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29. Januar: Internationaler Protesttag gegen Angriff auf Gewerkschaftsfreiheit
Solidarität mit der FAU Berlin am 29./30. Januar! Am 5. Januar wurde gerichtlich bestätigt, dass die FAU Berlin sich weiterhin nicht als „Gewerkschaft“ oder „Basisgewerkschaft“ bezeichnen darf. Zuvor wurden ihr bereits gerichtlich Arbeitskampfmaßnahmen untersagt. Für den Fall, dass die FAU Berlin dennoch eines von beiden wagen sollte, wurden ihr Strafen in Höhe von mehreren hunderttausend Euro oder Haftstrafe angedroht. Jetzt ist breite Solidarität gefragt. Dieser juristische Angriff auf die Gewerkschaftsfreiheit in Deutschland ist nicht zuletzt das Ergebnis eines Arbeitskampfes, den die FAU Berlin seit Monaten mit den Beschäftigten gegen das Management des Kino Babylon Mitte in Berlin führte. Die FAU ist der Ansicht, dass es allein Sache von uns ArbeiterInnen ist, zu definieren, was eine Gewerkschaft ist oder welche Gewerkschaft wir für uns wollen. Das Urteil, das in dieser Hinsicht einen Präzedenzfall darstellt, betrifft uns alle.
80 Jahre Spanische Revolution: Filmreihe und neue Doku
Diesen Monat jährt sich zum 80. mal der Beginn des Spanischen Bürgerkrieges und der damit einhergehenden Sozialen Revolution. Aus diesem Anlass findet im Lichtblick-Kino eine Filmreihe statt. Außerdem kommt aus selben Anlass der neue Dokumentarfilm »Memoria Viva« über unsere spanische Schwestergewerkschaft CNT in die Kinos und es wird in Berlin mehrere Vorführungen in Anwesenheit der Filmemacher geben. Sowohl Filmreihe wie auch Kinostart finden in Kooperation mit der FAU Berlin statt.
[Video] Arbeitskampf im Kino Babylon (Mitte)
Die Arbeitsbedingungen im Kino Babylon (Mitte) machen mal wieder Schlagzeilen. Wir sprachen mit Andreas Heinze vom Betriebsrat, Lars Röhm von der FAU-Betriebsgruppe (Freie ArbeiterInnen Union) und Jason Kirkpatrick, einem früheren Angestellten, der im Juli 2008 vors Arbeitsgericht zog. Kinochef Timothy Grossman stand für ein Interview nicht zur Verfügung. Timothy, wir bleiben dran! Die Belegschaft aus StudentInnen verdient am Einlass 5,50 EUR, an der Kasse 6 EUR und als Filmvorführer 6,40 EUR (Netto) die Stunde, angeblich der branchenübliche Mindestlohn (s. Brancheninfo). Arbeitsverträge werden in Form von mündlichen Absprachen vereinbart. Auf diese Weise können Angestellte, die nach Lohn, Urlaub oder Lohnfortzahlungen im Krankheitsfall fragen, ganz schnell ausgetauscht werden.
A las Barricadas
Bürgerkrieg und Revolution in Spanien (1936–1939) - Filmreihe zum 80. Jahrestag - 14.7.–3.8.2016
Existiert in Termine
Albert Camus: Libertäre und Résistance-Schriften
Buchvorstellung und Diskussion mit Herausgeber und Übersetzer Lou Marin.
Existiert in Termine
Press Clip Anarchos werden zur Ordnung gerufen
Boykott gegen Kino Babylon muss unterbleiben: Die anarchistische Gewerkschaft FAU darf laut Arbeitsgericht nicht zum Boykott aufrufen. Tarifverträge dürfen nur mit Verdi geschlossen werden. Das sieht auch Kinochef Thomas Grossmann so.
Existiert in Presse / Pressespiegel
Antrag auf Ordnungsgeld oder Haft abgewiesen
In diesen Tagen wurde der FAU Berlin das Urteil des Landgerichts Berlin zugestellt, in dem der Antrag der Neuen Babylon Berlin GmbH auf Ordnungsgeld oder Haft an deren Sekretären wegen Verstoß gegen die Einstweilige Verfügung, sich Gewerkschaft oder Basisgewerkschaft zu nennen, abgewiesen wurde. Gleichzeitig wurde der FAU Berlin ein erneuter Antrag zugestellt, in dem die Babylon-Geschäftsführer Grossman und Hackel eine Erhöhung bzw. ein erneutes, „noch empfindlicheres Bußgeld“ beantragen, da die FAU Berlin das Wort „Gewerkschaft“ nicht aus ihrer Satzung getilgt habe. „Man mag uns verbieten wollen, wie wir uns öffentlich nennen – was schon skandalös genug ist. Uns unser Selbstverständnis in einem unserer internen Dokumente untersagen zu wollen, ist absurd“, kommentiert Lars Röhm, Sekretär der FAU Berlin, den Antrag.
Appell des „Solidaritätskomitees für gewerkschaftliche Freiheit“
Aus Anlass Berliner Gerichtsbeschlüsse gegen die anarchosyndikalistische Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union Berlin (FAU) haben Betriebs- und Gewerkschaftsaktivist/innen sowie Bürgerrechtler/innen am Freitag in Berlin ein „Solidaritätskomitee gewerkschaftliche Freiheit“ gebildet. Das Solidaritätskomitee hat nun einen Appell „Für die Verteidigung des Koalitionsrechts – Aufhebung des Verbots gewerkschaftlicher Betätigung für die FAU Berlin“ verabschiedet. Unterschriften werden gesammelt über die Kontaktadresse des Solidaritätskomitees für gewerkschaftliche Freiheit: koalitionsfreiheit@googlegroups.com
Arbeitnehmer gewinnt Arbeitsgerichtsprozess gegen „Neue Babylon Berlin GmbH“
Pressemitteilung 15. Juli 2008 * Gerichtsentscheid spricht entlassenem Arbeitnehmer Recht auf zwei Monatsgehälter zu Heute entschied das Arbeitsgericht Berlin, dass die „Neue Babylon Berlin GmbH“ verpflichtet ist dem ehemaligen und zu unrecht fristlos gekündigten Mitarbeiter Jason Kirkpatrick rückwirkend zwei Monatsgehälter auszuzahlen. Erst im Gerichtsverfahren selbst benannte die „Neue Babylon Berlin GmbH“ den offiziellen Grund für die fristlose Kündigung im Mai 2008. In der schriftlichen Kündigung zuvor war kein Grund angegeben worden. Sowohl für die Verteidigung als auch die Richterin überraschend wurde nun im Verfahren als Anlass ein offener Brief von Kirkpatrick an das Management und die Belegschaft des Kinos Babylon Mitte benannt, durch welchen das Betriebsklima des Kinos gestört worden sei. In dem offenen Brief hatte Kirkpatrick zum einen die Nichtverlängerung seines Arbeitsvertrages kritisiert, aber auch Vorschläge zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen gemacht.
Arbeitsgericht Berlin greift Gewerkschaftsfreiheit an
Am 7.10. gab das Arbeitsgericht Berlin dem Antrag auf Einstweilige Verfügung gegen den Boykottaufruf der FAU für das Kino Babylon Mitte statt. Grund für dieses Urteil war laut Angaben der Richterin die angeblich fehlende Tariffähigkeit der Basisgewerkschaft Freie ArbeiterInnen-Union (FAU): die Gewerkschaft sei zu klein. Damit war ausdrücklich nicht der Organisierungsgrad im Kino selbst gemeint, wo über ein Drittel der Belegschaft einen FAU-Ausweis besitzt, sondern die betriebsübergreifende Mitgliederzahl.