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Redebeitrag der FAU Berlin zum 1.Mai 2007.
Als Mp3. 2002 Sevilla/Spanien : prekarisierte Reinigungskräfte der anarchosyndikalistischen CNT setzen in einem 22 tägigen Streik eine Beschäftigungsgarantie und eine Verdopplung des Lohnes von 500 auf 1000 Euro durch. 2004 Stockton/USA : Die revolutionär-syndikalistische IWW organisiert über 200 selbständige Trucker und setzt in einem zweiwöchigen Streik bezahlte Wartezeiten beim Be- und Entladen der Trucks durch.
Heraus zum 1.Mai 2008!
9.00 Uhr DGB-Haus, Keithstraße 1-3, Ecke Kleiststraße: Gewerkschaftsdemonstration 14.00 Uhr, Boxhagener Platz: Mayday-Parade - be.Streik.berlin 18.00 Uhr, U-Bhf. Kottbusser Tor: Revolutionäre 1.Mai-Demo Straßburger Str. 38, Berlin-P'berg, U2 Senefelderplatz: After Demo Lounge im FAU-Lokal. ab 18Uhr ist die Lounge geöffnet, als Ziel oder Zwischenstopp, mit Bierchen und Grill (auch vegetarisch), revolutionärer Musik und netten Genossen und Genossinnen. Wir sehen uns bei den schwarz-roten Fahnen!
1. Mai 2008: Redebeitrag der FAU Berlin
Nach monatelanger Eiszeit sind die Straßen der Stadt endlich wieder belebt. Die Menschen sitzen an einem Sonntag im April, bei angenehmen 20 Grad im Freien und trinken Café. Relaxen in der warmen Sonne. Genießen die wiedergewonnene Freiheit. Zwischen den Gästen, im Café an der Straße, bewegt sich Steffi von einem Tisch zum nächsten, nimmt Bestellungen entgegen, räumt Tische ab, kassiert. Seit fünf Stunden macht sie dies nun schon. Rücken und Füße schmerzen. Lieber würde sie im Park liegen, doch sie muss arbeiten. Ohne Lohn. Dies ist nun schon ihre sechste unbezahlte Probeschicht in den letzten Tagen. Die zweite in diesem Etablisement. Sie braucht diesen Job unbedingt, um das Geld für die Mai-Miete aufbringen zu können. Deshalb lässt sie sich ihre Müdigkeit nicht anmerken, arbeitet weiter bis die Schicht beendet ist und liefert ihr Trinkgeld beim Chef ab.
Heraus zum 1.Mai 2009!
9.00 Uhr DGB-Haus, Keithstraße 1-3, Ecke Kleiststraße: Gewerkschaftsdemonstration 13.30 Uhr, Unter den Linden (Höhe Bebelplatz): Maydayparade 2009: Kapitalismus ist eine permanente Krise! Wir sehen uns bei den schwarz-roten Fahnen!
Redebeitrag der FAU Berlin zum 1.Mai 2009
(Gehalten auf der Zwischenkundgebung der Mayday-Parade bei der Senatsverwaltung für Arbeit und Soziales) Ein paar Jährchen ist es her, da ging ein Aufschrei durch Deutschland: landauf, landab Proteste gegen die Agenda 2010. Auch die radikale Linke kam wieder in die Gänge und entdeckte allmählich die soziale Frage wieder. Hartz IV und Ein-Euro-Jobs wurden der Kampf angesagt. Heute ist es ruhig geworden um diese Themenfelder. Die Agenda 2010, von vielen als „Klassenkampf von oben“ bezeichnet, ist Alltag geworden. Wir alle wissen, was Hartz IV bedeutet: Kaum Geld zum Leben und Schikanen auf den Ämtern; skrupellose Fall-Manager und Leistungskürzungen; Eingriffe in die Privatsphäre und Angriffe auf die Würde; Einschränkung in der Freiheit der Bewegungs-, Wohnorts- und Arbeitsplatzwahl; entweder Gurkensammeln in Thüringen oder weitere Kürzungen… – Stress, Kontrolle, Disziplinierung. Doch das Hartz IV-System ist mehr als nur ein Regiment der angezogenen Zügel und ein Werkzeug des Sozialabbaus. Hartz IV ist auch ein Geschäft, eine regelrechte Industrie! Wer weiß das schon?
Aufruf 1.Mai: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit! Leiharbeit abschaffen!
Im Lauf des letzten Jahrhunderts wurde der Arbeitsmarkt vielfach reguliert und wenigstens seine schlimmsten Auswüchse nach langen Kämpfen der Arbeiterbewegung per Gesetz eingedämmt. Doch nur zeitweise. Denn heute werden wieder immer mehr Menschen als ArbeiterInnen zweiter Klasse behandelt: Man arbeitet für 30% oder 50% weniger Lohn als die KollegInnen, obwohl man die gleiche Leistung bringt, hat weniger Rechte und kann willkürlich vom Arbeitgeber wieder entlassen werden. Für derzeit fast eine Millionen LeiharbeiterInnen ist das Alltag.
Berlin am 1.Mai: Demonstration gegen Leiharbeit
Am 1.Mai führte die FAU Berlin einen „Spaziergang gegen Leiharbeit“ durch, an dem sich bis zu 120 TeilnehmerInnen beteiligten. Beginnend beim Bundesverband Leiharbeit, wo die aktuelle Entwicklung in der Leiharbeitsbranche beleuchtet wurde, ging es danach zum Arbeitgeberverband Mittelständischer Personaldienstleister (AMP). Ein Tarifvertrag dieses Verbandes mit der Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für die Zeitarbeit (CGZP) wurde im Dezember 2010 durch das Bundesarbeitsgericht für unwirksam erklärt. Der Redebeitrag klärte darüber auf, dass Menschen die unter diesem Vertrag für einen Dumpinglohn arbeiten mussten, nun rückwirkend ein equal pay durchsetzen können.
Klassenkampf jetzt! Aktionstage in Berlin
Ereignisreiche Tage: Vom Workers' Memorial Day bis zum Ersten Mai . Kämpferisch und lautstark meldete sich die FAU Berlin in den letzten Tage auf den Straßen der Hauptstadt zu Wort. Zum Auftakt beging die libertäre Basisgewerkschaft mit einer Kundgebung am 28. April den internationalen Workers' Memorial Day im Gedenken an alle ArbeiterInnen, die bei oder infolge der Arbeit getötet oder verletzt wurden. Am Montag, den 30. April, beteiligte sich die FAU Berlin mit einer Rede an der "antikapitalistischen Walpurgisnacht 2012", die sich v.a. gegen Verdrängung und Rassismus richtete. Schließlich nahm sie mit einem 150 Köpfe zählenden Block an der Gewerkschaftsdemonstration zum Ersten Mai teil.
Press Clip Mayday-Demo fällt aus
1. Mai in Berlin: Linke Gruppen sagen Parade ab. Linker Event-Charakter befürchtet.
Existiert in Presse / Pressespiegel
Press Clip Stippvisite bei den Sklavenhändlern
Nach der 1. Mai-Demonstration des DGB führte die Basisgewerkschaft FAU zu Zeitarbeitszentralen in Mitte.
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