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sich fügen heißt lügen
Die FAU Berlin unterstützt den Aufruf zur antifaschistischen Gedenkdemonstration anlässlich des 80. Todestages von Erich Mühsam am 12. Juli 2014, Beginn um 13 Uhr am S-Bhf. Oranienburg. Mühsam war Vieles: Revolutionär, Utopist, Freidenker, Anarchist, KPD- und Rote Hilfe-Mitglied, Antikriegsaktivist/Pazifist, Knast- und Staatskritiker, Antifaschist und Syndikalist; ein Individualist mit chronischem Geldmangel, Lebemann der schriftstellerischen Bohème, Mitbegründer der Münchner Räterepublik 1919, anerkannter Verfasser von Gedichten, Theaterstücken und Herausgeber und Publizist von Sachbüchern, politischen Zeitschriften und Aufsätzen sowie ein Humorist.
Kein Kiez für Nazis - Wer wegschaut stimmt zu!
Samstag, 15.11., 14Uhr, S+U Bhf. Pankow. Seit Anfang 2008 haben im Berliner Stadtteil Pankow die gezielten Übergriffe und Drohungen gegen Antifaschist_Innen massiv zugenommen. Vermeintliche Antifaschist_Innen werden gezielt abgefangen, und gejagt, ihre Namen mit Drohungen an Hauswände gesprüht, ihre Eltern per Telefon terrorisiert. Dies ist eine Entwicklung, die sich bereits seit letztem Jahr abzeichnet. Bereits seit Mitte 2007 kam es immer wieder zu gezielten Angriffen auf die Wohnungen von Antifaschist_Innen oder zur Veröffentlichung von rechter Propaganda, auf denen ihre Adressen veröffentlicht wurden. Dabei ist dies nur die Spitze dessen, was überhaupt an Übergriffen und Bedrohungen ans Tageslicht gerät. All diejenigen, die nicht den Vorteil genießen, Kontakt zu Menschen zu haben, die sich nach Übergriffen um sie kümmern und/oder solch einen Vorfall eventuell öffentlich machen, finden kaum Erwähnung. Dabei sind sie es, die am meisten unter der permanenten Präsenz der Faschisten in Pankow leiden müssen.
kein freispruch für nazis und justiz.
no justice. no peace. weg mit der nazianwaltskanzlei "nahrath" in weissensee. antifaschistische demonstration: 17.juni 2006 * berlin * 15.00 uhr * S-Bhf. greifswalder straße Guben im Februar 1999: Am Abend des 12. Februar provozieren Neonazis vor der Diskothek „Dance Club“ einen Streit mit Migranten. Einer der Nazis trägt eine leichte Verletzung davon. Daraufhin sammeln sich Gubener Nazis zum Rachefeldzug. Drei Autos und eine Gruppe von 11 Nazis machen sich auf die Jagd. Die Gruppe Jung-Nazis gießt einer Frau Bier über den Kopf, wirft die Scheiben eines Asia-Shops ein und demoliert ein vietnamesisches Restaurant. Als sie auf drei Migranten treffen, beginnt in den Straßen von Guben eine Treibjagd. Die Nazis brüllen „Wir kriegen euch!“, „Sieg heil!“ und „Hass, Hass, Hass!“. In Todesangst versucht sich einer der Asylbewerber in einen Hauseingang zu retten. Beim Eintreten der Glastür schneidet er sich eine Beinarterie auf. Er schreit, doch keiner der Hausbewohner öffnet die Tür oder ruft einen Krankenwagen. An diesem Tag erlischt das Leben des 28 jährigen Farid Gouendouls. Er verblutet in den Morgenstunden des 13. Februar im Hausflur der Hugo-Jentsch-Straße 14. Farid hinterlässt seine zu dem Zeitpunkt schwangere Freundin. Einer der Täter ist der damals 16 jährige Neonazi Steffen Henze.