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Klassenkampf kennt keine Grenzen! Arbeitskämpfe von Migrant*innen in der FAU Berlin
An event in the run-up to the international action day on 1st May on work and migration. With workers of the FAU Berlin. In English. /// Eine Veranstaltung im Vorfeld des internationalen Aktionstags zum Thema Arbeit und Migration am 1. Mai. Mit Arbeiter*innen aus der FAU Berlin. Auf Englisch.
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KUNDGEBUNG: Arbeitskampf kennt keine Grenzen!
Im Rahmen des internationalen Aktionstags „Migration und Arbeit“ und am Vorabend des 1. Mai ruft die FAU Berlin zur Kundgebung an der „Mall of Shame“ auf. Mit der FAU Berlin, Grupo de Acción Sindical (GAS), Berlin Migrant Strikers, Critical Workers und Oficina Precaria.
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Migration, Rassismus, soziale Exklusion
Von der Wiederkehr rassistischer Denkmuster in der Migrationsdebatte
Existiert in Termine
Inhumane Polizei- und Senatspolitik gegen Flüchtlinge
Die FAU Berlin verurteilt aufs Schärfste das menschenverachtende Agieren von Innensenator Henkel und der Berliner Polizei. Es war Strategie der Polizei, Flüchtlinge auf dem Dach des Hostels in der Gürtelstraße auszuhungern und auszudürsten. Das ist unfassbar! Zudem ist nach Recherchen der taz bekannt geworden, dass verbliebene O-Platz-Flüchtlinge ohne Ankündigung aus ihren Unterkünften auf die Straße gesetzt werden. Die Umsetzung der Vereinbarung vom Oranienplatz ist das Mindeste, was die Verantwortlichen jetzt tun sollten. Der Senat muss aufhören Öl ins Feuer zu gießen und eine Stimmungsmache gegen Flüchtlinge zu befeuern, nur um sich später von tätigen Übergriffen auf Flüchtlinge zu distanzieren, denen er vorher den Schutz verwehrte.
Rassismus ist Terror -- jeden Tag
Eine Stellungnahme der FAU Berlin im Zuge der Debatte um "NSU" und alltäglichen Rassismus. Aus der Geschichte lernen wir, wozu Faschismus, Nationalismus und Rassismus führt. Leid, Elend, Krieg und Tod. Seit November letzten Jahres wissen wir von Neonazis, die untertauchten und mehr als 10 Jahre lang Menschen töteten. Unter den Augen des deutschen Staates. Eingebettet in eine deutschlandweit vernetzte Neonaziszene. Verwurzelt in einem gesellschaftlichen Klima aus Angst "vor dem Fremden" und verbitterter Ignoranz. Die Todesopfer waren in ihrer Mehrzahl Selbstständige und Arbeiter - mit einem Migrationshintergrund. Dies war der Grund warum sie in den Augen ihrer rassistischen Mörder sterben mussten, kein Recht auf Leben besaßen. Es ist eine abscheuliche Ideologie die aus diesen Taten spricht. Imbissverkäufer, Blumenhändler oder Fabrikarbeiter, für RassistInnen und Neonazis sind es "Fremde", "Ausländer".
Rassismus ist Terror – jeden Tag
Stellungnahme der FAU Berlin im Zuge der Debatte um „NSU“ und alltäglichen Rassismus.
Existiert in Presse / Pressemitteilungen
Refugees Welcome: Alles muss man selber machen!
Seit Jahren sehen wir die Bilder der Flüchtenden und der grausamen tödlichen Schicksale an den abgeschotteten EU-Außengrenzen. Der deutsche Staat sah nicht nur weg vor dem Leid, er war im EU-Staatenverbund Teil dieser Politik. Die beschworende Willkommenskultur ist kein staatlicher Verdienst, der Rassismus der ebenso tobt schon. Nun werden Grenzen dicht gemacht und sogar Ultranationalisten von Regierungsparteien eingeladen. Den Menschen wird ihre Flucht derweil so weit erschwert wie es die europäische Agenda zulässt. Die FAU Berlin unterstützt daher den Aufruf der interventionistischen Linken zum Fluchthilfekonvoi #OpenBorderCaravan
Bleiberecht! Was sonst?!
Die FAU Berlin solidarisiert sich mit dem Protest der Flüchtlinge in Kreuzberg und begrüßt die vielfältige Unterstützung aus Nachbarschaft und von AktivistInnen. Wir fordern: Bleiberecht für alle! In diesem Fall ist dies nach §23 des AufenthG: einen Aufenthaltsstatus aus humanitären Gründen möglich. Dies ist auf Senatsebene umsetzbar.
Verfassungsgericht rügt Kammergericht: Fesselung eines Flüchtlings rechtswidrig
Zur Verfassungsbeschwerde eines Mitglieds: Erfolgreiche Verfassungsbeschwerde gegen das Kammergericht Berlin. Der Berliner Verfassungsgerichtshof erklärt die tagelange „Fixierung“ (Fesselung) eines traumatisierten Flüchtlings für rechtswidrig (BerlVerfGH 159/07, Beschluss vom 08.09.2011). Der Fall ist noch nicht abgeschlossen.
Existiert in Presse / Pressemitteilungen
Vortrag: Vortrag: "El Ejido - Landwirtschaft und moderne Sklaverei"
Fr. 12.05. [20.00 Uhr] In der Region um die südspanische Stadt El Ejido stehen so viele mit Plastikplanen gedeckte Gewächshäuser wie nirgends sonst in Europa. Das dort erzeugte Obst und Gemüse landet zu Dumpingpreisen auf unseren Tischen, angebaut von Zehntausenden nordafrikanischen WanderarbeiterInnen unter sklavereiartigen Bedingungen. Mitglieder der europäischen Kooperative Longo mai berichten von Ausbeutung, Rassismus und Pogromen, aber auch von Versuchen der MigrantInnen, sich trotz des feindseligen gesellschaftlichen Umfelds gewerkschaftlich zu organisieren. Eine Veranstaltung der Gewerkschaft Naturkost - Landwirtschaft - Lebensmittelindustrie (GNLL-FAU). Vortrag und Diskussion mit vegetarischer VoKü. [ Veranstaltungsort: FAU-Lokal, Straßburger Str. 38, Berlin-P'Berg, U2 Senefelderplatz ]