftige Strategiefindung zu konzentrieren. Während dieser Zeit werden wir unsere Mitglieder selbstverständlich weiterhin unterstützen. Wenn du als Mitglied Hilfe brauchst, dann kannst du dich gern an deine Sektion/Betriebsgruppe wenden - oder du schaust einfach freitags im offenen Lokal vorbei!

Einstieg und Beratung
Infoveranstaltung: FAU – Wie funk­tioniert das? Findet bis auf Weiteres nicht statt.
Offenes FAU-Lokal: Freitags, 17.00–20.00 Uhr.
Gewerkschaftliche Beratung: immer am 2. und 4. Freitag im Monat, 18.30–19.30 Uhr.
Bitte zuerst lesen!
MieterInnenberatung: Findet bis auf Weiteres nicht statt.
Offene Beratung für Kollektivbetriebe: Siehe die Beratungs-Seite der union coop // föderation.
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