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FAU Berlin: Aktuell (Newsfeed)

Die kämpferische Gewerkschaft: Artikel, Pressespiegel, Pressemitteilungen
Press Clip ODT template FAU droht mit neuem Kino-Boykott
Nach einem Boykott-Aufruf der Mitarbeiter des Kinos Babylon Mitte denkt die Gewerkschaft FAU über eine Ausweitung nach.
Press Clip Kultur und Arbeitskampf
Immer mehr Beschäftigte im Kulturbetrieb treten für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen ein und streiken sogar dafür.
Arbeitskampf wie im Kino
Peter Nowak Wer in den nächsten Tagen einen schönen Kinoabend im Berliner Kino »Babylon« im Stadtbezirk Mitte verbringen will, könnte dort unversehens mit den Arbeitsbedingungen der Kinomitarbeiter konfrontiert werden: Seit Anfang Juli verteilen regelmäßig Mitglieder der anarchosyndikalistischen Gewerkschaft Freie ArbeiterInnen Union (FAU) vor dem Eingang einen Boykottaufruf. Mit diesem Mittel soll ein in langen Verhandlungen mit den Mitarbeitern ausgearbeiteter Haustarif durchgesetzt werden.
Press Clip Unruhige Zeiten
Die Gewerkschaft FAU ruft auf zum Boykott des Kinos Babylon-Mitte.
FAU ruft zum Boykott gegen das Kino Babylon Mitte auf
Seit Mitte Juni wird im Kino Babylon Mitte ein Arbeitskampf geführt. Hintergrund ist, dass die Geschäftsleitung sich weigerte, über einen Haustarifvertrag zu verhandeln, der von der Gewerkschaft FAU in enger Zusammenarbeit mit der Belegschaft entworfen wurde. Trotz täglicher Präsenz der Gewerkschaft vor dem und im Betrieb und einer regelrechten Flut von lokalen bis internationalen Protestschreiben an die Geschäftsleitung zeigt diese sich weiterhin stur. Stattdessen versucht sie momentan, Stellen an das Zweitunternehmen der Geschäftsführer (Kino und Konzerte GmbH) auszugliedern, wodurch die offizielle Belegschaftszahl sinken und die Einflussmöglichkeiten des Betriebsrates weiter beschnitten würden. Auch werden durch die Schließung eines Teilbereichs des Kinos die Dienstpläne ausgedünnt, was die Einkünfte vieler Beschäftigter zusätzlich vermindert.
FAU Berlin am Mayday 2009
Video-Interview mit Allgemeinem Sekretär der FAU Berlin am Mayday 2009.
G-8-Gegner »kein Verhandlungspartner«
Berliner Kinochef hält FAU für nicht tariffähig, »weil sie vom Verfassungsschutz beobachtet wird« Von Florian Möllendorf Am heutigen Donnerstag will die Betriebsgruppe der Freien Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union (FAU) des Berliner Traditionskinos Babylon im Bezirk Mitte vor dem Filmtheater für bessere Arbeitsbedingungen und einen Tarifvertrag für die Beschäftigten demonstrieren. Mit der Aktion will die Gruppe den Druck auf die Geschäftsleitung erhöhen, sich endlich an den Verhandlungstisch zu setzen. Anfang Juni hatte die FAU dem Management des Kinos einen Entwurf für einen Haustarifvertrag vorgelegt. Darin fordern die Beschäftigten unter anderem höhere Löhne, Feiertags- und Nachtzuschläge sowie die Umwandlung aller befristeten in unbefristete Verträge. Allerdings weigert sich die Geschäftsleitung zu verhandeln. »Die FAU ist nicht tariffähig, weil sie vom Verfassungsschutz beobachtet wird«, erklärte Timothy Grossman, Geschäftsführer des Babylon, auf jW-Nachfrage am Mittwoch. Außerdem habe sich die Gruppe an den Protesten gegen den G-8-Gipfel 2007 in Rostock bzw. Heiligendamm beteiligt. »Eine solche Organisation ist für das Babylon Mitte kein Verhandlungspartner«, betonte Grossman.
Kundgebung vor dem Kino Babylon Berlin Mitte: Tarifvertrag jetzt!
Nachdem sich die Geschäftsleitung des Kino Babylon Berlin Mitte geweigert hatte mit der FAU Berlin über den von dieser vorgelegten Haustarifvertrag zu verhandeln, kam es am 25.06.2009 zu einer Kundgebung vor dem Lichtspielhaus.
Die FAU in Berlin
Ein kurzes Interview während des Mayday 2009. Lars Röhm (Sekretär der FAU Berlin von März 2009 - März 2011) beantwortet Fragen zur anarchosyndikalistischen Gewerkschaftsarbeit der FAU (Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union). Was ist die FAU? Wie funktioniert die FAU? Und andere Fragen. Interview von Freundeskreis Videoclips | 2009 | 4 Minuten.
Kino Babylon: Geschäftsleitung sperrt sich gegen Tarifverhandlungen
Die Neue Babylon Berlin GmbH lehnt Verhandlungen über einen vorgelegten Haustarifvertrag ab und eskaliert so den Konflikt um bessere Arbeitsbedingungen.
Erneuter Aktionstag gegen die Arbeitsbedingungen by Ryanair
Am 6. Juni fand zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen in mehreren Ländern ein Aktionstag wegen der Arbeitsbedingungen by Ryanair statt. Konkreter Anlass war auch dieses Mal u.a. die Kündigung eines Gewerkschaftsaktivisten der spanischen CNT an der Ryanair-Basis in Zaragoza. In der BRD informierte die FAU u.a. an den Flughäfen Berlin-Schönefeld, Altenburg («Leipzig») und Weeze («Düsseldorf») sowie am Busterminal in Leipzig Fluggäste, AirlinerInnen über Flughafenbeschäftigte über die Repressalien gegen GewerkschafterInnen bei Ryanair.
Das lukrative Geschäft mit den Erwerbslosen
Wie sich vermeintliche Sozialunternehmen in der Hauptstadt am System Hartz IV bereichern Von Holger Marcks Der Berliner Arbeitsmarkt ist eng. Durch die aktuelle Krise wird sich die Situation noch verschlechtern. Viele Menschen in der Hauptstadt sind auf staatliche Hilfen angewiesen. Die Jobcenter pumpen Riesensummen in Beschäftigungsmaßnahmen, mit denen Betroffenen Druck gemacht wird, neue Arbeit zu finden. Um das System Hartz IV herum aber ist eine regelrechte Industrie entstanden, die an der Arbeitslosigkeit noch verdient. Vollkommen neu ist das nicht. Die Hans-Böckler-Stiftung hatte bereits in den 90ern darauf hingewiesen, dass sich mit den ABM ein neuer, grauer Markt auftue. Mit den Hartz IV-Gesetzen und v.a. der Einführung der sog. Ein-Euro-Jobs (MAE) hatte sich dieser Trend jedoch massiv verstärkt.
FAU Berlin legt der Neuen Babylon Berlin GmbH Tarifvertrag vor
Der Weg zu deutlichen und dauerhaften Verbesserungen der Arbeitsbedingungen im Berliner Kino Babylon Mitte ist nun frei. Jetzt ist es an der Geschäftsleitung, entsprechend zu reagieren.
Neue Broschüre für ÜbersetzerInnen und DolmetscherInnen von der FAU Berlin
Berlin ist eine Hochburg für Dolmetscher- und Übersetzungsagenturen. Angesichts der vielen Ausländer, die gern im szenigen Berlin leben, wo die Lebenshaltungskosten noch nicht besonders hoch sind, denken sich die Agenturen, hier den idealen Ort für eine kostengünstige und gleichzeitig profitable Zweigstelle gefunden zu haben. Deutsche, die ins Deutsche Übersetzen, werden auch gern engagiert und ihre niedrige Bezahlung damit begründet, dass sowieso jeder Deutsch und irgendeine Fremdsprache beherrscht. "Jung und mit wenig Ahnung vom Wert der eigenen Arbeit" lautet das eigentliche Profil nach dem gesucht wird - besonders bei PraktikantInnen, welche die gleiche Arbeit zum Nulltarif leisten. Auf diese Weise nutzen die Agenturen nicht nur viele gnadenlos aus, sondern machen auch jenen DolmetscherInnen und ÜbersetzerInnen, die sich ein vernünftiges Leben sichern wollen, die Preise kaputt.
Anarchosyndikalistische Jugend Berlin gegründet
Nach einem sehr schönem Tag mit viel Solidarität (z.B. für alle Emmelies dieser Welt!) und einer aktionsreichen Nacht, hat sich schon am 18.4.09 die Anarchosyndikalistische Jugend (ASJ) Berlin gegründet. Nach einer kleinen Begrüßung und Vorstellungsrunde, erzählte ein Genosse aus Duisburg über die Entstehung der AG Jugend innerhalb der FAU, es folgte ein kleiner Einschub zur Syndikalistisch Anarchistischen Jugend Deutschlands (SAJD) und eine Überleitung zu heutigen Kämpfen. Alles in allem ein gelungener Abend für die 15 Anwesenden. Damit gilt die ASJ-Berlin als gegründet und wird sich am aktiven Sta(t)dtleben beteiligen. Kontakt: asj-berlin[at]riseup.net
Im Zeichen des Schirms
Mayday-Parade zog erstmals durch Mitte / Farbeier gegen das Finanzministerium Von Katharina Zeiher »Heute ist ein sonniger Tag – und doch regnet es«, ruft die Moderatorin im goldenen Frack ins Mikrofon. »Erst regnet es Rechnungen, dann Mahnungen, es regnet Absagen auf unsere Bewerbungen!« Sie hält ihren roten Regenschirm in die Luft. »Damit wir nicht die ganze Zeit im Regen unseres prekären Alltags stehen, müssen wir uns schützen, deswegen haben wir unsere Schirme mitgebracht!« Auch viele Teilnehmer haben Schirme dabei, die sie auf eine Zeichen der Moderation hin immer wieder gleichzeitig in die Luft recken.
Redebeitrag der FAU Berlin zum 1.Mai 2009
(Gehalten auf der Zwischenkundgebung der Mayday-Parade bei der Senatsverwaltung für Arbeit und Soziales) Ein paar Jährchen ist es her, da ging ein Aufschrei durch Deutschland: landauf, landab Proteste gegen die Agenda 2010. Auch die radikale Linke kam wieder in die Gänge und entdeckte allmählich die soziale Frage wieder. Hartz IV und Ein-Euro-Jobs wurden der Kampf angesagt. Heute ist es ruhig geworden um diese Themenfelder. Die Agenda 2010, von vielen als „Klassenkampf von oben“ bezeichnet, ist Alltag geworden. Wir alle wissen, was Hartz IV bedeutet: Kaum Geld zum Leben und Schikanen auf den Ämtern; skrupellose Fall-Manager und Leistungskürzungen; Eingriffe in die Privatsphäre und Angriffe auf die Würde; Einschränkung in der Freiheit der Bewegungs-, Wohnorts- und Arbeitsplatzwahl; entweder Gurkensammeln in Thüringen oder weitere Kürzungen… – Stress, Kontrolle, Disziplinierung. Doch das Hartz IV-System ist mehr als nur ein Regiment der angezogenen Zügel und ein Werkzeug des Sozialabbaus. Hartz IV ist auch ein Geschäft, eine regelrechte Industrie! Wer weiß das schon?
Heraus zum 1.Mai 2009!
9.00 Uhr DGB-Haus, Keithstraße 1-3, Ecke Kleiststraße: Gewerkschaftsdemonstration 13.30 Uhr, Unter den Linden (Höhe Bebelplatz): Maydayparade 2009: Kapitalismus ist eine permanente Krise! Wir sehen uns bei den schwarz-roten Fahnen!
Erster bundesweiter Scheiß-Streik
Für das Geld machen wir den Scheiss nicht mehr... weg!!! Als Beschäftigte im Bereich der ambulanten Pflege und persönlichen Assistenz von Behinderten haben wir genug von ständigen Lohnabsenkungen, Reallohnverlusten und immer katastrophaleren Arbeitsbedingungen. Es reicht! Gegen die anhaltende Abwertung unserer Arbeit wollen wir ein deutliches Zeichen setzen. Deshalb rufen wir alle in diesem Sektor Beschäftigten dazu auf: Beteiligt Euch am SCHEISS-STREIK I >>> Aktionszeitraum 27. April bis 27. Mai 2009 >>>
Kino entlässt Gewerkschafter
Babylon Mitte erneut wegen fragwürdiger Kündigung in der Kritik (ND-Meyer). Im Kino Babylon in Mitte wurde ein Mitarbeiter gekündigt – nach Angaben des Betriebsrates, weil er in den Augen der Geschäftsführung der Arbeit in dem Kino »körperlich nicht gewachsen sei«. Zudem hätten bei der Kündigung von Benoit Robin »sprachliche Probleme« eine Rolle gespielt. »Wir haben der Kündigung nicht nur nicht zugestimmt, sondern schriftlich widersprochen«, sagt der Betriebsratsvorsitzende Matthias Schulz. In der Arbeitnehmervertretung ist man der Meinung, der Vorführer musste gehen, weil er gewerkschaftlich engagiert und aktiv ist.
Solidaritäts-Erklärung für die Babylon-Belegschaft
Auf einer Extra-Seite des Blogs prekäres Babylon findet ihr nun die Möglichkeit, eine Solidaritätserklärung zu unterschreiben. Außerdem rufen wir nach wie vor dazu auf, durch Protestschreiben an die Geschäftsführung des Babylon gegen die Entlassung von Benoit Robin zu protestieren.
Kino Babylon entlässt Gewerkschafter
In der Auseinandersetzung um bessere Arbeitsbedingungen setzt die Geschäftsleitung des Kino Babylon Mitte weiter auf Konfrontation Die Arbeitsbedingungen im Babylon sind inzwischen berüchtigt. Niedriglöhne, prekäre Beschäftigung nur mit mündlichen oder befristeten Verträgen und ein selbstherrlicher Führungsstil. Und immer wieder Kündigungen.
Selbstorganisation und Arbeitskämpfe in Spanien und der BRD
Infotour der CNT-AIT Sevilla und der FAU-IAA In den letzten Jahren hat sich die anarcho-syndikalistische CNT zur aktivsten Gewerkschaft in der südspanischen Metropole Sevilla entwickelt. Ausgehend von bescheidenen Anfängen vereinigt die Lokalföderation der „Confederación Nacional del Trabajo“ heute mehrere hundert aktive Mitglieder und führt zeitweise zwei bis drei Arbeitskämpfe gleichzeitig durch. Wie ist es den AktivistInnen der CNT gelungen zu einem aktiven Faktor in den sozialen Kämpfen der andalusischen Haupstadt zu werden und wie konnte sie sich mit ihrer anarcho-syndikalistischen Struktur und den Arbeitskampf-Methoden der direkten Aktion als eine erfolgreiche Gewerkschaft ganz anderen Typs etablieren?
Szenen vor der Leinwand
Ein miserables Betriebsklima und niedrige Löhne bemängeln die Mitarbeiter des Programmkinos Babylon in Berlin-Mitte, das vom Senat gefördert wird. von Jana Brenner »Berlin ist unzweifelhaft eine Stadt der Kreativen, Kulturschaffenden und Talente«, wirbt die Senatskanzlei für Kulturelle Angelegenheiten. Folgerichtig investiert die arme Hauptstadt in prestigeträchtige Projekte. Auch das Kino Babylon in Mitte erhält Geld, mehr als 300000 Euro pro Jahr. Dafür zeigt es Filme abseits des Mainstreams, was nicht zuletzt ein sich als links definierendes Publikum anzieht. Seit im Sommer 2008 ein ehemaliger Mitarbeiter gegen die aus seiner Sicht unbegründete Kündigung klagte, steht die Geschäftsführung des Unternehmers, der das Kino betreibt, in der Kritik. Der im November gegründete Betriebsrat bemängelt in einer Pressemitteilung »miserable Löhne, unbegründete Kündigungen und eine Atmosphäre, in der keiner, der seinen Job behalten will, es wagt, um Urlaub zu bitten«.
Termine Januar/Februar
Fr. 13.02. [18.30Uhr] Protestkundgebung: Für bessere Arbeitsbedingungen in einem der schönsten Kinos der Stadt! Die Stadt im Berlinale-Fieber. Gleiches gilt für die Belegschaft des Kinos Babylon. Erhöhter Stress, Arbeitsverdichtung, aber gleiche Entlohnung: 5,50 bis maximal 8,00 Euro brutto für Servicekräfte und qualifizierte Filmvorführer. Dabei sein ist alles?! Prekäre Beschäftigungsverhältnisse und PraktikantInnen, die ganze Festivals für lau mitorganisieren “dürfen”. Die Betriebsgruppe der FAU akzeptiert diese Verhältnisse in dem mit mehreren hunderttausend Euro im Jahr vom Senat geförderten Filmtheater weder während der Berlinale, noch danach, und ruft zu einer Protestkundgebung vor dem Kino auf. Solidarisiert euch! Kommt zur Kundgebung! Für bessere Arbeitsbedingungen in einem der schönsten Kinos der Stadt. [Veranstaltungsort: Kino Babylon, Rosa-Luxemburg-Str. 30, Berlin-Mitte, U2 Rosa-Luxemburg-Platz]
Arbeitskampf im Kino Babylon (Mitte)
Die Arbeitsbedingungen im Kino Babylon machen mal wieder Schlagzeilen. Sind die 320.700 EUR der Senatskanzlei für Kultur zu wenig oder sind die Forderungen der Belegschaft eine gemeine Sauerei? Die Frage ist vielmehr, wer die Definitionsmacht über die Leistungen der Beschäftigten innehält und genau darum will der im November 2008 gegründete Betriebsrat kämpfen. Kurzdoku von Freundeskreis Videoclips | 2009 | 8 Minuten.
[Video] Arbeitskampf im Kino Babylon (Mitte)
Die Arbeitsbedingungen im Kino Babylon (Mitte) machen mal wieder Schlagzeilen. Wir sprachen mit Andreas Heinze vom Betriebsrat, Lars Röhm von der FAU-Betriebsgruppe (Freie ArbeiterInnen Union) und Jason Kirkpatrick, einem früheren Angestellten, der im Juli 2008 vors Arbeitsgericht zog. Kinochef Timothy Grossman stand für ein Interview nicht zur Verfügung. Timothy, wir bleiben dran! Die Belegschaft aus StudentInnen verdient am Einlass 5,50 EUR, an der Kasse 6 EUR und als Filmvorführer 6,40 EUR (Netto) die Stunde, angeblich der branchenübliche Mindestlohn (s. Brancheninfo). Arbeitsverträge werden in Form von mündlichen Absprachen vereinbart. Auf diese Weise können Angestellte, die nach Lohn, Urlaub oder Lohnfortzahlungen im Krankheitsfall fragen, ganz schnell ausgetauscht werden.
Erfolgreiche Kundgebung auf der Berlinale
60 Menschen demonstrierten am vergangenen Freitag für bessere Arbeitsbedingungen im Kino Babylon Mitte. Geschäftsführung reagiert mit juristischen Drohungen auf Presseerklärung der Gewerkschaft Am Rande der Berlinale-Preisverleihung in der Festivalsparte Generation 14Plus, am vergangenen Freitagabend den 13 Februar 2009, trugen Beschäftigte und Unterstützer ihren Unmut über die Arbeitsbedingungen im Kino Babylon Mitte an den roten Teppich. In Redebeiträgen und Flugblättern wurden die Berlinale-Besucher über die Situation in dem kommunal geförderten Filmtheater und die Forderungen der Belegschaft informiert.
Lohnwucher bei Praktika schwer nachweisbar
Weil sie keine Beweise vorlegen konnte, verliert Berliner Kita-Praktikantin vor dem Arbeitsgericht Von Holger Marcks Der Begriff »Generation Praktikum« steht für Ausbeutung von Praktikanten. Dennoch scheuen viele der Betroffenen den Weg vor das Arbeitsgericht. Zwar geben verschiedene Urteile von Arbeitsgerichten Anlass zu verhaltener Hoffnung, einfach ist eine Klage wegen »Lohnwuchers« jedoch nicht, wie eine Berliner Praktikantin feststellen musste.
Arme Berlinale: Wenig oder kein Lohn
Bezahlung und Arbeitsbedingungen in der Filmwirtschaft nach wie vor prekär Von Sarah Liebigt Die Berlinale ist jährlich der feierliche und glamouröse Höhepunkt der internationalen Filmszene. Für den reibungslosen Ablauf sorgen Praktikanten, Freie Mitarbeiter und Selbstständige der Filmwirtschaft. Auch sie erleben in diesen Tagen ihren ganz besonderen Höhepunkt: den eines maßlos gesteigerten Arbeitspensums. Ob Süßigkeiten verteilende Engel, Kabelträger oder Kartenabreißer: Das Filmfestival benötigt zahlreiche Sonderkräfte, um Filmvorführungen, Pressekonferenzen und den normalen Kinobetrieb nach Terminplan durchführen zu können.
Die kämpferische Gewerkschaft

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Wir kommen wieder!

Die FAU Berlin befindet sich gerade in einer Neustrukturierungsphase! Das bedeutet, dass wir einige unserer öffentlichen Aktivitäten herunterfahren, um uns auf die künftige Strategiefindung zu konzentrieren. Während dieser Zeit werden wir unsere Mitglieder selbstverständlich weiterhin unterstützen. Wenn du als Mitglied Hilfe brauchst, dann kannst du dich gern an deine Sektion/Betriebsgruppe wenden - oder du schaust einfach freitags im offenen Lokal vorbei!

Einstieg und Beratung
Infoveranstaltung: FAU – Wie funk­tioniert das? Findet bis auf Weiteres nicht statt.
Offenes FAU-Lokal: Freitags, 17.00–20.00 Uhr.
Gewerkschaftliche Beratung: immer am 2. und 4. Freitag im Monat, 18.30–19.30 Uhr.
Bitte zuerst lesen!
MieterInnenberatung: Findet bis auf Weiteres nicht statt.
Offene Beratung für Kollektivbetriebe: Siehe die Beratungs-Seite der union coop // föderation.
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