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Szenen vor der Leinwand
Ein miserables Betriebsklima und niedrige Löhne bemängeln die Mitarbeiter des Programmkinos Babylon in Berlin-Mitte, das vom Senat gefördert wird. von Jana Brenner »Berlin ist unzweifelhaft eine Stadt der Kreativen, Kulturschaffenden und Talente«, wirbt die Senatskanzlei für Kulturelle Angelegenheiten. Folgerichtig investiert die arme Hauptstadt in prestigeträchtige Projekte. Auch das Kino Babylon in Mitte erhält Geld, mehr als 300000 Euro pro Jahr. Dafür zeigt es Filme abseits des Mainstreams, was nicht zuletzt ein sich als links definierendes Publikum anzieht. Seit im Sommer 2008 ein ehemaliger Mitarbeiter gegen die aus seiner Sicht unbegründete Kündigung klagte, steht die Geschäftsführung des Unternehmers, der das Kino betreibt, in der Kritik. Der im November gegründete Betriebsrat bemängelt in einer Pressemitteilung »miserable Löhne, unbegründete Kündigungen und eine Atmosphäre, in der keiner, der seinen Job behalten will, es wagt, um Urlaub zu bitten«.
Kino Babylon entlässt Gewerkschafter
In der Auseinandersetzung um bessere Arbeitsbedingungen setzt die Geschäftsleitung des Kino Babylon Mitte weiter auf Konfrontation Die Arbeitsbedingungen im Babylon sind inzwischen berüchtigt. Niedriglöhne, prekäre Beschäftigung nur mit mündlichen oder befristeten Verträgen und ein selbstherrlicher Führungsstil. Und immer wieder Kündigungen.
Solidaritäts-Erklärung für die Babylon-Belegschaft
Auf einer Extra-Seite des Blogs prekäres Babylon findet ihr nun die Möglichkeit, eine Solidaritätserklärung zu unterschreiben. Außerdem rufen wir nach wie vor dazu auf, durch Protestschreiben an die Geschäftsführung des Babylon gegen die Entlassung von Benoit Robin zu protestieren.
Kino entlässt Gewerkschafter
Babylon Mitte erneut wegen fragwürdiger Kündigung in der Kritik (ND-Meyer). Im Kino Babylon in Mitte wurde ein Mitarbeiter gekündigt – nach Angaben des Betriebsrates, weil er in den Augen der Geschäftsführung der Arbeit in dem Kino »körperlich nicht gewachsen sei«. Zudem hätten bei der Kündigung von Benoit Robin »sprachliche Probleme« eine Rolle gespielt. »Wir haben der Kündigung nicht nur nicht zugestimmt, sondern schriftlich widersprochen«, sagt der Betriebsratsvorsitzende Matthias Schulz. In der Arbeitnehmervertretung ist man der Meinung, der Vorführer musste gehen, weil er gewerkschaftlich engagiert und aktiv ist.
FAU Berlin legt der Neuen Babylon Berlin GmbH Tarifvertrag vor
Der Weg zu deutlichen und dauerhaften Verbesserungen der Arbeitsbedingungen im Berliner Kino Babylon Mitte ist nun frei. Jetzt ist es an der Geschäftsleitung, entsprechend zu reagieren.
Kino Babylon: Geschäftsleitung sperrt sich gegen Tarifverhandlungen
Die Neue Babylon Berlin GmbH lehnt Verhandlungen über einen vorgelegten Haustarifvertrag ab und eskaliert so den Konflikt um bessere Arbeitsbedingungen.
Kundgebung vor dem Kino Babylon Berlin Mitte: Tarifvertrag jetzt!
Nachdem sich die Geschäftsleitung des Kino Babylon Berlin Mitte geweigert hatte mit der FAU Berlin über den von dieser vorgelegten Haustarifvertrag zu verhandeln, kam es am 25.06.2009 zu einer Kundgebung vor dem Lichtspielhaus.
G-8-Gegner »kein Verhandlungspartner«
Berliner Kinochef hält FAU für nicht tariffähig, »weil sie vom Verfassungsschutz beobachtet wird« Von Florian Möllendorf Am heutigen Donnerstag will die Betriebsgruppe der Freien Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union (FAU) des Berliner Traditionskinos Babylon im Bezirk Mitte vor dem Filmtheater für bessere Arbeitsbedingungen und einen Tarifvertrag für die Beschäftigten demonstrieren. Mit der Aktion will die Gruppe den Druck auf die Geschäftsleitung erhöhen, sich endlich an den Verhandlungstisch zu setzen. Anfang Juni hatte die FAU dem Management des Kinos einen Entwurf für einen Haustarifvertrag vorgelegt. Darin fordern die Beschäftigten unter anderem höhere Löhne, Feiertags- und Nachtzuschläge sowie die Umwandlung aller befristeten in unbefristete Verträge. Allerdings weigert sich die Geschäftsleitung zu verhandeln. »Die FAU ist nicht tariffähig, weil sie vom Verfassungsschutz beobachtet wird«, erklärte Timothy Grossman, Geschäftsführer des Babylon, auf jW-Nachfrage am Mittwoch. Außerdem habe sich die Gruppe an den Protesten gegen den G-8-Gipfel 2007 in Rostock bzw. Heiligendamm beteiligt. »Eine solche Organisation ist für das Babylon Mitte kein Verhandlungspartner«, betonte Grossman.
FAU ruft zum Boykott gegen das Kino Babylon Mitte auf
Seit Mitte Juni wird im Kino Babylon Mitte ein Arbeitskampf geführt. Hintergrund ist, dass die Geschäftsleitung sich weigerte, über einen Haustarifvertrag zu verhandeln, der von der Gewerkschaft FAU in enger Zusammenarbeit mit der Belegschaft entworfen wurde. Trotz täglicher Präsenz der Gewerkschaft vor dem und im Betrieb und einer regelrechten Flut von lokalen bis internationalen Protestschreiben an die Geschäftsleitung zeigt diese sich weiterhin stur. Stattdessen versucht sie momentan, Stellen an das Zweitunternehmen der Geschäftsführer (Kino und Konzerte GmbH) auszugliedern, wodurch die offizielle Belegschaftszahl sinken und die Einflussmöglichkeiten des Betriebsrates weiter beschnitten würden. Auch werden durch die Schließung eines Teilbereichs des Kinos die Dienstpläne ausgedünnt, was die Einkünfte vieler Beschäftigter zusätzlich vermindert.
Arbeitskampf wie im Kino
Peter Nowak Wer in den nächsten Tagen einen schönen Kinoabend im Berliner Kino »Babylon« im Stadtbezirk Mitte verbringen will, könnte dort unversehens mit den Arbeitsbedingungen der Kinomitarbeiter konfrontiert werden: Seit Anfang Juli verteilen regelmäßig Mitglieder der anarchosyndikalistischen Gewerkschaft Freie ArbeiterInnen Union (FAU) vor dem Eingang einen Boykottaufruf. Mit diesem Mittel soll ein in langen Verhandlungen mit den Mitarbeitern ausgearbeiteter Haustarif durchgesetzt werden.